Konkretisierungen aus der Praxis für den Hinweis: "So viel offene Projektarbeit wie möglich, so viele kleinschrittige Übungen wie nötig."

aus der Praxis
(© Medienberatung NRW)

„Dies wird von den Lehrenden in Abhängigkeit vom Fach und vom Bildungsgang durchgeführt. In den Vollzeit-Bildungsgängen (Berufsfachschule, auch teilweise in der „Höheren“ Berufsfachschule) wird eher in kleinschrittigeren Übungen vorgegangen. Im Wirtschaftsgymnasium wird auch projektorientiert gearbeitet. In den Teilzeit-Bildungsgängen (Bildungsgänge in der beruflichen Bildung für eine Reihe von kaufmännischen Berufen) wird handlungsorientiert nach den Lernfeldern des entsprechenden Berufs unterrichtet. Gleiches gilt für die Fachschule der Wirtschaft.“ (Berufskolleg)

 

„Neben der Möglichkeit(!) individueller Übungangebote etwa über adaptive Lernsysteme wie Bettermarks oder kapiert.de für Schüler wurden im Kollegium vor allem auch gemeinsame digitale Pinnwände mit überfachlichen und jahrgangsübergreifenden Projektideen angelegt. Wichtig erscheint dabei eine klare Delegierung von Projektverantwortlichkeiten zur Prozessbetreuung und eine klare Zielstellung. So besteht ein Projekt etwa in der Logoentwicklung für einen gemeinsamen Schul-Hoodie, wobei die favorisierten Entwürfe später unter der gesamten Schulgemeinde mit dem in der Basisinfrastruktur vorhandenen Abstimmungstools auserkoren und tatsächlich über eine lokale Näher-/ Druckerei produziert werden sollen.“ (Gymnasium)

 

„Die Lernangebote differieren ja nach Abteilung und zugehörigen Jahrgängen. In der Abteilung 1 (Jg. 5-7) wird ein Wochenplan für jede der drei Wochen mit Aufgaben in den Kernfächer Deutsch, Mathe, Englisch angeboten, die von den jeweiligen Fachlehrerinnen und Fachlehren auf der Basis des Unterrichtsstandes gestaltet wurden. In der Abteilung 2 erhielt Jg.8 Schwerpunktraufgaben in den Kernfächern. Im Jg.9 wurden Aufgaben im Kontext der Berufsorientierung mit höherem Rechercheanteil über die Klassenlehrerteams gestellt, auch um Praktikumsausfälle zu kompensieren. Dazu kam digitale Beratung bei Bewerbungen und Anmeldungen am BK. Im Jg. 10 lag der Schwerpunkt auf materialgestützter ZP Vorbereitung, rückgekoppelt bei den Fachlehrerinnen und – lehrern. In der Oberstufe gab es ein differenziertes Themengebot unterstützt durch die eingeführten digitalen Pinnwände. Schülerinnen und Schüler mit besonderem Sprachförderbedarf erhalten eigens digitalisierte, individuelle Sprachfördermaterialien. Demokratiebildung und Integration werden durch ein spezielles, aufbereitetes Angebot tagesaktueller Med.“ (Gesamtschule)

 

„Offene Projektarbeit hängt u.a. vom Reifegrad, intrinsischer Motivation und Vorerfahrungen ab; selbständiges und eigenverantwortliches Lernen und Arbeiten muss geübt werden; je jünger und unerfahrener, desto kleinschrittiger müssen i.d.R die Übungen sein.“ (WBK)