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Ministerin Schulze und Ministerin Löhrmann: Duales Lehramtsstudium in Wuppertal ist ein Erfolgsmodell

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Düsseldorf, 24.10.2016: Kooperative Ausbildung von Lehrkräften an Berufskollegs weiterhin gesichert Ministerin Schulze und Ministerin Löhrmann: Duales Lehramtsstudium in Wuppertal ist ein Erfolgsmodell

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung und das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilen mit:

Die Förderung der kooperativen Lehrerausbildung für gewerblich-technische Fächer an Berufskollegs wird ab dem Haushaltsjahr 2018 weiterhin dauerhaft gesichert. Das haben Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Schulministerin Sylvia Löhrmann bei ihrem Besuch der Bergischen Universität Wuppertal bekannt gegeben.

Anlass des Besuchs war die erfolgreiche Entwicklung eines Studienmodells „Dualer Master of Education“ für das Lehramt an Berufskollegs an der Bergischen Universität Wuppertal. Seit dem Wintersemester 2015/16 können Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen mit Bachelorabschluss in technischen Fachrichtungen für den Lehrerberuf befähigt werden. Dies ist verbunden mit einer Einstellung als Lehrkraft an einem Berufskolleg. Der Vorschlag geht zurück auf die Empfehlungen der Tenorth-Kommission und ist ein Baustein zur Sicherung des Lehrernachwuchses an Berufskollegs.

Das Wissenschaftsministerium fördert im Bereich Lehramtsstudium für das Berufskolleg zudem seit 2013 den Auf- und Ausbau der Studienkapazitäten für die kooperative Ausbildung von Berufskolleg-Lehrkräften mit insgesamt elf Millionen Euro. Beteiligt sind fünf Verbünde von Universitäten und Fachhochschulen an den Standorten Wuppertal, Aachen, Münster, Paderborn und Siegen. Was zunächst als Pilotprogramm bis 2017 angelegt war, wird nun ab dem Haushaltsjahr 2018 weitergeführt.

Wissenschaftsministerin Schulze: „Gut qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer an Berufskollegs tragen zu einem stabilen dualen Ausbildungs-system bei. Sie sind bestens in der Lage, Unterricht auf hohem fachlichem Niveau zu erteilen. Die gemeinschaftliche Ausbildung von Lehr-kräften seitens Fachhochschule und Universität bietet eine Mischung aus Praxis und Theorie, die für die berufsbildenden Aufgaben der Berufskollegs sehr wichtig ist.‟

Gleichzeitig haben mit den Universitäten Aachen, Münster, Paderborn und Siegen jetzt auch die anderen vier kooperativen Hochschulstandorte angekündigt, einen berufsbegleitenden Master-Studiengang nach dem Wuppertaler Modell einrichten zu wollen.

Schulministerin Löhrmann: „Mit dem Studienangebot der Bergischen Universität Wuppertal werden Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen mit einem Bachelor im gewerblich-technischen Bereich neue Perspektiven eröffnet: Sie können den Master of Education für das Berufskolleg erwerben und sind während ihres Studiums zur Hälfte gleichzeitig als Lehrkraft an einem Berufskolleg eingestellt. Nach Absolvieren des anschließenden berufsbegleitenden Vorbereitungsdienstes sind diese Studierende bestens qualifizierte Lehrkräfte. Davon werden die Berufskollegs profitieren. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung des Lehrkräftenachwuchses an Berufskollegs.“

Prof. Dr. Lambert T. Koch, Rektor der Bergischen Universität Wuppertal: „Wir freuen uns sehr über den Erfolg des von der Bergischen Universität Wuppertal entwickelten Dualen Studienmodells für angehende Berufsschullehrkräfte und begrüßen es natürlich, dass der Wuppertaler Ansatz jetzt auch an anderen Hochschulstandorten umgesetzt wird.“

Während ihres Rundgangs besuchten die Ministerinnen die Werkstätten und das Konstruktionslabor der beruflichen Fachrichtungen Elektro- und Maschinenbautechnik. Sie zeigten sich beeindruckt von der engen Verzahnung theoretischer und praktischer universitärer Ausbildung in Verbindung mit der berufspraktischen Tätigkeit der Studierenden an den Berufskollegs.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790 oder an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

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