Praxisphasen sind für Schülerinnen und Schüler ein wichtiger Eckpfeiler der Beruflichen Orientierung

Praxisphasen zur beruflichen Orientierung sichern!

Das Steuerungsgremium der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss –Übergang Schule-Beruf NRW“ (KAoA) ruft dazu auf, Schülerinnen und Schülern auch in den aktuell schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie Praxisphasen zu ermöglichen. „Echte berufspraktische Einblicke lassen sich durch kaum etwas ersetzen“ – so eine Kernaussage des Appells.

Mit dem Aufruf wird im Zusammenschluss dafür geworben, weiterhin Plätze und Angebote für Praxisphasen im Rahmen der Initiative KAoA – unter Beachtung aller notwendigen Schutzmaßnahmen – bereitzustellen.

Der vollständige Appell im Wortlaut kann Sie hier eingesehen werden.

Seit Beginn der Pandemie wurden für die Schulen umfangreiche Flexibilisierungen geschaffen, um die Berufliche Orientierung in KAoA – die Situation und Lage angemessen berücksichtigend – umsetzen zu können. Diese Erleichterungen werden flankiert durch das auf die Herbst- und Weihnachtsferien ausgeweitete Ferienangebot „Berufliche Orientierung extra“. 

Für die alternative Umsetzungsplanung muss weiterhin berücksichtigt werden, dass für jede Schülerin bzw. jeden Schüler mindestens ein einwöchiges betriebliches Praktikum insgesamt in der Sekundarstufe I oder II durchgeführt wird. Diese Abweichung von den Mindeststandards gilt bis zum Ende des Schuljahres 2020/21.
Eine Schülerin bzw. ein Schüler der jetzigen EF und Q1 (bzw. Klasse 11 und 12 des Beruflichen Gymnasiums) sollte in der Oberstufe mindestens eine Praxisphase (Schülerbetriebspraktikum oder Praxiselemente in der Sek. II) von fünf Tagen durchlaufen.

Schülerinnen und Schüler, die wegen der Krisensituation keine Plätze für die Praxisphasen finden, müssen durch die Schule das Unterrichtsangebot erhalten, sich intensiv mit den Inhalten der Praxisphasen auseinander zu setzen. Dabei können digitale Angebote eingesetzt werden.