Luftbild, Grundschule Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, Neubeckum

Allgemeine Informationen zum angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten

Hier finden Sie allgemeine Informationen und Links zum angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten.

Für das begonnene Schuljahr gilt der Grundsatz, dass der Unterricht in Präsenzform den Regelfall darstellt. Darauf haben sich alle am Schulleben Beteiligten und alle Bundesländer verständigt und sich in den letzten Wochen und Monaten dafür eingesetzt. Es ist der Landesregierung ein besonderes Anliegen, dass möglichst viel Unterricht in den Schulen unter Einhaltung von Infektionsschutz und Hygieneregeln angeboten werden kann. Ziel ist, sowohl dem Gesundheitsschutz Rechnung zu tragen, als auch das Recht der Kinder und Jugendlichen auf Bildung zu gewährleisten, das sich am besten in einem Regelbetrieb von Schule verwirklichen lässt.

Allerdings: Auch zu Beginn des Jahres 2021 wirken sich die Corona-Pandemie und die zu deren Bekämpfung ergriffenen Maßnahmen weiterhin auf das Unterrichtsgeschehen an unseren Schulen aus. Für die gesamte Gesellschaft und deren unterschiedliche Lebensbereiche muss es in den nächsten Wochen und Monaten das Ziel sein, parallel zu den begonnenen Impfungen das Infektionsgeschehen so gering zu halten, dass insbesondere die Risikogruppen geschützt und das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Aufgrund der unverändert angespannten und derzeit äußerst unsicheren allgemeinen Infektionslage werden daher auch die Schulen einen Beitrag zur Kontaktminderung leisten müssen. Daraus folgen zu Beginn dieses Jahres zunächst weitere Einschränkungen für den Präsenzunterricht an unseren Schulen. Informationen hierzu finden sich auf dieser Seite.

Die Maßnahmen zur Einhaltung von Hygiene und Infektionsschutz an Schulen in Nordrhein-Westfalen orientieren sich an der Coronabetreuungsverordnung des Gesundheitsministeriums, die je nach Entwicklung des Infektionsgeschehens fortlaufend aktualisiert wird und damit den sich weiterhin dynamisch verändernden Bedingungen der Coronavirus-Pandemie Rechnung trägt.

Aktuelle Informationen zum Schulbetrieb

Regelungen ab 15. März 2021

Alle Informationen zum Unterrichtsbetrieb ab dem 15. März 2021 finden Sie hier.

Pädagogische Betreuungsangebote

Betreuung für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6

Zu den Fragen und Antworten zur pädagogischen Betreuung sowie zum Formular zur Betreuung eines Kindes (Klasse 1 bis 6) während der Distanzunterrichttage geht es hier.

There is an emergency care offer for pupils in grades 1 to 6 who cannot be looked after at home. Information and registration forms are available in these 12 different languages here.

 

Erweitertes Betreuungsangebot für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen und  Klassen 1 bis 13 

Informationen zu den erweiterten Betreuungsangeboten für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 13 finden Sie hier.

Präsenzunterricht und Klassenteilung

Welche Schülerinnen und Schüler zählen zu den Abschlussklassen in der Sekundarstufe I?

Zu den Abschlussklassen der Sekundarstufe I, für die nach der SchulMail vom 11. Februar ab dem 22. Februar 2021 wieder Präsenzunterricht möglich ist, zählen: - Die Klassen der Jahrgangsstufe 10 an den Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen, Sekundarschulen, Gymnasien mit 10. Klasse in der Sekundarstufe I (Schulversuchs- und Aufbaugymnasien) sowie den Förderschulen (siehe auch gesonderte Hinweise zu Förderschulen). Die Schülerinnen und Schüler dieser Klassen nehmen entweder an den Zentralen Prüfungen 10 teil oder es ist für sie die letzte Klasse im allgemeinbildenden Schulsystem. Es nehmen daher alle Schülerinnen und Schüler dieser Klassen am Präsenzunterricht teil – auch jene, die in Förderschulen oder im Gemeinsamen Lernen zieldifferent unterrichten werden. Zwar wird mit der Versetzung von Klasse neun in Klasse zehn bzw. im Gymnasium mit achtjährigem Bildungsgang in die Einführungsphase bei zielgleich lernenden Schülerinnen und Schüler ebenfalls ein Schulabschluss vergeben (der Hauptschulabschluss nach Klasse neun bzw. ein gleichwertiger Abschluss); er wird aber weder in einem Abschlussverfahren erworben noch zählt die Klasse neun zur letzten Klasse im gewählten Bildungsgang. Das gilt entsprechend auch für die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase im Gymnasium mit achtjährigem Bildungsgang, an deren Ende zwar mit der Versetzung in die Qualifikationsphase der mittlere Schulabschluss vergeben wird, die aber ebenfalls nicht als Abschlussklasse des gewählten Bildungsgangs zu betrachten ist.

Welche Schülerinnen und Schüler zählen zu den Abschlussklassen in den Abendrealschulen?

In den Abendrealschulen werden in jedem Halbjahr Studierende in den Bildungsgang aufgenommen. Daher zählen zu den Abschlussklassen der Abendrealschule die Schülerinnen und Schüler des 3. und 4. Semesters. Sie nehmen in diesem Frühjahr bzw. im Herbst an den zentralen Abschlussprüfungen teil.  

Um den Studierenden, die jetzt ins 1. Semester der Abendrealschulen aufgenommen wurden, einen Einstieg ins erneute schulische Lernen zu ermöglichen, können Präsenzzeiten vorgesehen werden.

Präsenzunterricht in voller Klassen- und Kursstärke oder geteilte Gruppen – wann gilt was?

Nach der SchulMail vom 11. Februar 2021 kann in den Abschlussklassen der Präsenzunterricht grundsätzlich in voller Klassen- bzw. Kursstärke erfolgen. Mit dem Ziel der Kontaktreduzierung können Klassen und Lerngruppen aber auch geteilt werden, falls hierzu die personellen und räumlichen Voraussetzungen gegeben sind. Ziel muss in jedem Fall sein, eine ausreichende und gute Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf Abschlussprüfungen im Rahmen des hierzu notwendigen Präsenzunterrichts zu sichern.

Sollte es in Schulen die Möglichkeit geben, insbesondere Kurse und Klassen mit hoher Schülerzahl zu teilen und dabei in einer Mischung aus Distanz- und Präsenzphasen diese Schülerinnen und Schüler gleichwohl gut auf ihre Prüfungen und Abschlusszeugnisse vorzubereiten, dann kann die Schulleitung den Unterricht auch in dieser Form organisieren. Für diesen Fall gelten die in der SchulMail genannten weiteren Aspekte, die für die Unterrichtsorganisation bei einer Mischung aus Distanz- und Präsenzphase zu beachten sind. Es war ein vielfach geäußerter Wunsch aus der schulischen Praxis, den Schulen hier einen ihren Möglichkeiten entsprechenden Gestaltungsspielraum zu eröffnen, der eine erhöhte Akzeptanz vor Ort erreicht. Diesem Wunsch wird hiermit entsprochen.

Was bedeutet, dass bei äußerer Differenzierung in der Sekundarstufe I Anpassungen erforderlich sind?

Anders als im Kurssystem der gymnasialen Oberstufe ist es in der Sekundarstufe I möglich, den Unterricht weitgehend im Klassenverband zu führen und auf äußere Differenzierung zu verzichten. Daher ist mit dem Ziel einer Kontaktbegrenzung auch im Präsenzunterricht der Abschlussklassen auf eine äußere Differenzierung möglichst zu verzichten, wo dies keinen tiefgreifenden Eingriff in den Bildungsgang bedeutet. In der zweiten Fremdsprache bzw. im Wahlpflichtbereich ist es aber in der Regel unvermeidlich, dass dabei Schülerinnen und Schüler aus mehreren Klassen zusammenkommen. Hier sind gegebenenfalls Anpassungen erforderlich, die darin bestehen können, für den Unterricht in diesem Bereich besonders große Räume zu nutzen, um einen vergrößerten Abstand zwischen den Schülergruppen aus verschiedenen Klassen zu ermöglichen oder gegebenenfalls auch hier zwischen einem Präsenzunterricht für einen Teil der Schülerinnen und Schüler und einem Distanzunterricht für einen anderen Teil (oder mehrere andere Teile) zu wechseln. Auch hier können die Schulen die für sie am besten passenden Möglichkeiten wählen. Religionsunterricht kann in Übereinstimmung mit den Religionsgemeinschaften derzeit auch konfessionsübergreifend erteilt werden.

Ist beim Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht in der Primarstufe auch ein Schichtmodell zulässig?

Schichtmodelle, bei denen an jedem Tag alle Schülerinnen und Schüler für wenige Stunden in die Schule kommen und bei denen die erste Gruppe dann beispielsweise am frühen Vormittag Präsenzunterricht hat, die andere Gruppe am späten Vormittag, sind in der Regel mit besonderen Schwierigkeiten verbunden. Sie führen beispielsweise dazu, dass für Kinder berufstätiger Eltern, die auf Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, an jedem Tag ein entsprechendes Angebot in der Schule parallel aufrechterhalten werden muss; zudem sind gesonderte Absprachen mit dem Schulträger zu treffen, die sich beispielsweise auf Zwischenreinigungen und den Schülerspezialverkehr beziehen. Sollte es aber in einer Schule einvernehmliche Konzepte für einen Schichtbetrieb geben, die mit dem Schulträger und der Schulaufsicht abgestimmt sind, so sind auch diese zulässig.

Müssen die Klassen in der Primarstufe geteilt werden oder können im Wechsel auch jeweils die Hälfte aller Klassen in voller Präsenz unterrichtet werden?

Grundsätzlich zielen die Vorgaben für den Unterrichtsbetrieb in der Primarstufe darauf ab, Schülerinnen und Schüler wieder in Präsenz zu unterrichten, aber gleichzeitig die Kontakte noch auf einem vergleichsweise geringen Niveau zu halten. Daher sollte in einem Wechsel mit dem Distanzunterricht jeweils nur die Hälfte der Schülerinnen und Schüler in Präsenz unterrichtet werden. Die Teilung der Klassen in zwei etwa gleichgroße Gruppen hat dabei den Vorteil, dass auch innerhalb des Klassenraums die Abstände größer sind als bei einem Unterricht in voller Klassenstärke, von dem dann abwechselnd die Hälfte der Klassen eine Schule betroffen wäre. Daher sollte derzeit dieses Modell praktiziert werden und kein Unterricht in voller Klassenstärke in der Primarstufe erfolgen.  

Gibt es spezielle Regelungen für Förderschulen?

Für Förderschulen gelten grundsätzlich dieselben Regelungen wie für die allgemeinen Schulen. Allerdings sind die Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in der Regel schulstufen- bzw. jahrgangsübergreifend organisiert, weshalb sowohl eine Trennung nach Jahrgangsstufen als auch eine Definition von Abschlussklassen nicht trennscharf möglich ist. Aus diesem Grund ist hier die Eingrenzung einer Jahrgangsklasse als Abschlussklasse der Berufspraxisstufe nur eingeschränkt möglich. Vielmehr ist bei der Definition der Gruppen, die am Wechselunterricht der abschließenden Klassen in den Schulen teilnehmen, von der Schulleitung auch die Frage der Anfahrt mit dem Schülerspezialverkehr zu berücksichtigen. Da eine Trennung nach Jahrgangsstufen auch in den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung aus den o. g. Gründen kein geeigneter Maßstab ist, soll die Abgrenzung zwischen Primarstufe und Sekundarstufe I dort wie auch in den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung großzügig ausgelegt werden. Dort werden vergleichsweise viele Schülerinnen und Schüler mit komplexen Beeinträchtigungen unterrichtet. Um die Familien dieser Kinder in dieser Ausnahmesituation zu entlasten, sind Schulen die genannten Förderschulen aufgefordert, hier Lösungen im Sinne der Betroffenen zu finden. Die Einschätzung obliegt im Einzelfall der jeweiligen Schulleitung aufgrund der Erfahrungen und der Kenntnisse vor Ort. Absprachen bezüglich des Schülertransports bzw. des Umgangs mit dem flankierenden Personal (Schülerspezialverkehr, medizinische Dienste, Schulbegleitung) sind hier erforderlich.

Impfungen, Infektionsschutz, Hygiene und Testungen

Impfungen für Personen, die an Grund- und Förderschulen tätig sind

Im Zuge einer Überarbeitung der Coronavirus-Impfverordnung der Bundesregierung wurden gezielte Veränderungen bei den Impfprioritäten vorgenommen. Dabei wurde auch die Impfpriorität für Lehrkräfte sowie für an Schulen tätige Personen höhergestuft, die beruflich regelmäßig mit Schülerinnen und Schülern arbeiten, von denen aufgrund ihres Alters oder ihres Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung ein in jeder Situation kontrolliertes Kontaktverhalten nicht erwartet werden kann. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) hat nun mit einem Erlass vom 1. März 2021 organisatorische Einzelheiten zu diesen Impfungen bekannt gegeben.

Ab dem 8. März 2021 erhalten alle Personen, die in Grundschulen, in PRIMUS-Schulen sowie in Förderschulen und Schulen für Kranke tätig sind, in der sogenannten Impfpriorität 2 ein Impfangebot. Dieses Impfangebot gilt ebenfalls entsprechend für alle Personen, die an Ersatzschulen und Ergänzungsschulen der genannten Schulformen sowie den Waldorfschulen tätig sind. Für die schulformübergreifenden allgemeinen Schulen sollte für die Impfberechtigung maßgeblich sein, dass die betroffenen Personen tätigkeitsbedingt in regelmäßigem Kontakt mit Schülerinnen und Schülern der Primarstufe bzw. der Schülerschaft an Förderschulen stehen.

Für die Impfungen wird den Kreisen und kreisfreien Städten zunächst für die 10. bis 12. Kalenderwoche ein Impfstoffkontingent des Impfstoffs der Firma AstraZeneca zur Verfügung gestellt. Personen, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, werden auf der Grundlage der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission mit einem mRNA-Impfstoff (z.B. BioNTech) geimpft.

Die Impfungen werden grundsätzlich in den Impfzentren stattfinden; es können aber auch Impfungen durch mobile Teams vor Ort angesetzt werden. Die Organisation der Impfungen obliegt den Kreisen und kreisfreien Städten, in deren Gebiet die jeweilige Schule liegt. Für die Terminvergabe sind grundsätzlich zwei Wege denkbar:

  1. Der Kreis oder die kreisfreie Stadt betreibt ein aufsuchendes Terminmanagement und wendet sich an die jeweilige Schule.
  2. Das Terminmanagement beruht auf der Initiative der oder des Impfwilligen. Hier muss ein Termin mit dem Impfzentrum vereinbart werden.

Wie der Kreis oder die kreisfreie Stadt, in deren Gebiet Ihre Schule ihren Sitz hat, sein Terminmanagement plant, erfahren Sie über die jeweilige Homepage – oder auch über eine frühzeitige Ansprache der Schule.

Impfberechtigt sind neben Lehrkräften auch alle weiteren Beschäftigten, die regelmäßig in den genannten Einrichtungen tätig sind (beispielsweise Schulbegleitung, Sozialarbeiterinnen und -arbeiter, Beschäftigte im offenen Ganztag und weiteren Betreuungsangeboten nach BASS 12-63 Nr. 2 sowie OGS-Helferinnen/Helfer, Freiberuflerinnen/Freiberufler bzw. über Werkverträge Beschäftigte, die regelhafte Angebote in der Schule machen (z.B. Musikschule), Lehramtsanwärterinnen und -anwärter, Studierende in Pflichtpraktika). Die Art des Beschäftigungsverhältnisses (Festanstellung, beauftragter Dienstleister, Auszubildende etc.) ist für den Impfanspruch unerheblich. Maßgeblich ist die Tätigkeit in der jeweiligen Schule und damit der regelmäßige Kontakt mit den oben beschriebenen Schülerinnen und Schülern.  Nicht entscheidend ist die Zugehörigkeit zu einem entsprechenden Lehramt. Rein ehrenamtlich tätige Personen sind von dem Impfangebot nicht erfasst.

Um bei der Vielzahl der zwischenzeitlich impfberechtigten Berufsgruppen die Prüfung des Impfanspruchs zu erleichtern, können die Kreise und kreisfreien Städte von impfwilligen Personen die Vorlage einer Arbeitgeberbescheinigung zum Nachweis des Impfanspruchs einfordern. Diese Bescheinigung wird von der Schulleitung ausgestellt. 

Lehrkräfte bzw. Personen an anderen Schulformen, die gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 2 der Coronavirus-Impfverordnung mit hoher Priorität einen Anspruch auf Schutzimpfung haben, weil ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, werden voraussichtlich ab Ende März ein gesondertes Impfangebot erhalten. Über die nähere Ausgestaltung dieses Impfangebotes werden Sie informiert, sobald das MAGS weitere Einzelheiten mitgeteilt hat.

Eine Zweitimpfung muss bei Verwendung des Impfstoffs des Herstellers AstraZeneca nach 12 Wochen erfolgen, also nach jetzigem Stand Ende Juni 2021. Die Zweitimpfung erfolgt immer mit dem bei der Erstimpfung eingesetzten Impfstoff. Der Impftermin wird entsprechend angepasst organisiert.

Die nunmehr vorgenommene Neu-Priorisierung, die das jetzt festgelegte Impfangebot ermöglicht, ist ein weiterer und wichtiger Schritt zur Eindämmung und Bekämpfung der Pandemie. Das Impfangebot ist daher verbunden mit der Erwartung, dass es von allen Berechtigten entschlossen und verantwortungsvoll genutzt wird, um auf dem Weg zu mehr schulischer Normalität Schritt für Schritt voranzukommen.

Regelungen und Merkmale des Infektionsschutzes

Hier gelten die Gemeinsamen Hinweise der kommunalen Spitzenverbände und des Ministeriums für Schule und Bildung, abgestimmt mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie der Unfallkasse NRW, die nach Maßgabe der Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) kontinuierlich aktualisiert werden. Sie sind auf dieser Webseite  unter „Mehr zum Thema“ eingestellt („Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen im Zusammenhang mit Covid-19“).

Die Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales bleibt eine der wesentlichen Rechtsquellen für den Infektionsschutz an den Schulen in Nordrhein-Westfalen. Die jeweils aktuelle Fassung ist auf dessen Webseite allgemein zugänglich: www.mags.nrw und auf dieser Webseite unter „Mehr zum Thema“ zu finden.

Bei Fragen zu Sicherheits- und Hygienemaßnahmen stehen die Betriebsärzte und Sicherheitsfachkräfte der BAD GmbH zur Verfügung und beraten vor Ort in der Schule zur praktischen Umsetzung. Ansprechpartner der BAD GmbH sind hier abrufbar.

Maskenpflicht (befristet bis zum 7.3.2021):

Definitionen gem. § 3 Absatz 1 der Coronaschutzverordnung:

  • Alltagsmasken sind textile Mund-Nasen-Bedeckungen (einschließlich Schals, Tüchern und so weiter) oder gleich wirksame Abdeckungen von Mund und Nase aus anderen Stoffen. Medizinische Masken sind sogenannte OP-Masken, Masken des Standards FFP2 und höherer Standards (jeweils ohne Ausatemventil) oder diesen vergleichbare Masken (KN95/N95).

  • Alle Personen, die sich im Rahmen der schulischen Nutzung in einem Schulgebäude oder auf einem Schulgrundstück aufhalten, sind verpflichtet, während dieser Zeit   eine medizinische Maske gemäß § 3 Absatz 1 der Coronaschutzverordnung zu tragen, soweit keine besondere Ausnahmeregelung greift.
  • Dessen ungeachtet haben Lehrkräfte und andere beruflich tätige Personen eine medizinische Maske gemäß § 3 Absatz 1 der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) zu verwenden, wenn
    • die Mindestfläche von 10 Quadratmetern für jede im Raum befindliche Person unterschritten wird,
    • der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, oder
    • bei ausgeführten Tätigkeiten mit Gefährdung durch erhöhten Aerosolausstoß zu rechnen ist (z.B. lautes Sprechen, Singen).

Von der Pflicht zum Tragen medizinischer Masken gibt es folgende Ausnahmen:

  • Soweit Schülerinnen und Schüler bis zur Klasse 8 aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, kann ersatzweise eine Alltagsmaske getragen werden; dies gilt insbesondere im Bereich der Primarstufe. Die Entscheidung treffen letztlich die Eltern.

  • In Pausenzeiten darf vorübergehend zur Aufnahme von Speisen und Getränken die Maske abgelegt werden, wenn der Mindestabstand von 1,50 Metern gewährleistet ist oder die Aufnahme der Nahrung auf festen Plätzen insbesondere in Klassenräumen oder Schulmensen erfolgt. Bei der Nutzung von Mensen oder Cafeterien gelten die Hygieneempfehlungen für den Mensabetrieb: https://www.schulministerium.nrw.de/system/files/media/document/file/empfehlungen-schulverpflegung.pdf

  • Darüber hinaus gehende Ausnahmen von der Pflicht zum Tragen einer Maske können im Einzelfall aus medizinischen Gründen auf Grundlage eines ärztlichen Zeugnisses oder auf Grund einer Beeinträchtigung durch die Schulleiterin oder den Schulleiter genehmigt werden. Die Lehrkraft kann zeitweise oder in bestimmten Unterrichtseinheiten aus pädagogischen Gründen über Ausnahmen vom verpflichtenden Tragen der Maske entscheiden, insbesondere im Sportunterricht oder bei Prüfungen.
  • Ergänzend wird klargestellt, dass das Tragen eines Visieres (z.B. aus Plexiglas) nicht den gleichen Schutz wie eine eng am Gesicht anliegende Maske bietet. Daher stellen Visiere keinen Ersatz für eine Maske dar. Allerdings können Visiere bei Personen zum Einsatz kommen, bei denen das (dauerhafte) Tragen einer Maske aus medizinischen Gründen nicht möglich ist.
  • Einige Kommunen haben angesichts des lokalen Infektionsgeschehens im Wege von Allgemeinverfügungen weitergehende, besondere Infektionsschutzregelungen, etwa zum durchgehenden Tragen von Masken in den Unterrichtsräumen, erlassen. Diese gehen den o.g. Regelungen der CoronaBetrVO vor und sind selbstverständlich vollumfänglich und verbindlich zu beachten. Ihre Beachtung ist von den Lehrkräften durchzusetzen.
  • Die hier zur Maske getroffenen Regelungen sind angesichts des gegenwärtigen Infektionsgeschehens angemessene Maßnahmen zum Infektionsschutz. Sie sind vorerst und gemäß der hier zugrundeliegenden CoronaBetrVO befristet und bieten so die Gelegenheit, die Entwicklung sorgfältig zu beobachten und auf der Grundlage des dann aktuellen Infektionsgeschehens neu zu bewerten. Die Eltern bzw. Schülerinnen und Schüler sind dafür verantwortlich, Masken für ihren Eigengebrauch zu beschaffen. Darüber hinaus hat die Landesregierung den Schulen zum Beginn des Schuljahres ca. eine Million Masken aus Landesbeständen zur Verfügung gestellt. Jede Schule hat somit eine Reserve für besondere Bedarfsfälle verfügbar. Die hier insgesamt beschriebenen Regelungen zum Tragen von Maske dürfen von den Schulen nicht mit eigenen Regelungen unterschritten werden.

    Allgemein:

  • Alle Personen sollen ihre persönliche medizinische Maske an der Schule mit sich führen, wie dies auch in Geschäften bzw. im ÖPNV erforderlich ist.
  • Das Tragen von Masken ist ein Baustein, um Risikogruppen zu schützen und zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus beizutragen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der hygienisch einwandfreie Umgang wichtig.
  • Beim Anlegen der Masken ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Masken müssen korrekt über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
  • Die Außenseiten einer gebrauchten Maske sind potenziell erregerhaltig. Daher sind diese möglichst nicht zu berühren, um eine Kontamination der Hände zu verhindern. Eine gerade nicht getragene Maske soll nicht auf Tischen abgelegt werden. Auf ein regelmäßiges Wechseln der Masken ist hinzuwirken. 
  • Weitere Informationen zum hygienisch einwandfreien Umgang gibt es z.B. unter  https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/alltag-in-zeiten-von-corona/alltagsmaske-tragen.html.

Quarantäneanordnungen

Entscheidungen zu Quarantänemaßnahmen und auch weitergehenden Maßnahmen zum Infektionsschutz in Schulen können nach geltender Rechtslage allein von den zuständigen Stellen (Ordnungsbehörden und untere Gesundheitsbehörden) getroffen werden. Eine Übertragung dieser Entscheidungen auf oder die Übernahme solcher Entscheidungen durch die Leitungen von Schulen ist nicht möglich. Darauf wurden die zuständigen Stellen bzw. die Gesundheitsämter per Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales hingewiesen. Unabhängig davon sind Sie weiterhin darum gebeten, die örtlichen Gesundheitsbehörden auf der Grundlage Ihrer Dokumentationen (Teilnehmerlisten, Sitzpläne etc.) bei der Nachverfolgung von Infektionsketten bestmöglich zu unterstützen.

Plastik-Visiere

Die Anordnung zum Tragen einer textilen MNB in bestimmten Bereichen, in denen die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m zwischen Personen nicht umfassend sichergestellt werden kann, dient vor allem dem Drittschutz, also dem Schutz vor der Übertragung von SARS-CoV-2 durch potentiell infizierte Personen via Aerosole in der Atemluft, beim Niesen etc. Diesen Schutz stellt – auch nach Einschätzung des RKI – das Tragen eines Visieres (z. B. aus Plexiglas) nicht in der gleichen Weise sicher, wie eine eng am Gesicht anliegende MNB. Daher stellen Visiere keinen grundsätzlichen Ersatz für eine MNB dar. Allerdings können Visiere bei Personen zum Einsatz kommen, bei denen das (dauerhafte) Tragen einer MNB aus medizinischen Gründen nicht möglich ist. Dort, wo das dauerhafte Tragen einer MNB die Gefahr einer gesundheitlichen Beeinträchtigung mit sich bringt, kann der Ersatz durch ein Visier auch aus Gründen des Arbeitsschutzes geboten sein. Vorrang hat aus Gründen des Infektionsschutzes aber eindeutig das Tragen einer MNB.

Rückverfolgbarkeit

Um im Bedarfsfall Infektionsketten nachvollziehen und unterbrechen zu können, sind konstante Gruppenzusammensetzungen erforderlich, soweit nicht zwingende schulorganisatorische Gründe entgegenstehen.
Der Unterricht soll jahrgangsbezogen in Klassen, in Kursen oder festen Lerngruppen stattfinden.

Eine jahrgangsübergreifende Gruppenbildung ist grundsätzlich nicht möglich. Ausnahmen bilden bereits jahrgangsgemischt zusammengesetzte reguläre Klassen bzw. Lerngruppen, Gruppen für Ganztags- und Betreuungsangebote sowie Schulsportgemeinschaften.
Damit der Unterricht gemäß den Vorgaben der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen organisiert werden kann, können insofern klassenübergreifende feste Lerngruppen und Kurse gebildet werden (z.B. Religionsunterricht, Wahlpflichtbereich).
Der Unterricht in der gymnasialen Oberstufe findet wie bisher in festen fachbezogenen Kursen statt. Dies gilt auch für Fachunterrichtskooperationen mit anderen Schulen.
In den Räumen für den Unterricht und andere schulische Angebote soll mit Ausnahme von Ganztags- und Betreuungsangeboten für alle Klassen, Kurse und Lerngruppen eine feste Sitzordnung eingehalten und dokumentiert werden. Für jede Unterrichtsstunde und vergleichbare Schulveranstaltung ist darüber hinaus die jeweilige Anwesenheit zu dokumentieren. Die entsprechenden Dokumente sind zur Rückverfolgbarkeit für vier Wochen aufzubewahren.

Hygiene

Eine regelmäßige und wirksame Durchlüftung der Unterrichtsräume ist sicherzustellen. Räume, in denen dies nicht möglich ist, sind für den Unterricht nicht zugelassen.
Die Schulen sollten zugleich ihre bestehenden Konzepte zur Hygiene und zum Infektionsschutz fortführen, sofern diese dem angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten nicht entgegenstehen.

Die Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen im Zusammenhang mit Covid-19 als gemeinsames Dokument der kommunalen Spitzenverbände und des Ministeriums für Schule und Bildung mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie der Unfallkasse NRW wurden auf den aktuellen Stand gebracht.

Die Hinweise und Empfehlungen folgen der inzwischen allgemein anerkannten Erkenntnis, dass über die AHA–Regel (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) hinaus das Lüften der Unterrichtsräume ein wesentlicher, einfacher und wirkungsvoller Beitrag dazu ist, das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus über Aerosole deutlich zu verringern.

Die Kultusministerkonferenz hat diesem Thema ihre besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Das Umweltbundesamt hat auf ihre Bitte dazu seine Empfehlungen zu Luftaustausch und effizientem Lüften zur Reduzierung des Infektionsrisikos durch virushaltige Aerosole in Schulen veröffentlicht und ins Netz gestellt:

https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/coronaschutz-in-schulen-alle-20-minuten-fuenf

Die darin empfohlenen Regeln sind klar formuliert, leicht zu befolgen und sollten schnell zur selbstverständlichen Praxis in allen Unterrichtsräumen werden:

  • Stoßlüften alle 20 Minuten,
  • Querlüften wo immer es möglich ist,
  • Lüften während der gesamten Pausendauer.
Hygieneempfehlungen für die Verpflegung in Schulmensen

Die Hygieneempfehlungen für die Verpflegung in Schulmensen des Ministeriums für Schule und Bildung und des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales sind eine Hilfe für Schulträger und Schulen, wie der erforderliche Mensabetrieb zum neuen Schuljahr erfolgen kann. Die jeweils geltende Fassung der Bestimmungen finden Sie hier auf den Seiten des Schulministeriums.

Schutz von vorerkrankten Schülerinnen und Schülern

Bitte beachten Sie die aktuellen Informationen unter dem Reiter „Aktuelle Informationen zum Schulbetrieb". 

Grundsätzlich sind Schülerinnen und Schüler verpflichtet, am Präsenzunterricht teilzunehmen. Es gelten die allgemeinen Bestimmungen zur Schul- und Teilnahmepflicht.

Für Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen finden die Bestimmungen über Erkrankungen (§ 43 Absatz 2 SchulG) mit folgender Maßgabe Anwendung: Die Eltern entscheiden, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. Die Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird empfohlen. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen dies schriftlich mit. Entsprechende Pflichten gelten für volljährige Schülerinnen und Schüler.

Die Eltern bzw. die betroffenen volljährigen Schülerinnen und Schüler müssen zum einen darlegen, dass für die Schülerin oder den Schüler wegen einer Vorerkrankung eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Bei begründeten Zweifeln kann die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen. Besucht die Schülerin oder der Schüler die Schule voraussichtlich oder tatsächlich länger als sechs Wochen nicht, soll die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen. Für die Schülerin oder den Schüler entfällt lediglich die Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Sie oder er ist weiterhin dazu verpflichtet, daran mitzuarbeiten, dass die Aufgabe der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Hierzu gehört auch der Distanzunterricht. Die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.

Schutz vorerkrankter Angehöriger, die mit Schülerinnen und Schülern in häuslicher Gemeinschaft leben

Bitte beachten Sie die aktuellen Informationen unter dem Reiter „Aktuelle Informationen zum Schulbetrieb". 

Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Großeltern oder Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine relevante Erkrankung, bei der eine Infektion mit SARS-Cov-2 ein besonders hohes gesundheitliches Risiko darstellt, besteht, sind vorrangig Maßnahmen der Infektionsprävention innerhalb der häuslichen Gemeinschaft zum Schutz dieser Angehörigen zu treffen.

Die Nichtteilnahme von Schülerinnen und Schülern am Präsenzunterricht kann zum Schutz ihrer Angehörigen nur in eng begrenzten Ausnahmefällen und nur vorübergehend in Betracht kommen. Dies setzt voraus, dass ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die Corona-relevante Vorerkrankung ergibt.

Eine Entbindung von der Teilnahme am Präsenzunterricht kommt vor allem dann in Betracht, wenn sich die oder der Angehörige aufgrund des individuellen Verlaufs ihrer oder seiner Vorerkrankung vorübergehend in einem Zustand erhöhter Vulnerabilität befindet. Die Verpflichtung der Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Distanzunterricht und zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen. Diese Grundsätze gelten ebenso bei Anträgen auf Entbindung von der Teilnahme am Präsenzunterricht.

Schutzausstattung für Lehrkräfte

An öffentlichen Schulen:

Alltagsmasken, FFP2-Masken
Für alle Lehrkräfte, die im Präsenzunterricht eingesetzt sind, können durch den Schulträger seit Mai 2020 wiederverwendbare Alltagsmasken beschafft werden. Wie bereits in der Schulmail vom 21. Dezember 2020 angekündigt, stellt die Landesregierung die notwendigen Mittel bereit, um alle Lehrkräfte und selbstverständlich auch das weitere Landespersonal an Schulen für die Zeit bis zu den Osterferien mit den sogenannten FFP-2-Masken auszustatten. Hierbei sollen die genannten Personen pro Präsenztag mit zwei FFP-2 Masken ausgestattet werden. Diese Regelung zur Versorgung umfasst auch Studentinnen und Studenten, die im Rahmen einer Praxisphase des Lehramtsstudiums an einer Schule sind. Die Verteilung wird, wie bereits mitgeteilt, über die Schulträger bewirkt, die sich dankenswerter Weise in den Dienst der Sache gestellt haben; in den anderen Fällen wird die Bezirksregierung tätig.

Schutzausrüstung im Gemeinsamen Lernen
Soweit für Lehrkräfte, die im gemeinsamen Lernen in Präsenz tätig sind eine besondere Schutzausstattung (Einmalhandschuhe, Schutzkleidung bzw. Schutzkittel, Plexiglasscheiben) erforderlich ist, können die betroffenen Schulen bei den Bezirksregierungen hierfür Mittel erhalten. Die Mittel können gegen Vorlage des Nachweises der Anschaffung dieser Ausstattung erstattet werden.

Besondere Schutzausstattung an Förderschulen
Für besondere Schutzausrüstung (besondere Schutzmasken, FFP2-Masken, FFP3- Masken, Visiere, Schutzkleidung bzw. Schutzkittel) an Förderschulen wurde den Bezirksregierungen ein weiteres Budget zur Verfügung gestellt. Für Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Körperliche und Motorische Entwicklung sowie Geistige Entwicklung steht ein erhöhtes Budget zur Verfügung. Die Mittel können ebenfalls von den Schulen auf Antrag gegen Nachweis der Anschaffung der Ausstattung bei den Bezirksregierungen abgerufen werden.

An Ersatzschulen:

Für den Bereich der Ersatzschulen wurden den Bezirksregierungen weitere Mittel zur Erstattung von Kosten zur Anschaffung von Masken, Schutzausrüstung, Desinfektionsmitteln und Hygieneartikeln zugewiesen. Die Mittel können dort durch den jeweiligen Ersatzschulträger gegen Nachweis abgerufen werden.

Umfassende Testungen für Personal an Schulen sowie Schülerinnen und Schüler im Corona-Fall

Alle an den öffentlichen Schulen sowie den Ersatz- und anerkannten Ergänzungsschulen tätigen Personen, d. h. auch Studentinnen und Studenten, die im Rahmen eines Praktikums an einer Schule tätig sind, können sich ab dem 15. Februar bis zum letzten Schultag vor den Osterferien (26. März 2021) bis zu zwei Mal pro Woche anlasslos und zu einem frei gewählten Termin testen lassen. Die Testung soll außerhalb der Zeiten eigener Unterrichtsverpflichtung oder der eigenen Arbeitszeit an der Schule stattfinden. Die Kosten übernimmt das Land.  Dieses Testangebot kann nur von Personen in Anspruch genommen werden, die in dieser Zeit tatsächlich einen Präsenzdienst in den Schulen leisten.

Die Testung erfolgt regelhaft mittels PoC-Antigen-Test (sog. Corona-Schnelltest), bei dem das Ergebnis nach einer kurzen Wartezeit in der Praxis mitgeteilt wird.

Sollte im Einzelfall zu dem vereinbarten Termin in der Praxis kein PoC-Antigen-Test zur Verfügung stehen, kann der Arzt/die Ärztin alternativ einen PCR-Test (Test mit anschließend erforderlicher Laborauswertung) oder – in Abhängigkeit von der Laborauslastung – auch einen Antigen-Labortest durchführen.

Die Schulleitungen werden gebeten, das Testangebot in ihrer Schule bekannt zu machen und für Beschäftigte, die das Angebot nutzen wollen, diese Bescheinigung auszustellen. Die alte Bescheinigung wird ab dem 15.02.2021 in Arztpraxen nicht mehr anerkannt.

 

Organisatorischer Hinweis

Die Nutzung des kostenlosen Testangebots ist nur bei Vertragsärztinnen und Vertragsärzten mit Sitz in NRW möglich. Bei ausschließlich privatärztlich tätigen Ärztinnen und Ärzten – egal ob sich die Praxis in oder außerhalb von NRW befindet – kann die Testung nicht erfolgen.

 

 

Sollten bei Testungen oder auf anderem Wege Infektionsfälle mit dem Coronavirus festgestellt werden, wird das zuständige Gesundheitsamt von der Schulleitung informiert und entscheidet über weitere Maßnahmen. Beispielsweise kommt eine Testung von Kontaktpersonen in Betracht, um lokale Cluster und Infektionsketten zu identifizieren und möglichst frühzeitig zu unterbrechen. Je nach Infektionsgeschehen und regionaler Gegebenheit werden Schulen aber auch umfassend oder gar vollständig getestet und wenn nötig auch kurzfristig vorübergehend geschlossen, um das Infektionsgeschehen gesichert abklären und eindämmen zu können.

Zuständigkeiten und Vorgehen in Schule bei auftretenden Corona-Fällen

Schülerinnen und Schüler, die im Schulalltag COVID-19-Symptome (wie insbesondere Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinn) aufweisen, sind ansteckungsverdächtig. Sie sind daher zum Schutz der Anwesenden gemäß § 54 Absatz 3 SchulG – bei Minderjährigen nach Rücksprache mit den Eltern – unmittelbar und unverzüglich von der Schulleitung nach Hause zu schicken oder von den Eltern abzuholen. Bis zum Verlassen der Schule sind sie getrennt unterzubringen und angemessen zu beaufsichtigen. Die Schulleitung nimmt mit dem Gesundheitsamt Kontakt auf. Dieses entscheidet über das weitere Vorgehen. Ein genauer Ablaufplan ist den Schulen landesweit zur Verfügung gestellt worden.

Auch Schnupfen kann nach Aussage des Robert-Koch-Instituts zu den Symptomen einer COVID-19-Infektion gehören. Angesichts der Häufigkeit eines einfachen Schnupfens soll die Schule den Eltern unter Bezugnahme auf § 43 Absatz 2 Satz 1 SchulG empfehlen, dass eine Schülerin oder ein Schüler mit dieser Symptomatik ohne weitere Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung ihres Wohlbefindens zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden soll. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, nimmt die Schülerin oder der Schüler wieder am Unterricht teil. Kommen jedoch weitere Symptome wie Husten, Fieber etc. hinzu, ist eine diagnostische Abklärung zu veranlassen.

Distanzunterricht bei Quarantänemaßnahmen

Die Anwesenheit in der Schule, also die Teilnahme am Präsenzunterricht und sonstigen Schulveranstaltungen, ist für die Dauer einer Quarantäne ausgeschlossen; dabei ist von 14 Tagen auszugehen. Die zu einer Quarantäne verpflichteten Schülerinnen und Schüler erhalten Distanzunterricht. Sie sind auch weiterhin verpflichtet, sich auf diesen Unterricht vorzubereiten, sich aktiv daran zu beteiligen, die erforderlichen Arbeiten anzufertigen und die Hausaufgaben zu erledigen.

Bitte beachten Sie die aktuellen Informationen unter dem Reiter „Aktuelle Informationen zum Schulbetrieb". 

Darüber hinaus finden Sie vielfältige Informationen und Unterstützunqsanqebote zum Thema „Lernen auf Distanz" gebündelt auf dieser Seite.

Umgang mit Rückkehrenden aus Risikogebieten

Bei einer Einreise aus einem Risikogebiet ist die Coronaeinreiseverordnung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu beachten, aus der sich besondere Verpflichtungen für Schülerinnen und Schüler sowie alle an Schulen tätigen Personen ergeben können. Weiterführende Informationen sind auf dessen Sonderseite abrufbar unter: www.mags.nrw/coronavirus.  

Die Einstufung als Risikogebiet wird durch das Robert-Koch-Institut fortgeschrieben und veröffentlicht: www.rki.de/covid-19-risikogebiete.

 

Rückkehr von Schülerinnen und Schülern aus Risikogebieten/Schulpflicht

Schülerinnen und Schüler müssen sich nach der Rückkehr aus Risikogebieten nach Maßgabe der jeweils geltenden Coronaeinreiseverordnung regelmäßig in Quarantäne begeben. Wenn sie dies missachten und dennoch zur Schule kommen, spricht die Schulleiterin oder der Schulleiter aufgrund des Hausrechts das Verbot aus, das Schulgelände zu betreten. Unabhängig von den rechtlichen Folgen stellt ein solches Verhalten einen schweren Verstoß gegen die Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme in der Schule dar.

Wenn Schülerinnen und Schüler in Quarantäne sind, bleiben sie dem Unterricht aus Rechtsgründen fern. Dieser Umstand stellt daher keine Schulpflichtverletzung und keinen schulischen Pflichtenverstoß der Schülerin oder des Schülers dar. Das dem privaten Lebensbereich zuzurechnende Urlaubsverhalten ist durch schulrechtliche Maßnahmen (Bußgeldverfahren, Ordnungsmaßnahmen) nicht zu sanktionieren.

Nach § 43 Absatz 2 SchulG müssen die Eltern bzw. die betroffenen volljährigen Schülerinnen und Schüler im Falle eines Schulversäumnisses die Schule unverzüglich benachrichtigen und schriftlich den Grund mitteilen. Bei begründeten Zweifeln, ob Unterricht aufgrund der Verpflichtung zur Einhaltung von Quarantänemaßnahmen versäumt wird, kann die Schule im Fall der gesetzlichen Quarantäne gemäß § 3 CoronaEinrVO von den Eltern Nachweise über die Reise in ein Risikogebiet verlangen und im Fall einer behördlich angeordneten Quarantäne im Wege der Amtshilfe gemäß § 5 Absatz 1 Nr. 3 Verwaltungsverfahrensgesetz NRW beim Gesundheitsamt Erkundigungen einziehen, ob und ggfls. welche Maßnahmen dort aufgrund des Infektionsschutzgesetzes oder aufgrund der nach dem Infektionsschutzgesetz erlassenen Bestimmungen getroffen worden sind. Für die Nachholung quarantänebedingt nicht erbrachter Leistungsnachweise (Klassenarbeiten, Klausuren) gelten die Bestimmungen der jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsordnung.

Nach dem Aufenthalt in einem Risikogebiet und der Einreise nach Deutschland entfällt die Pflicht zur Quarantäne ab dem Zeitpunkt, ab dem Einreisende ein negatives Testergebnis nachweisen können. Hierfür gibt es aktuell zwei Möglichkeiten:

  • Nachweis eines negativen Testergebnisses bei der Einreise, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Dieses ärztliche Zeugnis muss in deutscher oder in englischer Sprache verfasst sein.
  • Testung unverzüglich nach der Einreise (Testzentrum oder Hausarzt)
Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App kann bei der Eindämmung der Pandemie einen zusätzlichen Beitrag leisten, indem sie schneller als bei der klassischen Nachverfolgung Personen identifiziert und benachrichtigt, die eine epidemiologisch relevante Begegnung mit einer Corona-positiven Person hatten. Zudem hilft sie, den zeitlichen Verzug zwischen dem positiven Test einer Person und der Ermittlung und Information ihrer Kontakte zu reduzieren. Die Nutzung der App soll allen am Schulleben Beteiligten empfohlen werden.

Ergebnisse der wöchentlichen Umfrage zum Schulbetrieb in Corona-Zeiten

Seit Beginn des Schuljahres erhebt das Ministerium für Schule und Bildung wöchentlich Informationen zum Schulbetrieb. Mit der Abfrage wird u.a. erfasst, wie viele Schulen vollständigen oder eingeschränkten Präsenzunterricht anbieten. Erfragt wird auch, wie viele Schulen nach einer Entscheidung der Gesundheitsbehörden vor Ort vollständig geschlossen sind. Auch die Anzahl der Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler, die sich in Quarantäne befinden oder sich mit dem Coronavirus infiziert haben, wird berichtet.

Die Ergebnisse werden für das Land, die Regierungsbezirke und die Kreise bzw. kreisfreien Städte veröffentlicht. Mit der Abfrage werden keine Individualdaten erhoben, sodass die Zeitreihe als Abfolge von Stichtagswerten zu betrachten ist.

Bei der Bewertung der Zahlen und Anteilswerte zum Infektionsgeschehen ist zu beachten, dass diese nicht mit den häufig genannten Inzidenzzahlen gleichzusetzen sind. Die Schulen melden die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte so lange als infiziert, bis sie genesen sind. Während die Inzidenzzahl die Zahl der Neuinfektionen misst, also jeder Fall einmalig gezählt wird, werden bei der Erhebung an der Schule bestehende Infektionsfälle in der Regel – abhängig von der Dauer der Infektion – mehrfach gezählt. Gleiches gilt für die Zahl der in Quarantäne befindlichen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte.

Die Ergebnisse der wöchentlichen Schulabfrage finden Sie hier.

Allgemeine Informationen zur Schutzimpfung gegen das Coronavirus

Wo sind die Impfzentren? Wie läuft der Impftermin ab? Kommen Kosten auf mich zu? – Antworten auf diese und weitere wichtige Fragen zur Coronavirus-Schutzimpfung in Nordrhein-Westfalen finden Sie auf den Seiten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales an dieser Stelle

Das Bundesministerium für Gesundheit gibt hier auf seiner Homepage Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Impfung gegen das Coronavirus.

Die grundlegende Coronavirus-Impfverordnung (Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2) kann an dieser Stelle eingesehen werden.

Kinderkrankentage und Betreuungsentschädigung

Infolge des Beschlusses der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder wurde rückwirkend zum 5. Januar 2021 die bestehende Regelung des §45 Absatz 2 Sozialgesetzbuch (SGB) V zum Krankengeld für gesetzlich Versicherte befristet für das Jahr 2021 erweitert. Nach einem ergänzten Absatz 2a zu § 45 SGB V haben gesetzlich Versicherte für das Kalenderjahr 2021 für jedes Kind bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres 20 Arbeitstage Anspruch auf Krankengeld (maximal 45 Arbeitstage), Alleinerziehende für jedes Kind 40 Arbeitstage (maximal 90 Arbeitstage).

Anspruch auf Krankengeld besteht nun auch dann, wenn Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen von der zuständigen Behörde zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten aufgrund des Infektionsschutzgesetzes vorübergehend geschlossen werden oder deren Betreten, auch aufgrund einer Absonderung, untersagt wird, oder wenn von der zuständigen Behörde aus Gründen des Infektionsschutzes Schul- oder Betriebsferien angeordnet oder verlängert werden oder die Präsenzpflicht in einer Schule aufgehoben wird oder der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wird oder das Kind aufgrund einer behördlichen Empfehlung die Einrichtung nicht besucht.

Darüber hinaus hat die Landesregierung beschlossen, auch Eltern ohne Anspruch auf Kinderkrankengeld durch eine Betreuungsentschädigung zu unterstützen. Weitere Informationen zu der Gewährung der Betreuungsentschädigung hat das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration auf seiner Homepage veröffentlicht.

Allgemeine Hinweise für Eltern schulpflichtiger Kinder

Die bundesgesetzliche Neuregelung des § 45 Abs. 2a SGB V zum Krankengeld bezieht sich auf Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen und betrifft somit nicht die Zuständigkeit des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Nähere Informationen hierzu erhalten Sie bei Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung oder auf der Homepage des Bundesgesundheitsministeriums.

Die Krankenkassen können für die Beantragung des Kinderkrankengelds die Vorlage einer Bescheinigung der Schule verlangen. Die Bundesregierung befindet sich im Austausch mit den Krankenkassen über die konkrete Umsetzung und Anwendung dieser Regelung. Ziel ist eine möglichst einfache Umsetzung für Eltern und Einrichtungen. Bitte wenden Sie sich nur an die Schule, wenn Ihre gesetzliche Krankenkasse zum Nachweis Ihrer Anspruchsberechtigung eine Bescheinigung der Schule tatsächlich verlangt. In diesen Fällen wird die Schule die von der Krankenkasse geforderte Bescheinigung ausstellen. Möglicherweise wird Ihre Krankenkasse auf die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Verfügung gestellte Musterbescheinigung zurückgreifen.

Sofern Sie keinen Anspruch auf Kinderkrankengeld haben und daher bei der zuständigen Bezirksregierung einen Antrag auf Betreuungsentschädigung stellen möchten, wird die Schule ebenfalls die hierfür erforderliche Bescheinigung ausstellen.

Hinweise für Eltern, die Beschäftigte im Geschäftsbereich des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen sind

Für Beamtinnen und Beamte sowie Tarifbeschäftigte im Geschäftsbereich des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen wird auf den Erlass vom 1. Februar 2021 verwiesen.

Informationen zum Corona-Virus, Bürgertelefon

Robert-Koch-Intstitut (RKI)

Das RKI veröffentlicht auf seiner Internetseite eine Vielzahl von Informationen für Fachleute, aber auch die allgemeine Öffentlichkeit.

Bürgertelefon

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus ein Bürgertelefon zum Coronavirus unter der Nummer (0211) 9119 1001 geschaltet. Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 7.00 bis 20.00 Uhr geschaltet. Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner am Bürgertelefon beantworten allgemeine Fragen zum Coronavirus und zur Vorbeugung.

Portal der Landesregierung

Wichtige Fragen und Antworten zum Corona-Virus sind zu den folgenden Themenkomplexen in der FAQ-Liste auf dem Landesportal aufbereitet: Grundsätzliche Informationen, Situation in Nordrhein-Westfalen, Unternehmen, Arbeitnehmer, Kinderbetreuung, Schulen, Hochschulen, Krankenhäuser/Pflege- und Altenheime, Justiz, Kultureinrichtungen, Verbraucher

Ansprechpartner/Hotlines, Aktuelle Meldungen, gesammelte Informationen etc. sind auf der Corona-Seite des Landes zusammengestellt.

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS NRW)

Erlasse des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW zur Bekämpfung der Corona-Pandemie finden Sie hier in chronologischer Reihenfolge.

Aktuelle Fallzahlen für NRW sind hier zu finden.

Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW (MWIDE NRW)

Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen stehen den Unternehmen in Nordrhein-Westfalen verschiedene öffentliche Angebote zur Verfügung. Hier finden Sie Informationen zu den Themen Bürgschaftsbank NRW, Landesbürgschaftsprogramm, Förderberatung der NRW.BANK, Kapitalbeteiligungsgesellschaft NRW sowie zu steuerlichen Maßnahmen.

Bundesagentur für Arbeit (BA)

Aktuelle Informationen der Bundesagentur für Arbeit für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld finden Sie hier.

Weitere aktuelle Informationen der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit finden Sie hier.

unternehmer nrw

unternehmer nrw stellt hier die wichtigsten Informationen zur aktuellen Entwicklung aus arbeitsrechtlicher und wirtschaftspolitischer Perspektive zur Verfügung.

Zuständigkeit für Schutzmaßnahmen

Die Bekämpfung der Verbreitung des Corona-Virus liegt – wie aus-geführt - in der Zuständigkeit der Gesundheitsbehörden unter der Aufsicht des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Das NRW-Gesundheitsministerium steht in ständigem Kontakt zur Bundesebene, zu anderen Bundesländern und orientiert sich an den Risikobewertungen und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI).

Das RKI in Berlin beobachtet und bewertet die Lage stetig und ist bundesweit die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Coronavirus. Von dort aus werden Maßnahmen bundesweit koordiniert.

Grundsätzlich haben auch Schulleitungen im Einzelfall die Befugnis, Schülerinnen und Schüler vom Unterricht auszuschließen, wenn von ihnen eine Gesundheitsgefahr ausgeht (§ 54 Absatz 4 SchulG). Dies gilt nach beamten- bzw. arbeitsrechtlichen Regelungen auch für Lehrkräfte. Darüber hinaus kann im Ausnahmefall eine Schule auf Grundlage des Hausrechtes der Schulleitung (§ 59 Absatz 1 Ziffer 6 in Verbindung mit Absatz 8 SchulG) zur Abwehr erheblicher konkreter Gefahren geschlossen werden.

Ressourcen, Einsatz und Ausbildung der Lehrkräfte

Personaleinsatz – Arbeitsschutz und Dienstpflicht

Unterrichtseinsatz von Lehrkräften nach den Weihnachtsferien bis zum 26. März 2021 (letzter Unterrichtstag vor den Osterferien)

Selbstverständlich trifft das Land NRW als Dienstherr und Arbeitgeber gegenüber allen Beschäftigten gerade in Zeiten einer Pandemie eine besondere Fürsorgepflicht. Daher sind besondere Regelungen zum Schutz der Beschäftigten getroffen worden, die sich auf die jeweils aktuelle Erkenntnislage stützen. 

In den "Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf" (Stand: 29. Oktober 2020) stellt das Robert-Koch-Institut (RKI) fest: „Die verschiedenen vorgenannten Einflüsse und deren Kombinationsmöglichkeiten machen die Komplexität einer Risiko-Einschätzung deutlich. Daher ist eine generelle Festlegung zur Einstufung in eine Risikogruppe nicht möglich. Vielmehr erfordert dies eine individuelle Risikofaktoren-Bewertung im Sinne einer (arbeits-) medizinischen Begutachtung.“ Auf Grundlage dieser Bewertungen des RKI zu den Risiken eines Covid-19 Krankheitsverlaufs sind die nachstehenden Regelungen ergangen und gelten derzeit bis zum letzten Unterrichtstag vor den Osterferien. Sie gelten auch für weiteres im Schulbereich eingesetztes Landespersonal und für Seminarausbilderinnen und Seminarausbilder sowie Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter.

  1. Lehrkräfte, bei denen aufgrund besonderer gesundheitlicher Risiken die Gefahr eines schweren Verlaufs von Covid-19 besteht, können auf Grundlage eines ärztlichen Attests von der Verpflichtung zum Präsenzunterricht (einschließlich Pausen- oder Klausuraufsichten etc.) befreit werden. Dieses legen sie ihrer Schulleitung vor. Eine konkrete Krankheitsdiagnose ist nicht erforderlich, das Attest muss vielmehr die vg. erhöhte Gefahr bestätigen. Im Einzelfall kann bei Bedarf eine zusätzliche arbeitsmedizinische Begutachtung hinzugezogen werden. Bis zur Vorlage eines solchen Attests sind Lehrkräfte zum Dienst verpflichtet. Atteste, die bis zu den Weihnachtsferien ausgestellt wurden, entfalten seit dem Unterrichtsende vor den Weihnachtsferien keine Wirkung mehr. Für die Zeit nach den Weihnachtsferien ist für eine Befreiung vom Präsenzunterricht die Vorlage eines neuen Attestes erforderlich. Diese Befreiungsmöglichkeit wird auch Lehrkräften eingeräumt, die mit einer tatsächlich zu betreuenden Person mit Pflegegrad (Antragsstellung reicht aus) in häuslicher Gemeinschaft leben. Hier ist ebenfalls ein ärztliches Attest über die o.g. besondere Gefährdung der pflegebedürftigen Person aufgrund einer relevanten Vorerkrankung vorzulegen.
    Gleiches gilt, wenn dieses Risiko für ein in häuslicher Gemeinschaft lebendes minderjähriges Kind ärztlich attestiert wird, auch wenn für dieses Kind kein Pflegegrad anerkannt ist. Die Befreiungsmöglichkeit für die Lehrkraft besteht aber nur, sofern das Kind auch selbst aufgrund seiner gesundheitlichen Disposition vom Präsenzunterricht befreit ist oder keine Betreuungseinrichtung mit Kontakt zu anderen Kindern besucht.
  2. Ein derartiges Attest entbindet nicht von der Verpflichtung, alle übrigen dienstlichen Tätigkeiten am häuslichen Arbeitsplatz oder in der Schule zu erfüllen, wie beispielsweise das Bereitstellen von Materialen im „Lernen auf Distanz“ oder die Teilnahme an Konferenzen und Dienstgesprächen sowie die Abnahme von mündlichen Prüfungen.   

Zur Entscheidung über den Einsatz von Lehrkräften ist zu beachten:

  • Bei Lehrkräften, die aufgrund eines Attestes vom Präsenzunterricht befreit sind, ist das Interesse, keine dienstlichen Tätigkeiten mit relevant erhöhtem Ansteckungsrisiko auf Grund einer Vielzahl von Schülerkontakten auszuüben, besonders zu berücksichtigen.
  • Mit der Befreiung vom Präsenzunterricht entfällt jedoch nicht die allgemeine Dienstpflicht zu Tätigkeiten, die insgesamt der Unterrichtsversorgung und Unterrichtsorganisation dienen können. Auch dieses Interesse hat die Schulleitung bei der Interessenabwägung einzubringen.

Von einer Formulierung von Beispielfällen wird abgesehen, da die Abwägung nach den besonderen Umständen des jeweiligen Einzelfalles vorgenommen werden muss. Hierbei ist zu berücksichtigen, ob der persönliche Kontakt mit der einzelnen Schülerin oder dem einzelnen Schüler im Schulbetrieb zwingend erforderlich ist.

  1. Das RKI hat bislang Schwangere nicht per se als Risikopersonen in Bezug auf einen schweren Krankheitsverlauf von Covid-19 eingestuft. Für Schwangere gelten daher die generellen Regelungen zu Beschäftigungsverboten nach dem Mutterschutzgesetz. Dies entspricht dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 14. Juli 2020. Bei Präsenzdiensten in der Schule sind die hygienischen Standards gemäß der Coronabetreuungsverordnung einzuhalten. Auf die dazu in den FAQ unter „Hygienemaßnahmen“ eingestellten Informationen wird insoweit verwiesen.

Für eine Beratung zu Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Hinblick auf den Einsatz in der Schule stehen den Lehrkräften die Ansprechpartner der BAD GmbH zur Verfügung.

Ausbildung von Lehrkräften, Vorbereitungsdienst, Staatsprüfung

Staatsprüfungen im Zeitraum bis zum 30.04.2021:

Qualitätsvolle Abschlüsse des Vorbereitungsdienstes erfordern Staatsprüfungen, die das eigenständige Unterrichten als die zentrale Kompetenz von Lehrerinnen und Lehrern in den Mittelpunkt stellen; dies lässt sich bestmöglich über Präsenzunterricht darstellen. Die aktuelle pandemiebedingte Entwicklung an den Schulen erfordert nach wie vor größtmögliche Flexibilität, um den besonderen und z.T. sehr herausfordernden Situationen angemessen begegnen zu können und allen Absolventinnen und Absolventen gleichwertige und individuell faire Prüfungsbedingungen zu ermöglichen.

Die Sonderregelungen der OVP („Dritte Verordnung zur Änderung der Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung vom 17.12. 2020“) eröffnen erneut die Option eine Staatsprüfung in Präsenzunterricht oder über ein Fachgespräch bzw. zwei Fachgespräche mit Simulationsanteilen im Fach bzw. in den Fächern abzuleisten. In den möglichen Varianten wird ein Nichtbestehen einmalig als nicht durchgeführte Prüfung gewertet.

Ausgangspunkt für das individuell zum Tragen kommende Prüfungsformat ist die konkrete Situation an der jeweiligen Ausbildungsschule. Sobald feststeht, dass eine Staatsprüfung nicht im Präsenzformat stattfinden kann, teilen LAA und Schulleitung dies dem Prüfungsamt mit. (Weitere Informationen und das entsprechende Formular sind auf dem Internetportal des Landesprüfungsamtes (LPA) hinterlegt).

 

Ausbildungsorganisation:

Für die Ausbildung von Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern (LAA) an den Ausbildungsstandorten nutzen die ZfsL weiterhin Hybrid- und Wechselmodelle; sie orientieren sich dabei an der schrittweisen Öffnung der Schulen für Präsenzunterricht. Bis zu den Osterferien wird – unter Beachtung der vor Ort geltenden Hygiene-Konzepte und Corona-Schutzmaßnahmen – eine deutliche Zunahme an Ausbildungsbegleitung in Präsenz angestrebt.

Unterrichtsbesuche können ab dem 22.02.2021 stattfinden, wenn die Schulen und Lerngruppen am Präsenzunterricht teilnehmen. Die jeweilige schulische Situation ist dabei angemessen zu berücksichtigen. Sofern Unterrichtsbesuche in Präsenz (noch) nicht erfolgen können, treten an deren Stelle weitere verbindliche Ausbildungsformate, die eine individuelle Begleitung und Beratung der Auszubildenden ermöglichen und als weitere Beurteilungsgrundlagen mit in die Langzeitbeurteilungen eingehen. LAA werden angeregt, ihren schulischen Einsatz im Rahmen von Distanzunterricht sowie dort gewonnene Kompetenzen und Erfahrungen aktiv in diese Ausbildungsbegleitung durch die Seminarausbilder/innen mit einzubringen.

Die im Zusammenhang der Pandemie bestehenden besonderen Regelungen zum Einsatz von Lehrerinnen und Lehrern gelten in ihrer jeweiligen Fassung weiterhin entsprechend auch für Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter sowie Praktikantinnen und Praktikanten.

Informationen für Schulleitungen - „Führen und Leiten in Krisensituationen“

Die dynamische Entwicklung im Zusammenhang mit dem Coronavirus erfordert ein gleichermaßen umsichtiges wie effektives Handeln der Schulleitungen. Der Notfallordner „Hinsehen und Handeln“ unterstützt Schulen dabei, kompetent mit verschiedensten Notlagen umzugehen, auch bei der Bewältigung der aktuellen Situation. 

Ein Auszug aus dem Notfallorder (Seiten 231 – 234) bietet wichtige Handlungsempfehlungen für Schulleitungen und gibt Schulleiterinnen und Schulleitern wichtige Orientierung. Der gesamte Notfallordner steht allen Schulen auch online zum Download zur Verfügung. (www.notfallordner.nrw.de, Anmeldung mit Schulkennung und Kennwort)

Schul- und Unterrichtsbetrieb, Prüfungen und Abschlüsse

Gesetz zur Sicherung von Schul- und Bildungslaufbahnen im Jahr 2021

Die wichtigsten Punkte des Gesetzentwurfs des Bildungssicherungsgesetzes 2021:

  • Die Zentralen Abschlussverfahren in Klasse 10 in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch, kurz ZP 10, werden in diesem Schuljahr wieder mit landeseinheitlichen Aufgaben für die schriftliche Prüfung durchgeführt.
  • Am Ende dieses Schuljahres wird es Versetzungsentscheidungen geben. Auf dem Verordnungsweg soll das freiwillige Wiederholen einer Klasse ermöglicht werden.
  • Am Ende der Erprobungsstufe soll in diesem Jahr die Entscheidung über eine Wiederholung an der bisherigen Schule oder einen Schulformwechsel den Eltern überlassen werden.
  • Das zweite Bildungssicherungsgesetz sieht vor, dass dieses Schuljahr keine Benachrichtigungen über Minderleistungen gemäß § 50 Absatz 4 Schulgesetz NRW, sogenannte „Blaue Briefe“, versandt werden. Ein „Blauer Brief“ setzt voraus, dass sich die Leistungen in einem Fach seit dem Halbjahreszeugnis verschlechtert haben. Um mögliche coronabedingte Benachteiligungen auszugleichen, soll dieses Jahr gelten: Minderleistungen in einem Fach, die abweichend von der im letzten Zeugnis erteilten Note nicht mehr ausreichend sind, werden bei der Versetzungsentscheidung nicht berücksichtigt.

    Diese Regelung gilt für höchstens ein Fach, in dem sich die Leistungen nach dem Halbjahreszeugnis verschlechtert haben.

    Beispiel Gymnasium in der Sekundarstufe I:
    Eine Versetzung ist ausgeschlossen, wenn die Leistungen sowohl in einem der Fächer Deutsch, Mathematik, erste und zweite Fremdsprache als auch in einem der übrigen Fächer nicht ausreichen.
    Fallbeispiel: Am Ende der Klasse 7 sind die Leistungen eines Schülers in Mathematik und Physik mangelhaft. Angenommen wird zudem, dass im Halbjahreszeugnis der Klasse 7 allein die Note in Mathematik mangelhaft war und in wenigstens einem Fach der genannten Fächergruppe befriedigend. Im zweiten Halbjahr haben sich die Leistungen in Physik von ausreichend auf mangelhaft verschlechtert.
    Nach dem Zweitem Bildungssicherungsgesetz: Der Verzicht auf den „Blauen Brief“ führt dazu, dass die Note in Physik bei der Versetzungsentscheidung nicht berücksichtigt und der Schüler versetzt wird.

    Beispiel Realschule:
    Eine Schülerin hat folgende Noten im Versetzungszeugnis der Klasse 8: Die Zeugnisnote ist in Mathematik „mangelhaft“. Diese Zeugnisnote „mangelhaft“ wird durch die Zeugnisnote „befriedigend“ im Fach Deutsch ausgeglichen. In Geschichte und Chemie sind die Leistungen ebenfalls mangelhaft. Im Fach Chemie waren die Leistungen im ersten Schulhalbjahr ausreichend. Im Regelfall würde die Schülerin nicht in die 9. Klasse versetzt.
    Nach dem Zweitem Bildungssicherungsgesetz: Auch in diesem Fall wird eine Minderleistung bei der Versetzungsentscheidung nicht berücksichtigt und die Schülerin wird in die 9. Klasse versetzt.

    Das ist eine zusätzliche Unterstützung für die Schülerinnen und Schüler und soll dazu führen, dass mehr Schülerinnen und Schüler dieses Jahr versetzt werden können.

    Information über gefährdete Versetzungen:

    Schon die Halbjahreszeugnisse erhalten den Hinweis, dass nicht ausreichende Leistungen die Versetzung gefährden können. Wenn sich die Leistungen danach verschlechtern, werden in der Regel über Beratungsgespräche sowie Elterngespräche und/oder die „Blauen Briefe“ die Eltern informiert. Schülerinnen und Schülern der Grundschule und der Sekundarstufe I, deren Versetzung gefährdet ist, wird zum Ende des Schulhalbjahres eine individuelle Lern- und Förderempfehlung gegeben.
    In diesem Schuljahr steht es den Schulen frei, in welcher Form sie die Eltern bzw. die volljährigen Schülerinnen und Schüler darüber informieren und beraten.

Weitere Informationen zum Bildungssicherungsgesetz 2021 finden Sie hier.

Abschlüsse

Informationen zum Beschluss der Kultusministerkonferenz, dass Abschlussprüfungen auch 2021 stattfinden, haben wir hier für Sie zusammengestellt. 

Unterrichtsbeginn

Bitte beachten Sie die aktuellen Informationen unter dem Reiter AKTUELLE INFORMATIONEN ZUM SCHULBETRIEB

Zunächst bis zum Ende des laufenden Schuljahres kann ab sofort der Unterricht an allen Schulen gestaffelt in der Zeit zwischen 7.00 Uhr und 9.00 Uhr beginnen.

Gilt die Staffelung nur innerhalb der Schule (z.B. für die verschiedenen Jahrgangsstufen), bindet die Schulleiterin oder der Schulleiter den Schulträger ein und informiert die Schulkonferenz und die Schulaufsichtsbehörde über die getroffene Entscheidung. Ob der Unterricht bereits um 7.00 Uhr beginnen soll, ist insbesondere für jüngere Jahrgänge besonders sorgfältig zu prüfen. In der Regel eignet sich ein früher Unterrichtsbeginn für ältere Schülerinnen und Schüler und vor allem im Bereich der Beruflichen Bildung.

Soll dagegen vorrangig ein gestaffelter Unterrichtsbeginn aller Schulen eines Schulträgers erreicht werden, schlägt der Schulträger nach Beratung mit den Schulen unter Einbindung der Verkehrsträger eine Regelung vor. Die Schulleiterin oder der Schulleiter folgt dem Vorschlag, wenn nicht zwingende pädagogische Gründe entgegenstehen; erfolgt keine Einigung, entscheidet die Schulaufsichtsbehörde. Die Schulleiterin oder der Schulleiter unterrichtet die Schulkonferenz über die getroffene Entscheidung.

Siehe hierzu auch BASS 12-63 Nr.3

Schulveranstaltungen, Elternberatung und Elterninformation

Schulveranstaltungen unter Beteiligung von Personen, die weder Schülerinnen und Schüler noch an der Schule pädagogisch oder sonst tätig sind, sind laut CoronaSchVO vorerst bis zum 7. März 2021 untersagt. 

Hiervon umfasst sind Tage der offenen Tür und Schulfeste, aber auch Elternabende wie zum Beispiel die Information aller Eltern der Klasse 4 der Grundschule über das Angebot in der Sekundarstufe I. Auch Elternsprechtage, die im Format einer offenen, größeren Präsenzveranstaltung durchgeführt werden sollen und bei denen unterschiedliche Eltern und Lehrkräfte gleichzeitig zusammentreffen können, sind derzeit unzulässig.

Elternsprechtage sollten so organisiert werden, dass der Austausch mit den Eltern in digitaler Form oder telefonisch erfolgt.

Abschlussprüfungen

Durch die Corona bedingten Einschränkungen des Präsenzunterrichts haben sich für die Schülerinnen und Schüler und auch für die Lehrkräfte besondere Herausforderungen im Hinblick auf die Vorbereitung auf die zentralen Abschlussprüfungen im Schuljahr 2020/21 ergeben.

Vor dem Hintergrund dieser besonderen Situation wurden einmalig für das Jahr 2021 eine Reihe von Maßnahmen getroffen:

Der Beginn der Abiturprüfungen 2021 wurde um knapp zwei Wochen verschoben. An den neun zusätzlichen Tagen zwischen den Osterferien und dem Prüfungsbeginn werden die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten ausschließlich in ihren Prüfungsfächern unterstützt, um ihre Vorbereitung auf die Prüfungen bestmöglich abzuschließen.

Die Verschiebung berücksichtigt dabei auch die durch die Kultusministerkonferenz festgelegten Prüfungstermine für die Fächer mit bundesweit einheitlichen Bildungsstandards (Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch.) 

Darüber hinaus erhalten in einigen Fächern die Lehrkräfte, in anderen die Schülerinnen und Schüler eine erweiterte Aufgabenauswahlmöglichkeit, sodass angesichts möglicher Einschränkungen durch die Corona-Pandemie die Prüfungen ohne Abstriche am Niveau, aber mit Blick auf die an der einzelnen Schule unterrichteten Inhaltsfelder stattfinden können.

Die geänderten Auswahlmöglichkeiten in den einzelnen Fächern finden sich in den aktualisierten Vorgaben für das Zentralabitur 2021 unter Standardsicherung NRW - Zentralabitur GOSt - Fachliche Vorgaben, Hinweise und Materialien.
Die angepasste Terminleiste für das Zentralabitur 2021 ist hier verfügbar.

 

Der Beginn der Termine für die Zentralen Prüfungen 10 (ZP 10) im Frühjahr 2021 wurde von dem 6. Mai 2021 auf den 19. Mai 2021 verschoben, um eine zeitliche Entlastung der Schülerinnen und Schüler und auch der Lehrkräfte im Hinblick auf die Prüfungsvorbereitung im aktuellen Schuljahr zu schaffen.

Die fachlichen Vorgaben wurden stärker konkretisiert. Dadurch werden zeitliche Spielräume für die Kompensation Corona bedingter Unterrichtsausfälle eröffnet. Bestimmte Inhalte und die damit verbundenen Kompetenzerwartungen der Kernlehrpläne werden mit dieser Konkretisierung von der Prüfung ausgenommen und auf die verbleibende Unterrichtszeit nach der Prüfung verschoben. Damit kann die Vollwertigkeit des Abschlusses im Vergleich zu den vorangegangenen Prüfungsjahrgängen weiterhin gewährleistet werden.

Darüber hinaus werden zusätzliche Auswahlmöglichkeiten (z.T. für die Lehrkräfte, z.T. für die Prüflinge) bei den Prüfungsaufgaben bereitgestellt, um eine bessere Passung zwischen den Prüfungsanforderungen und dem im Einzelfall erfolgten Unterricht zu ermöglichen.

Die kriteriellen Bewertungsraster aller drei Prüfungsfächer bieten standardmäßig Spielräume, damit Bewertungen immer auch vor dem Hintergrund des tatsächlich erteilten Unterrichts vorgenommen werden können. In allen drei Prüfungsfächern werden diese Spielräume in den Unterlagen für die Lehrkräfte in den Prüfungen im Schuljahr 2020/2021 mit verschiedenen Mitteln (Formulierungen, Hinweise etc.) noch einmal deutlicher hervorgehoben.

Die konkretisierten fachlichen Vorgaben sowie die neuen Termine für die Zentralen Prüfungen 10 finden sich hier

Weitere Informationen zu den Abschlussprüfungen finden sich unter: www.standardsicherung.nrw.de.

Sportunterricht

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Informationen unter dem Reiter AKTUELLE INFORMATIONEN ZUM SCHULBETRIEB

Voraussetzung für die Nutzung der Sporthallen ist eine Belüftung, die einen Luftaustausch ermöglicht und die Aerosolkonzentration in der Sporthallenluft herabsetzt. Die Hallennutzungssituation wird vor Ort durch den Schulträger in Abstimmung mit den zuständigen Behörden und Ämtern analysiert und die Hallen werden entsprechend freigegeben. Damit ist für jede einzelne Sporthalle zu prüfen und zu entscheiden, ob die Belüftung dort ausreicht bzw. hergestellt werden kann.

Die örtlichen Ordnungsbehörden können im Einzelfall davon abweichende Maßnahmen zum Infektionsschutz anordnen, wenn das Infektionsgeschehen es erforderlich macht (§ 16 CoronaSchVO). Dazu kann notfalls auch die Schließung zählen. Ein solcher Einzelfall muss sich auf das Pandemiegeschehen an einer bestimmten Schule oder bestimmten Schulen erstrecken. Wenn im Einzelfall keine Schutzmaßnahme angeordnet ist, sind die Kommunen als Schulträger aufgrund von § 79 Schulgesetz verpflichtet, die für den Sportunterricht erforderlichen Einrichtungen bereitzustellen.

Für den Fall, dass Ihnen vor Ort die notwendigen Raumkapazitäten für den Sportunterricht nicht zur Verfügung gestellt werden, suchen Sie bitte den Austausch mit Ihrem Schulträger. Mit den Vertretern der Schulträger wurde besprochen, dass die Bereitstellung der notwendigen Raumkapazitäten insbesondere für den Sportunterricht in Sporthallen in einer gemeinsamen Anstrengung zeitnah und gezielt optimiert werden soll.

Sollte es an einzelnen Schulen bei Raumengpässen für den Sportunterricht bleiben und angesichts der Winterzeit der Sportunterricht im Freien verständlicherweise nicht möglich sein, sind für den überdachten Sport in Sporthallen Schülerinnen und Schüler besonders zu berücksichtigen, für die der Sportunterricht prüfungsrelevant ist.

Darüber hinaus kann der Sportunterricht zeitlich befristet auf theoretische Inhalte konzentriert und in Abhängigkeit von den Altersgruppen und den Witterungsbedingungen auf Bewegungseinheiten im Freien ausgerichtet werden.

Zu weiteren Vorgaben und Hinweisen zum Sportunterricht sei auf den Anhang zur SchulMail vom 8. Oktober 2020 und die Hygieneempfehlungen „Hinweise und Verhaltensempfehlungen zum Infektionsschutz an Schulen im Zusammenhang mit Covid 19“ hingewiesen, die nach wie vor Gültigkeit haben. Alle aktuellen Dokumente zum Thema „Sportunterricht unter Corona-Bedingungen“ sind auf www.schulsport-nrw.de hinterlegt.

Für Berufskollegs beachten Sie bitte auch den Runderlass „Ergänzende Bestimmungen zur sportpraktischen Prüfung im Abitur am Beruflichen Gymnasium und der Prüfung zur Freizeitsportleiterin/zum Freizeitsportleiter im Bildungsgang APO-BK, Anlage D 17 (gültig für die Abiturprüfung 2021)“ vom 07. Dezember 2020.

Musikunterricht

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Informationen unter dem Reiter AKTUELLE INFORMATIONEN ZUM SCHULBETRIEB

Der schulische Musikunterricht findet auch im Schuljahr 2020/2021 statt. 

Für gemeinsames Singen gilt, dass es bevorzugt im Freien stattfindet und in geschlossenen Räumen vorerst nicht gestattet ist. Mit „geschlossenen Räumen“ sind in erster Linie Klassenräume gemeint. Verfügt eine Schule über ausreichend große und gut zu belüftende Räume (z.B. Aula, Musiksaal), die ein gemeinsames Singen ermöglichen, das die Anforderungen der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) erfüllt, also insbesondere vergrößerte Abstandsregeln zwischen den Sängerinnen und Sängern und möglichen anderen Akteuren sowie eine dauerhafte oder mindestens regelmäßige Durchlüftung mit kurzen Lüftungsintervallen berücksichtigt, dann kann auch in diesen Räumen gesungen werden.

Beim gemeinsamen Singen sowie bei der Verwendung von Blasinstrumenten sind die entsprechenden Regelungen der jeweils gültigen CoronaSchVO (s. https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw#verordnungen) zu beachten. Diese beinhalten im Wesentlichen vergrößerte Mindestabstände und Hinweise zur Hygiene und zur Durchlüftung von Räumlichkeiten.

Auf dem Singen vergleichbare Ausdrucksformen in affinen schulischen Angeboten (z.B. Darstellen und Gestalten, Literatur, Theater) sind diese Regelungen analog anzuwenden.

Sofern die schulischen Möglichkeiten die Einhaltung der Vorschriften für das Singen und das Spielen von Blasinstrumenten temporär oder dauerhaft nicht ermöglichen, ist auf andere Formen des aktiven Musizierens und Gestaltens zurückzugreifen, die den Schülerinnen und Schülern im Musikunterricht ebenfalls kreative Schaffens- und Ausführungsprozesse ermöglichen.

Bei schulbezogenen oder öffentlichen Aufführungen wird empfohlen, bis auf weiteres vorrangig alternative Präsentations- und Dokumentationsformen (z.B. Audio/Video-Aufzeichnungen, Streams) unter Beachtung des Urheber- und Datenschutzrechtes zu nutzen.

Fachpraktischer Unterricht in den Berufskollegs

Bei der Durchführung des fachpraktischen Unterrichts sind Bedingungen zu schaffen, die die aktuellen Vorgaben zur Eindämmung des Infektionsgeschehens beachten und Situationen verhindern, die Infektionsgeschehen verstärken könnten. Es gelten die CoronaBetrVO und CoronaSchVO.

Kooperationsangebote der Schulen mit außerschulischen Kooperationspartnern

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Informationen unter dem Reiter AKTUELLE INFORMATIONEN ZUM SCHULBETRIEB

Aktivitäten außerschulischer Partner mit Schulen (z.B. im Ganztag, in gemeinsamen Projekten, in Bildungspartnerschaften) sind weiterhin zulässig. Maßgeblich ist, ob es sich um ein Kooperationsangebot in der Gesamtverantwortung der Schule handelt. Diese Angebote sind als schulische Nutzung im Sinne des § 1 Absatz 2 der CoronaBetrVO zulässig. Sie dürfen – soweit erforderlich und sinnvoll – auch außerhalb des Schulgebäudes, etwa in Räumlichkeiten der außerschulischen Partner, stattfinden. In diesen Fällen gelten die Hygienekonzepte und Vorgaben zum Infektionsschutz in Schulen (feste Gruppen, Rückverfolgbarkeit, Lüftung, Maskenpflicht etc.) entsprechend.

Informationen zu den Programmen sowie die Förderrichtlinien sind auch hier zu finden.

Außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebote

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Informationen unter dem Reiter AKTUELLE INFORMATIONEN ZUM SCHULBETRIEB

Freiwillige außerschulische Angebote sind weiterhin zulässig. Bei der Beratung der Antragsteller und der Genehmigung der Anträge sollte beachtet werden, dass der Bildungscharakter der Veranstaltung prägend ist und es sich nicht ausschließlich um ein Sport- oder Freizeitangebot (z.B. Tagesausflüge) handelt.

Schulfahrten

Absage von Schulfahrten

Frau Ministerin Gebauer hat am 20. November 2020 angekündigt, dass mit sofortiger Wirkung alle bis zum 31. März 2021 genehmigten Schulfahrten im Sinne der Richtlinie für Schulfahrten (BASS 14-12 Nr.2) abzusagen sind und es den Schulleiterinnen und Schulleitern untersagt ist, für den benannten Zeitraum neue Schulfahrten zu genehmigen. Über die getroffene Regelung wurde auch im Rahmen der SchulMail vom 30. November 2020 informiert.

Übernahme von Stornierungskosten

Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen grundsätzlich die von der Vertragspartnerin oder dem Vertragspartner der Schule (z.B. Reiseveranstalter, Transportunternehmen, Unterkünfte) rechtmäßig in Rechnung gestellten und nachgewiesenen Stornierungskosten für alle abzusagenden Schulfahrten, die vor dem 24. März 2020 gebucht worden sind. Es gilt – wie bisher – der Grundsatz der Kostenminderungspflicht.

Erstattungsverfahren

Das Land Nordrhein-Westfalen tritt jedoch nicht in bestehende Verträge der Schulen mit Dritten ein. Daher erfolgt die Auszahlung nicht direkt an den oder die Vertragspartner, sondern ausschließlich an die Schulen. Die Erstattung von Stornierungskosten wird über die Bezirksregierungen erfolgen.

Das Land wird die Kosten nur dann übernehmen, wenn die Schulfahrt bis zum 24. Dezember 2020 storniert wurde.

Die Anträge auf Erstattung der Stornierungskosten sind auf dem bekannten, unveränderten Formular bis zum 8. Januar 2021 bei der zuständigen Bezirksregierung ausschließlich per E-Mail an die dort eingerichteten Funktionspostfächer einzureichen.

  • Bezirksregierung Arnsberg: corona-storno[at]bra.nrw.de
  • Bezirksregierung Detmold: corona-stornokosten[at]brdt.nrw.de
  • Bezirksregierung Düsseldorf: corona-stornokosten[at]brd.nrw.de
  • Bezirksregierung Köln: reisekostenstelle[at]brk.nrw.de
  • Bezirksregierung Münster: stornokosten[at]bezreg-muenster.nrw.de

Dem Antrag sind die folgenden Unterlagen beizufügen:

  • die Rechnung der Vertragspartner inklusive aller berücksichtigten Rückzahlungen (vgl. Nummern 5 und 6 des Formulars) sowie
  • den Vertrag oder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, aus denen die Höhe der Stornierungskosten hervorgeht.

Die Anträge können nur von den Schulen selbst, nicht aber von den Eltern oder den Vertragspartnern gestellt werden.

Neubuchungen von Schulfahrten

Für die Genehmigung und Neubuchung von Schulfahrten nach dem 31. März 2021 muss eine sorgfältige Risikoabwägung erfolgen und ein strenger Maßstab angelegt werden. Schule und Eltern bzw. Schülerinnen und Schülern müssen sich bewusst sein, dass für neu zu buchende Schulfahrten eine Übernahme von möglichen Stornierungskosten durch das Land Nordrhein-Westfalen nicht in Betracht kommt.

Nach Nr. 5.2 der Richtlinien für Schulfahrten (Runderlass des ehemaligen Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 19.03.1997 in der Fassung vom 26.04.2013 (ABl. NRW. S. 232 / BASS 14—12 Nr. 2)) ist bei mehrtätigen Veranstaltungen und bei Veranstaltungen, die mit erhöhten finanziellen Belastungen verbunden sind, vor Vertragsabschluss von allen Eltern – auch von Eltern der volljährigen Schülerinnen und Schüler – eine schriftliche, rechtsverbindliche Erklärung einzuholen, dass sie der Teilnahme an der Veranstaltung zustimmen und sich verpflichten, die entstehenden Kosten zu tragen. Diese Kostentragungspflicht gilt auch im Falle der Stornierung einer Schulfahrt.

Ersatz und Ergänzungsschulen

Die vorgenannten Regelungen gelten gleichermaßen für Ersatz- und anerkannte allgemein bildende sowie anerkannte ausländische bzw. internationale Ergänzungsschulen.

Gremien der schulischen Mitwirkung

Für die partizipative Gestaltung des Schullebens ist es unabdingbar, dass die Gremien der schulischen Mitwirkung ungehindert tätig werden können. Hierzu gehört insbesondere ihre Konstituierung nach den Wahlen zu Beginn des kommenden Schuljahres sowie die Beratung und Fassung erforderlicher Beschlüsse in Sitzungen. Eingeschränkte Tagungsmöglichkeiten und – im Falle der Schulkonferenz – grundsätzlich zulässige Eil- und Dringlichkeitsentscheidungen gemäß § 67 Absätze 4 und 5 SchulG sind nur noch als Ausnahmen vertretbar.

Die Tätigkeit der Schulmitwirkungsgremien stellt eine sonstige schulisch-dienstliche Nutzung der Schule im Sinne von § 1 Absatz 5 Nr. 5 der CoronaBetrVO dar. Da ist es, unter Wahrung der weiter geltenden Vorgaben an den Hygiene- und Infektionsschutz (Mindestabstand soweit möglich, ansonsten Maskenpflicht sowie Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit), zulässig und erforderlich, dass auch die Elternvertreter in den Mitwirkungsgremien das Recht haben, hierzu die Schule zu betreten; entsprechendes gilt für die Schülervertretung. Für Lehrkräfte handelt es sich um die Erledigung von nicht unterrichtlichen Dienstaufgaben nach § 1 Absatz 5 Nr. 2 CoronaBetrVO.

Schulpsychologie - Unterstützung und Begleitung

Unterstützungsangebote 

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus können – für den schulischen Bereich – zahlreiche psychosoziale Effekte bei allen am Schulleben Beteiligten haben.

Diese sind beispielsweise:

  • Verunsicherung bei Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräften durch die anhaltende Pandemieentwicklung und den damit verbundenen als bedrohlich und teilweise widersprüchlich empfundenen Nachrichten, Situationen und Erlebnisse. Dadurch entsteht teilweise eine hohe psychosoziale Belastung.
  • Quarantäne-Situationen einzelner Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte oder ganzer Lerngruppen erzeugen möglicherweise Verunsicherung und Ängstlichkeit über Krankheitsverläufe und den Grad der eigenen Betroffenheit.
  • die pandemiegeschuldeten Einschränkungen und Beschränkungen im täglichen Leben. Sie können eine Zunahme von psychischer Gewalt unter Schülerinnen und Schülern durch „(Cyber-) Mobbing“ ermöglichen.
  • Diskussionen um Verschwörungserzählungen und Verunsicherung über „was sind die richtigen“ Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.
  • Probleme seitens der Schulen, bei einigen Schülerinnen und Schülern einen regelmäßigen Schulbesuch durchzusetzen, da z.B. besorgte Eltern ihre Kinder nicht zur Schule schicken wollen.

Darüber hinaus kann es vereinzelt auch zu krisenhaften Entwicklungen kommen. Einige Schülerinnen und Schüler oder Lehrkräfte waren oder sind selbst am Coronavirus erkrankt bzw. mussten die Erkrankung oder sogar den Tod von Familienangehörigen ertragen. Beengte Wohnverhältnisse und Kontakteinschränkungen führen möglicherweise bei einigen Schülerinnen und Schülern zu innerfamiliären Streitigkeiten, zu Konflikt- oder gar Gewalterfahrungen in der Familie, die sie verarbeiten müssen.

Ihre Erfahrungen, Verluste, Ängste und Sorgen bringen sie in die Schule ein. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte haben vielleicht eine schwere Erkrankung oder sogar Todesfälle in ihrem persönlichen Umfeld erfahren. Mitschülerinnen und Mitschüler haben teilweise gleiche oder ähnlich schlimme Erfahrungen gemacht.

Diese Erlebnisse und Ereignisse können ein unterschiedliches Ausmaß annehmen und schnell eine hohe Dynamik entwickeln, nachhaltige Auswirkungen auf das Schulleben und den Schulalltag haben und sich zu schulischen Krisen entwickeln.

Auf derartige Situationen sind die Schulleitungen in ihrer Verantwortung für das schulische Krisenmanagement an ihren Schulen bereits seit Jahren vorbereitet. Neu ist, dass möglicherweise nicht nur einzelne, sondern viele Schulen von diesem krisenhaften Geschehen erfasst sind bzw. werden. Mit den konkreten Hinweisen aus dem Notfallordner können sich u.a. die Mitglieder der schulischen Teams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention und Lehrkräfte gut vorbereiten. Daher sollten diese Aspekte regelmäßig schulintern besprochen und auf ihre Aktualität hin überprüft werden.

Im Besonderen empfehlen sich diese Seiten des Notfallordners.

Bei diesen besonderen Herausforderungen werden das Ministerium für Schule und Bildung, die Schulpsychologischen Dienste vor Ort sowie die Schulsozialarbeit die Schulen und alle am Schulleben Beteiligten umfassend und passgenau begleiten.

Zusätzlich finden Sie folgende Unterstützungsangebote der Schulpsychologie:

Bei Fragen zum schulischen Krisenmanagement können Sie den Krisenbeauftragten des MSB unter folgender Nummer kontaktieren: 0172 / 28 43 101 oder 0173 / 73 54 329

Bei anderen Fragen, in denen Ihnen eine Schulpsychologin oder ein Schulpsychologe beratend zur Seite stehen kann, ist die Schulpsychologie und die Landesstelle für Schulpsychologie und Schulisches Krisenmanagement weiterhin Ihr bekannter Ansprechpartner.

Das nordrhein-westfälische Unterstützungssystem für Schulen und alle am Schulleben Beteiligte in herausfordernden Situationen

Allen Schulen in Nordrhein-Westfalen stehen etablierte und bewährte Strukturen sowie ein breit aufgestelltes Unterstützungssystem zur Seite, deren Eckpfeiler neben der Schulsozialarbeit die Schulpsychologie bildet. In NRW ist die Schulpsychologie eine gemeinsame Aufgabe des Landes und der Kommunen. Die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen im Landesdienst arbeiten mit ihren Kolleginnen und Kollegen im kommunalen Dienst in einer gemeinsamen Einrichtung, der schulpsychologischen Beratungsstelle zusammen. In jedem Kreis bzw. kreisfreien Stadt gibt es einen schulpsychologischen Dienst, der für Schulen, Lehrkräfte, Schulpersonal, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler niedrigschwellige, vertrauliche und kostenlose Beratungen, Aktuell befinden sich 414 Schulpsychologinnen und Schulpsychologen im Dienst, davon derzeit 239 im Landesdienst. Im Rahmen des Aktionsplans „Für Demokratie und Respekt – Entschieden gegen Diskriminierung und Gewalt“ wurden in den Haushalt 2021 50 zusätzliche Landesstellen für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen eingestellt, um diese Form der professionellen Unterstützung zu weiter auszubauen. Insgesamt handelt es sich dann um 289 (239) Landestellen und insgesamt um 464 Stellen.

Für die Prävention, Bewältigung und Nachsorge schulischer Krisen gibt es an jeder schulpsychologischen Beratungsstelle speziell ausgebildete Fachkräfte. In schulischen Großschadenslagen wird der schulpsychologische Einsatz durch das Landesteam Schulpsychologische Krisenintervention der Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP) geleitet, die in einem engen Kontakt zum Schulischen Krisenbeauftragten des Ministeriums für Schule und Bildung steht.

Grundlage für das Krisenmanagement sind die „Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des Schulpsychologischen Krisenmanagements in Schulen in Nordrhein-Westfalen“ vom Juni 2014, die das MSB mit den Kommunalen Spitzenverbänden und der Unfallkasse NRW abgestimmt hat.

An den Schulen gibt es Teams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention. Diese Teams bilden das Rückgrat des innerschulischen Beratungs- und Krisenmanagementnetzwerks. Die Teams werden durch die zuständigen Schulpsychologischen Dienste qualifiziert

Die Beratungslehrkräfte sind wesentlicher Teil der schulischen Beratungsteams. In fast allen Schulen der Sekundarstufe I und II gibt es mindestens eine speziell ausgebildete Beratungslehrkraft. Die Qualifizierung der Beratungslehrkräfte erfolgt regional im Auftrag der Fortbildungsdezernate der Bezirksregierungen. Die Schulsozialarbeit als weitere wichtige innerschulische Ressource ist ebenfalls Bestandteil der innerschulischen Beratungsteams.

Der Notfallordner ist ein wichtiges Instrument bei der Bewältigung schulischer Krisen und wurde 2014 mit Unterstützung der Unfallkasse umfassend überarbeitet. Schulleitungen werden durch den Notfallordner darin unterstützt, mit verschiedensten Notlagen umzugehen und können auf umfassende Empfehlungen, Handlungsschritten und Maßnahmen für Krisenereignisse zurückgreifen. Der Notfallordner wird weiter fortgeschrieben und themenbezogen ergänzt.

So verfügt NRW über eine umfassende und erfahrene Unterstützungsstruktur für alle am Schulleben Beteiligten und für herausfordernde schulische Situationen. Dieses gemeinsame schulische wie schulpsychologische Krisenmanagement hat sich seit vielen Jahren in Kooperation mit allen kommunalen Spitzenverbänden, der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen sowie dem Ministerium für Schule und Bildung in vielen schulischen Krisen- bis hin zu Großschadenslagen bewährt.

Auf Basis dieser gewachsenen Struktur können Schulen, Schulleitungen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler umfassend bei der Wiederaufnahme des Unterrichts begleitet werden.

Rufnummern für spezielle Hilfen

In Zeiten von sozialer Distanzierung und Quarantäne kann das eigene Zuhause ziemlich eng werden, manchmal sogar ziemlich problematisch. Auch wenn wir unsere sozialen Kontakte einschränken ist niemand mit seinen Problemen, Ängsten oder Sorgen alleine.

Unter den folgenden Telefonnummern können Betroffene zusätzliche Hilfe finden:

„Nummer gegen Kummer“ (Kinder und Jugendliche)

116 111

„Nummer gegen Kummer“ (Elterntelefon)

0800 111 0 550

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

08000 116 016

Hilfetelefon Gewalt an Männern

0800 12 39 900

Telefonseelsorge

0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222

„Schwangere in Not“ 

0800 40 40 020

Info- Telefon Depression      

0800 334 4533

Hilfetelefon sexueller Missbrauch:

0800-22 55 530

Hilfetelefon tatgeneigte Personen    

(kostenfrei und anonym)

0800 70 22 240

Berufliche Bildung und Berufliche Orientierung

Regelungen und Hinweise zur Aufnahme, Beschulung und kontinuierlichen Weiterbeschulung

Die nachfolgenden Regelungen und Hinweise zur Aufnahme, Beschulung und kontinuierlichen Weiterbeschulung in den Fachklassen des dualen Systems im Schuljahr 2020/2021 und zu Praktika sind zu beachten:

Der Runderlass „Regelungen zu Möglichkeiten der kontinuierlichen Beschulung in den Fachklassen des dualen Systems bei möglichen Auswirkungen der Corona-Krise auf bestehende Ausbildungsverhältnisse“ vom 2. April 2020 enthält Regelungen zur möglichen Weiterbeschulung von Auszubildenden, die ihren Ausbildungsplatz verlieren.

Der Runderlass „Planungserfordernisse zur Beschulung in den Fachklassen des dualen Systems im Schuljahr 2020/2021 und Information von Betrieben, Maßnahmenträgern und weiteren Partnern“ vom 8. Juni 2020, verweist auf mögliche vermehrte spätere Einmündungen von Auszubildenden bedingt durch Maßnahmen zur Stabilisierung des Ausbildungsmarktes sowie die Möglichkeit zur Anpassung unterschiedlicher Lernstände durch verstärkte Förderung im Rahmen eines möglichen erweiterten Stützunterrichts.

Der Runderlass „Planungserfordernisse zur Beschulung in den Bildungsgängen des Berufskollegs im Schuljahr 2020/2021“ vom 23. Juni 2020 regelt die zur Erfüllung der Schulpflicht erforderliche Aufnahme und Beschulung von Schulentlassenen der allgemeinbildenden Schulen in Bildungsgängen der Berufskollegs bis zur verspäteten Aufnahme einer Ausbildung und diesbezügliche Verfahren. Zu den hier avisierten zusätzlichen Stellen wurde im Kapitel „Maßnahmen zur Verstärkung der Personalausstattung“ bereits eingegangen.

Der Runderlass „Praktika in Bildungsgängen der Berufskollegs“ vom 26. Mai 2020 enthält Regelungen für den Fall, dass Praktika im Rahmen von Bildungsgängen, die zur Fachhochschulreife führen, Corona bedingt nicht zeitgerecht zur Verfügung stehen.

Der Runderlass „Praktika in Bildungsgängen der Berufskollegs (APO-BK, Anlage C/D)“ vom 08. Oktober 2020 enthält Regelungen für den Fall, dass Schülerinnen und Schüler trotz intensiver Bemühungen keine Praktikumsstelle finden können.

Der Runderlass „Praktika in Bildungsgängen der Berufskollegs; befristete Bestimmungen für das Schuljahr 2020/21“ vom 26. November 2020 enthält ergänzende Regelungen zum Erlass „Praktika in Bildungsgängen der Berufskollegs (APO-BK, Anlage C/D) vom 08. Oktober 2020 für Bildungsgänge der Ausbildungsvorbereitung in Vollzeitform, Bildungsgänge der Berufsfachschule, die berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln und Abschlüsse der Sekundarstufe I ermöglichen, Bildungsgänge der Berufsfachschule, die einen Berufsabschluss nach Landesrecht vermitteln und Abschlüsse der Sekundarstufe I ermöglichen, Bildungsgänge des Beruflichen Gymnasiums (Ergänzung für die Jahrgansstufe 14) sowie Bildungsgänge der Fachschulen, Fachrichtung Sozialwesen.

Der Runderlass „Ergänzende Bestimmungen zur sportpraktischen Prüfung im Abitur am Beruflichen Gymnasium und der Prüfung zur Freizeitsportleiterin/zum Freizeitsportleiter im Bildungsgang APO-BK, Anlage D 17 (gültig für die Abiturprüfung 2021)“ vom 07. Dezember 2020 enthält Regelungen zur sportpraktischen Prüfung im Abitur am Beruflichen Gymnasium und der Prüfung zur Freizeitsportleiterin/zum Freizeitsportleiter im Bildungsgang APO-BK, Anlage D 17.

 

Zulassung zur praktischen Berufsabschlussprüfung zur Staatlich geprüften Gymnastiklehrerin/ zum Staatlich geprüften Gymnastiklehrer

 

Neufassung der Termine für die Durchführung der zentralen Abiturprüfungen
2021 im Beruflichen Gymnasium (Bildungsgänge D1 - D 28 APO-BK Anlage D)

 

Prüfungen zum Erwerb der Fachhochschulreife (FHR), der allgemeinen und der fachgebundenen Hochschulreife in der Fachoberschule Klasse 13 (FOS13) und zu landesrechtlich geregelten Berufs- und Weiterbildungsabschlüssen in Bildungsgängen der Anlagen B, C, D und E

 

Unterstützung von abschlussgefährdeten Schülerinnen und Schülern

Für die Förderung aller Schülerinnen und Schüler an Berufskollegs, die im nächsten Schuljahr ihren Abschluss erwerben wollen, ist verstärkt von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, den Differenzierungsbereich gemäß VV zu § 6 Absatz 2 der APO-BK für das Angebot von Stützunterricht zu nutzen. Zu ggf. erforderlichen zusätzlichen Stellen wird auf das Kapitel „Maßnahmen zur Verstärkung der Personalausstattung“ verwiesen.

Corona-spezifische Regelungen zum Praktikum zum Erwerb der Fachhochschulreife und zur Einschreibung an Fachhochschulen

Einjähriges gelenktes Praktikum zum Erwerb der Fachhochschulreife

Mit dem Runderlass „Praktika zum Erwerb des praktischen Teils der Fachhochschulreife“ vom 11.01.2021 wurde folgende Regelung getroffen: Praktikantinnen und Praktikanten, die das einjährige gelenkte Praktikum zum Erwerb der Fachhochschulreife nach Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife (§ 4 Nr. 3, 4 Gleichwertigkeitsverordnung) gemäß Abschnitt IV. der Praktikum-Ausbildungsordnung absolvieren, kann auch dann eine ordnungsgemäße Durchführung des Praktikums gemäß Anlage 2.5 der Praktikum-Ausbildungsordnung bescheinigt werden, wenn das Praktikum zeitweise durch coronabedingte Betriebsschließungen aufgrund der ab dem 02.11.2020 geltenden bzw. danach getroffener Regelungen von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie unterbrochen werden musste. Voraussetzung hierfür ist, dass die Ausfallzeiten einer erfolgreichen Ableistung des Praktikums und der Vermittlung der vorgesehenen Kenntnisse nicht entgegenstehen.

Einschlägiges halbjähriges Praktikum zum Erwerb der Fachhochschulreife

Der Runderlass „Praktika zum Erwerb des praktischen Teils der Fachhochschulreife“ vom 11.01.2021 trifft Regelungen für Praktikantinnen und Praktikanten, die den schulischen Teil der

Fachhochschulreife bereits erworben haben und das einschlägige halbjährige Praktikum zum Erwerb der Fachhochschulreife (§ 4 Nr. 1 Gleichwertigkeitsverordnung) nach Abschnitt III Nr. 2 d) der Praktikum-Ausbildungsordnung absolvieren, und dies aufgrund coronabedingter Betriebsschließungen zeitweise unterbrechen müssen. Näheres kann dem Runderlass entnommen werden.

 

Fristen bei den Fachhochschulen für den Nachweis des Praktikums zum Erwerb der Fachhochschulreife

Es wird auf § 31 der Verordnung über die Vergabe von Studienplätzen in Nordrhein-Westfalen verwiesen, der Regelungen zur vorbehaltlichen Einschreibung für Personen mit Fachhochschulreife trifft.

Erwerb des KMK-Fremdsprachenzertifikats

Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2019/2020 aufgrund der Corona-Pandemie nicht an den Prüfungen zum Erwerb des KMK-Fremdsprachenzertifikats teilnehmen konnten, haben die Möglichkeit, als "externe Prüflinge“ an den regulären Prüfungen ihres ehemaligen Berufskollegs im Schuljahr 2020/2021 teilzunehmen.

Berufliche Orientierung im Rahmen von KAoA

Umsetzung der Beruflichen Orientierung nach den Vorgaben der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“

Die Berufliche Orientierung nach den Vorgaben der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ist weiterhin verpflichtend umzusetzen. Alle weiteren Informationen, auch im Zusammenhang mit der Corona- Pandemie, finden Sie hier.

Barrierefreie Informationen zum Coronavirus

Barrierefreie Informationen