Konkretisierungen aus der Praxis für den Hinweis: "So viel einfache Technik wie möglich, so viel neue Technik wie nötig."

aus der Praxis
(© Medienberatung NRW)

„Auf der Homepage der Schule sind die wichtigsten Hinweise und Informationen zu finden und verlinkt. Einige Tage nach der Schulschließung haben wir eine Umfrage gestartet, um den Eltern Gelegenheit zu bieten, Feedback zu den Wochenplanaufgaben und den technischen und zeitlichen Ressourcen zu Hause zu geben. Die Ergebnisse möchten wir für die weitere Planung nutzen.

Für das Kollegium war es wichtig, für die Eltern eine möglichst niedrigschwellige Möglichkeit zu bieten, an die Aufgaben für die Kinder zu kommen. An einige Familien wurden die analogen Materialpakete von den Lehrkräften persönlich zugestellt bzw. es wurden / werden Zeitfenster vereinbart, in denen eine Abholung in der Schule möglich ist.

Zudem werden nur die bekannten Apps aus dem schulischen Lernen weitergeführt (ANTON, Antolin)“. (Grundschule)

 

„In der dritten Woche der Schulschließungen und des Distanzlernens wurde zunächst versucht, den notwendig gewordenen neuen Arbeitsauftrag für Unterrichtsplanungen zu formulieren: „Gestalte einen Unterrichtsentwurf zu einem überschaubaren, abgeschlossenen Unterrichtsprojekt des Distanzlernens (Nicht zu einer ‘Stunde’!)“. Der anschließende Arbeitsauftrag hieß: „Überprüfe das komplette technisch-didaktische Setting, antizipiere mögliche technische Nadelöhre (Internetanschluss, PC-Zugang u.ä.) auf Seiten der Schülerinnen und Schüler und vereinfache anschließend das ursprünglich geplante Vorhaben.“

In einem Fachseminar habe ich eine Präsentation in ihren Grundzügen angelegt und zur Bearbeitung durch die Referendarinnen und Referendare freigegeben. Das hat sehr gut geklappt. Da die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter nicht gleichzeitig an dem Dokument arbeiten konnten, haben Sie auf der digitalen Pinnwand, auf der der Link abgelegt war, jeweils den Stand der Arbeit dokumentiert. (ZfsL)
 

„Die Feststellung ist, dass längst nicht alle Schülerinnen und Schüler über angemessene technische Möglichkeiten verfügen. Allerdings konnte sich bisher jeder die Informationen auch auf dem Smartphone ansehen, die Aufgaben z. B. im Fach Englisch (Schreiben eines Comment, Verfassen eines Geschäftsbriefs auf Englisch) bearbeiten, auch handschriftlich, das Blatt abfotografieren und die Bild-Datei wieder hochladen. Moodle hat sich dabei bisher als ein gutes Tool erwiesen.“ (Berufskolleg)
 

„Verschiedene Kolleginnen und Kollegen haben mit ihren Klassen oder Kursen Videokonferenzen durchgeführt, deren Teilnahme freiwillig war; es ging hierbei nicht nur um Unterricht oder Lernstoff, sondern um ein halbformelles Klassentreffen zum Austausch und „Wiedersehen“. Für die Lernangebote wird – wenn möglich – auf den Schülerinnen und Schülern unbekannte Apps verzichtet und es werden browserbasierte Anwendungen favorisiert. Die Schülerinnen und Schüler geben hierbei Rückmeldung über den Schulserver, falls die Umsetzung Schwierigkeiten bereitet.“ (Gesamtschule)