Konkretisierungen aus der Praxis für den Hinweis: "So viel Empathie und Beziehungsarbeit wie möglich, so viele Tools und Apps wie nötig."

aus der Praxis
(© Medienberatung NRW)

"Die skizzierte Projektarbeit dient vor allem dazu, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Erlebnisse während der Corona-Krise in Form eines multimedialen Tagebuchs dokumentieren und ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Zudem erhalten sie durch Kommentare auf ihrer digitalen Pinnwand inhaltliche Rückmeldungen. Um die Beziehungsarbeit zu stärken, gebe ich als Lehrkraft zwischendurch inhaltliche Rückmeldungen in Form von Audiokommentaren oder auch Videobotschaften. Außerdem führe ich ebenfalls ein Tagebuch, sodass die Schülerinnen und Schüler auch einen Einblick in meinen Alltag bekommen.“ (Gymnasium)

„Zur Zeit wird versucht, dies auf verschiedenen Ebenen durchzuführen. Der Hauptkontakt erfolgt durch die Lernplattform Moodle. Dort werden Materialien, Übungen und Links den SuS zur Verfügung gestellt, dort können diese die Ergebnisse ihrer Arbeit in verschiedener Form (als Dokument, Bild etc.) wieder hochladen. Mit einigen Klassen der Fachschule für Wirtschaft (Abschluss: Staatlich geprüfter Betriebswirt bzw. Kombi-Abschluss Bachelor/staatlich geprüfter Betriebswirt in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule des Mittelstandes FHM) setze ich auch ein die Konferenzsoftware Adobe Connect ein. So kann ich mich direkt mit den Studierenden auseinandersetzen. In der Regel stelle ich vorher per Moodle Informationen und Arbeitsaufträge zur Verfügung. Im Online-Unterricht wird dann auf Fragen eingegangen.“ (Berufskolleg)

„Wir haben alle Kontaktwege (Mailadressen und Telefonnummern) vom Kollegium und Schulleitung aktualisiert und im Kollegium kommuniziert. Dann haben wir die Kontaktwege über die Abteilungsleitungen, die ihre Klassenlehrer- und Beratungsteams und die Schulsozialarbeiter organisiert haben, sichergestellt. Die Klassen- und Beratungslehrerteams haben dann regelmäßig telefonisch und per Mail Kontakt mit ihren Schülerinnen und Schülern gehalten. In speziellen Bedarfslagen erfolgte eine Kommunikation zwischen den Schülerinnen und Schülern und den zuständigen Schulsozialarbeitern mit Rückkopplung in die beteiligten Teams. Ein Elternbrief wurde mit aktualisierten Informationen auf die Homepage gestellt und nach aktueller Lage ergänzt.“ (Gesamtschule)

 

„Zu Beginn der 3. Woche haben wir eine Umfrage über unsere Homepage verlinkt, um den Schülerinnen und Schülern und den Eltern die Gelegenheit zu bieten, Feedback zu den Wochenplanaufgaben und den technischen und zeitlichen Ressourcen zu Hause zugeben. Die Ergebnisse werden als Grundlage für die weitere Planung im Kollegium genommen. Außerdem haben wir - neben persönlichen Kontakten per Telefon - einen Filmgruß für unsere Schülerinnen und Schüler gestaltet, um ihnen zu zeigen, dass ihre Lehrerinnen und Lehrer auch im Homeoffice an sie denken." (Gymnasium)