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Deutscher Lehrerpreis - Unterricht innovativ

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Deutscher Lehrerpreis - Unterricht innovativ

 (© Deutscher Lehrerpreis)

(© Deutscher Lehrerpreis)

Welche Ziele verfolgt der Wettbewerb?

Mit innovativen Ideen und großem Engagement arbeiten die Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland schon heute an der Schule der Zukunft, immer öfter fächerübergreifend, im Team und mit hoher Schülerbeteiligung.

Lehrerinnen und Lehrer öffnen Türen. Sie öffnen jungen Menschen nicht nur neue Räume des Wissens und Könnens – tagtäglich tragen sie dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler sich zu Persönlichkeiten entwickeln, die den gesellschaftlichen Herausforderungen ihrer Zeit gewachsen sind.

Der große persönliche Einsatz der Lehrkräfte ist weder aus der Gesellschaft noch aus dem Leben jedes einzelnen Schülers wegzudenken. Schule prägt für das Leben. Für ihre wichtige Aufgabe benötigen Lehrerinnen und Lehrer nicht nur Unterstützung, sondern auch Anerkennung.

Der "Deutsche Lehrerpreis - Unterricht innovativ" hat es sich zum Ziel gesetzt, die öffentliche Wertschätzung des Lehrerberufs zu steigern.

Wer veranstaltet den Wettbewerb?

  • Vodafone Stiftung Deutschland gGmbH
  • Deutscher Philologenverband e. V.

Wer fördert den Wettbewerb?

  • Wochenzeitung "Die Zeit"
  • Cornelsen Verlag

Wer kann am Wettbewerb teilnehmen?

In der Kategorie „Schüler zeichnen Lehrer aus“ können Schülerinnen und Schüler der letzten beiden Abschluss-Jahrgänge an weiterführenden Schulen besonders engagierte Pädagoginnen und Pädagogen nominieren, die ein verantwortungsvolles Miteinander in der Schule fördern, für die digitale Medien kein Buch mit sieben Siegeln sind oder die mit den Schülerinnen und Schülern bereits digital kommunizieren.

Die Kategorie „Lehrer/innen: Unterricht innovativ“ wendet sich an Lehrerinnen und Lehrer aus dem Sekundarbereich von Schulen (ab Klassenstufe 5) in Deutschland und für deutsche Auslandsschulen, zum Sekundarbereich gehören auch die beruflichen Schulen (Sek. II), die fächerübergreifend unterrichten und im Team zusammenarbeiten und auch digitale Medien im Unterricht bereits sinnvoll einbinden.

Wie läuft der Wettbewerb ab?

In der Kategorie „Lehrer/innen: Unterricht innovativ“ sollte das eingereichte Projekt sieben Merkmale erfüllen, je stärker diese ausgeprägt sind, umso günstiger ist dies für den Erfolg im Wettbewerb:

  • Es werden Methoden, die über den "fragend entwickelnden Unterricht" hinausgehen, angewendet, die z. B. Motivation, Eigentätigkeit und Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler steigern.
  • Auch deren Teamfähigkeit und Verantwortung für die Klasse / Gruppe werden durch diese Methoden gefördert.
  • Der Unterricht geht von Fragen und Interessen der Lernenden aus; er bezieht sich z. B. auf deren Alltag bzw. auf die Berufs- und Arbeitswelt.
  • Der Unterricht führt zu einem Lernfortschritt, der erfasst wird; nachhaltiges Lernen wird angestrebt.
  • Der Unterricht ist fachwissenschaftlich und schulpädagogisch fundiert; das Konzept passt zum Lehrplan und ist auf andere Schulen übertragbar.
  • Innovativer Unterricht verbindet Fächer bzw. Themen und schlägt eine Brücke zwischen den Denkweisen und Stoffgebieten der verschiedenen Fächer.
  • Der Unterricht ist so angelegt, dass bei seiner Erstellung und Durchführung eine Teamarbeit der Lehrkräfte möglich ist.

In der Kategorie „Schüler zeichnen Lehrer aus“:

  • Schülerinnen und Schüler, die in ihrer zurückliegenden Schullaufbahn verschiedene Schulformen besucht haben, können Lehrkräfte aus der Vergangenheit vorschlagen.
  • Jede Schülerinnen, jeder Schüler kann nur für eine bestimmte Lehrerin / einen bestimmten Lehrer als den besten, der den "Lehrerpreis" bekommen soll, stimmen. Das gilt natürlich auch für alle Mitglieder des Teams. Übrigens: Jede Schülerin, jeder Schüler darf ein und dieselbe Lehrkraft auch nur einmal vorschlagen.
  • Vorgeschlagene Lehrerinnen und Lehrer müssen nicht zwingend im aktiven Schuldienst sein. Denn da Schülerinnen und Schüler bis zu 8 Jahre und mehr zurückblicken sollen, kann es vorkommen, dass eine damalige Lehrkraft inzwischen pensioniert ist und aktuell nicht mehr unterrichtet, aber von vielen Schülerinnen und Schülern als so gut beurteilt wird, dass sie oder er trotzdem eine Kandidatin/ein Kandidat für den Deutschen Lehrerpreis ist.
  • Es muss zwischen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern eine längerfristige Beziehung im Rahmen des schulischen Lehrplans gegeben haben. Dazu zählen auch längerfristige Projektarbeiten und AGs. Der Fächer- oder AG-Name sowie das Klassenjahr in dem die Lehrer-Schülerbeziehung bestand, müssen im Online-Formular angegeben werden.

Bewertet wird die Begründung, in der nicht schablonenhaft Fachbegriffe aneinandergereiht, sondern mit eigenen Worten – ganz echt und authentisch – der Umgang dieser Lehrkraft mit den Schüler/innen in kleinen erlebten Geschichten anschaulich beschrieben werden soll. Man kann von einem besonders engagierten Unterricht erzählen oder ein Erlebnis schildern, wie die Lehrerin oder der Lehrer in einer Lebenssituation weitergeholfen hat. Egal wie: Je mehr Aspekte der Lehrpersönlichkeit beschrieben werden, desto besser. Bei der Auswertung der Begründungen legt die Jury einen Kriterienkatalog zu Grunde, der auf der Basis der "Standards für die Lehrerbildung" entwickelt wurde – einem Lehrerleitbild, das die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder festgelegt hat.

Welche Anerkennungen und Preise gibt es?

Bei „Schüler zeichnen Lehrer aus“ erhalten die ausge­zeichneten Lehrkräfte zur Würdigung ihrer besonderen Leistung eine exklusive Trophäe.

Bei "Lehrer/innen: Unterricht innovativ“ werden für ideenreiche, innovative Unterrichtskonzepte Preise im Gesamtwert von 13.000 Euro ausgeschrieben. 

Wer ist Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner für Nordrhein-Westfalen?

Ansprechpartner ist für alle Bundesländer:

Deutscher Philologenverband
Eva Hertzfeldt
Tel.: 0172 305 08 67
presse@lehrerpreis.de

Wo erhält man weitere Informationen?

www.lehrerpreis.de

Alle Angaben erfolgen nach Informationen des Wettbewerbsveranstalters.

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