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Ministerin Löhrmann: Sekundarschule sichert wohnortnahe Beschulung für leistungsstarke und leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler

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Düsseldorf, 19.12.2016: Bericht zur Auswirkung von Sekundarschulen auf Schulangebot vor Ort Ministerin Löhrmann: Sekundarschule sichert wohnortnahe Beschulung für leistungsstarke und leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Das Schulministerium hat dem Schulausschuss des Landtags einen Bericht zur Auswirkung von Anmeldeüberhängen an Sekundarschulen vorgelegt. „Der Bericht zeigt, dass durch die ausgewogene Berücksichtigung von leistungsstarken und leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern bei Anmeldeüberhängen an Sekundarschulen keine Benachteiligungen für die Kinder und Jugendlichen entstehen“, erklärte Schulministerin Sylvia Löhrmann und betonte: „Gibt es an Sekundarschulen mehr Anmeldungen als Plätze, so bleibt die Versorgung mit wohnortnahen Schulplätzen für alle Schülerinnen und Schüler gesichert. Die Analyse untermauert, dass die Sekundarschule gerade im ländlichen Raum ein umfassendes weiterführendes Schulangebot vor Ort sichert.“

Im Gesetzgebungsverfahren zur Sekundarschule war unter anderem von den schulischen Verbänden befürchtet worden, dass gerade in ländlichen Gebieten, wo Hauptschulen durch Sekundarschulen abgelöst wurden, leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler keine ortsnahe Schule mehr besuchen könnten und dadurch weitere Schulwege in Kauf nehmen müssten. Schulministerin Löhrmann: „Der Bericht räumt diese Bedenken aus und legt dar, dass keine negativen Folgen für die Schullandschaft zu befürchten sind.“ Vielmehr habe sich die Aufnahmekapazität der Schulen als ausreichend erwiesen: Zum Schuljahr 2016/2017 konnten alle angemeldeten Schülerinnen und Schüler an einer Sekundarschule aufgenommen werden.

Mit der Sekundarschule ist im Jahr 2011 eine neue Schulform des längeren gemeinsamen Lernens entstanden, die die Schülerinnen und Schüler sowohl auf die berufliche Ausbildung als auch auf die Hochschulreife vorbereitet. Im laufenden Schuljahr gibt es landesweit 457 Schulen des längeren gemeinsamen Lernens, darunter 117 Sekundarschulen. „Die Sekundarschulen haben sich in Nordrhein-Westfalen etabliert. Sie ermöglichen den Schülerinnen und Schülern längeres gemeinsames Lernen und halten die Bildungswege länger offen. Auf qualitativ hohem Niveau stellen sich die Sekundarschulen der bildungspolitischen Herausforderung, mit der Vielfalt der Schülerinnen und Schüler umzugehen“, so Ministerin Löhrmann abschließend.

Weitere Informationen zu Sekundarschulen finden Sie im Bildungsportal unter Sekundarschule.

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