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Ministerin Löhrmann: Schulreformen zeigen positive Wirkung

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Düsseldorf, 06.12.2016: Bundesweite Ergebnisse von PISA 2015 Ministerin Löhrmann: Schulreformen zeigen positive Wirkung

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Zum Abschneiden Deutschlands bei der internationalen Schulleistungsstudie PISA 2015 erklärte NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann, dass Deutschland in den vergangenen Jahren enorme Anstrengungen unternommen habe, um das Schulsystem zu modernisieren: „Die PISA-Ergebnisse zeigen, dass sich der Aufwand lohnt. Die Maßnahmen zeigen Schritt für Schritt Wirkung. Die Gesamtbilanz ist positiv. Der Dank dafür gebührt in erster Linie den Lehrerinnen und Lehrern, die sich jeden Tag für die individuelle Förderung ihrer Schülerinnen und Schüler einsetzen.“ Die Ministerin betonte, dass die Gesellschaft hohe Erwartungen an Lehrerinnen und Lehrer habe. „Das muss einhergehen mit einer ebenso hohen Wertschätzung und Anerkennung für den Lehrerberuf“, so die Ministerin.

Die jüngste PISA-Studie hat gezeigt dass die Schülerinnen und Schüler in Deutschland in den drei Erhebungsbereichen Naturwissenschaften, Lesekompetenz und Mathematik über dem OECD-Durchschnitt liegende Leistungen erzielen. Die Macher der Studie kommen zu dem Ergebnis: Die Gesamtbilanz von PISA 2000 bis PISA 2015 zeigt eine „einzigartige positive Entwicklung“ in allen drei Kompetenzbereichen. (Ergebnisband S. 381)

Schulministerin Sylvia Löhrmann hob vor allem die Entwicklung im oberen und unteren Leistungsbereich hervor: „Wir haben in Deutschland weniger leistungsschwache und mehr leistungsstarke Schülerinnen und Schüler als im OECD-Durchschnitt. Besonders positiv ist die Entwicklung beim Lesen. Hier haben sich die Ergebnisse seit dem Jahr 2000 kontinuierlich und deutlich verbessert.“ Alles in allem zeige die Entwicklung, dass die Maßnahmen zur Unterrichts- und Schulentwicklung positive Wirkung entfalteten. „Es zahlt sich aus, dass wir die individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt gerückt haben. Das ist der richtige Weg.“ Beispielhaft nannte die Ministerin das Netzwerk Zukunftsschulen NRW. Über 600 Schulen haben sich darin zusammengeschlossen, um die individuelle Förderung in ihrem Unterrichtsalltag fest zu verankern. Dennoch gebe es keinen Grund, die Hände in den Schoß zu legen. „Wir werden weiter daran arbeiten, das Bildungssystem kontinuierlich zu verbessern.“

Abschließend erklärte Ministerin Löhrmann: „Wir können zuversichtlich in die Zukunft schauen. PISA zeigt, dass es sich lohnt, für gute Schulen zu arbeiten. Aber klar ist auch: Die Auflösung des Zusammenhangs zwischen Herkunft und Bildungserfolg bleibt eine unserer Hauptaufgaben. Jede und jeder soll die Chance auf eine erfolgreiche Bildungskarriere zu haben.“

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