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Ministerin Löhrmann: Wir stärken die wichtige Arbeit der Schulen durch zusätzliche Stellen

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Düsseldorf, 01.06.2016: Zweiter Nachtragshaushalt 2016 Ministerin Löhrmann: Wir stärken die wichtige Arbeit der Schulen durch zusätzliche Stellen

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Zum gestern verabschiedeten Entwurf für den zweiten Nachtragshaushalt 2016, der zusätzliche Stellen für die Schulen vorsieht, erklärt Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Wir stärken die wichtige Arbeit der Schulen durch zusätzliche Stellen in unterschiedlichen Bereichen.“ Im Einzelnen sind vorgesehen: 300 zusätzliche Stellen für die Inklusion, 113 Stellen für multiprofessionelle Teams und 14 Stellen für die Schulpsychologie sowie 36 Stellen für Kommunale Integrationszentren. Darüber hinaus werden 56 Stellen bereitgestellt, um Schulen mit Teilstandorten – analog zu den Regelungen für die Grundschulen – eine zusätzliche Entlastung zu gewähren. Damit wird berücksichtigt, dass die Leitung einer Schule mit Teilstandort einen Mehraufwand erfordert im Vergleich zu den Schulen ohne Teilstandort. Insgesamt sollen noch im Jahr 2016 zusätzlich knapp 18 Millionen Euro investiert werden.

Ministerin Löhrmann: „Der Prozess der Inklusion verläuft in NRW bewusst schrittweise. Die damit verbundene Doppelstruktur von allgemeinen Schulen und Förderschulen bindet mehr Personal als erwartet. Darum steuern wir mit 300 zusätzlichen Stellen nach. Vom so erhöhten Stellenbudget profitieren vor allem Schulen, an denen gemeinsames Lernen praktiziert wird.“

Die Ministerin betonte, dass die Stellen für die Schulsozialarbeit und die Schulpsychologie insgesamt den multiprofessionellen Ansatz an allen Schulen stärken. „Hier erfüllen wir den erhöhten Beratungs- und Unterstützungsbedarf. Das gemeinsame Engagement von Lehrkräften, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen stellt sicher, dass auch zugewanderte Kinder und Jugendliche die individuelle Hilfe erhalten, die sie brauchen. Damit leistet das Schulministerium einen zentralen Beitrag bei der Umsetzung einer präventiven Politik“, so die Ministerin.

Zu den zusätzlichen Stellen für die Kommunalen Integrationszentren erklärte Löhrmann: „Die Kommunalen Integrationszentren sind unverzichtbar für die wirksame Integration und Beschulung der neu zugewanderten Kinder und Jugendlichen. Die Verstärkung sichert die hohe Qualität der Arbeit dieser wichtigen Integrationsschaltstellen in den Kommunen.“

Ministerin Löhrmann sagte abschließend: „Ich freue mich über die Beschlüsse des Kabinetts zu den zusätzlichen Stellen. Das ist ein wichtiges Signal an die Schulen. Der Entwurf der Landesregierung sieht vor, dass die Stellen zeitnah besetzt werden können.“

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