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Ministerin Löhrmann: Kommunale Integrationszentren sind wichtige Säulen der Integration in NRW

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Düsseldorf, 14.01.2016: Besuch des Kommunalen Integrationszentrums Köln Ministerin Löhrmann: Kommunale Integrationszentren sind wichtige Säulen der Integration in NRW

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat bei ihrem Besuch des Kommunalen Integrationszentrums Köln die Bedeutung der Integrationszentren für die gesellschaftliche Eingliederung von Zuwanderinnen und Zuwanderern betont: „Die Kommunalen Integrationszentren sind wichtige Säulen der Integration in Nordrhein-Westfalen. Ihre Arbeit ist unverzichtbar. Ich erlebe hier und heute einmal mehr, wie engagiert den Herausforderungen begegnet wird. Deshalb möchte ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kommunalen Integrationszentrums Köln für ihr beispielhaftes Engagement persönlich danken.“ 

Die Kommunalen Integrationszentren (KI) kümmern sich flächendeckend um die nachhaltige Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld in den Kommunen. In enger kommunaler Zusammenarbeit mit schulischen und außerschulischen Partnern entwickeln die KI Integrationskonzepte, so zum Beispiel im Bereich der Beratung, Beschulung und Begleitung neu Zugewanderter. Dank dieser Maßnahmen gelingt es, junge Menschen zeitnah in das Schulsystem aufzunehmen, Bildung zu ermöglichen und damit einen wichtigen Schritt zur gesellschaftlichen Integration zu schaffen. Auch für die Schulen und die Lehrkräfte gibt es Unterstützungsangebote.

Bereits seit 2012 fördert die Landesregierung die Gründung und die Arbeit der KI, in denen vielfältige Angebote und Programme zur Integration zugewanderter Menschen in den Kreisen und kreisfreien Städten gebündelt und koordiniert werden. So bietet etwa das KI Köln Schulen Vernetzungstreffen, Tagungen, Workshops und interkulturelle Projekte sowie Beratung für Kinder, Jugendliche und ihre Erziehungsberechtigten mit geringen Sprachkenntnissen an. Jugendliche und junge Erwachsene, die erst seit kurzer Zeit in Köln leben, werden zu allgemeinen schulischen und berufsbezogenen Bildungswegen informiert und beraten. Dabei helfen Kooperationen des KI mit außerschulischen Akteuren.

Die Kommunalen Integrationszentren werden vom Integrationsministerium und vom Schulministerium gefördert. Zurzeit arbeiten 49 KI in NRW. Die KI haben den Auftrag, zwei fachliche Linien zu bearbeiten und kommunal zu verankern: Integration durch Bildung und Integration als Querschnittsaufgabe. Vorläufer vieler KI sind die Regionalen Arbeitsstellen für Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien (RAA), die es in Nordrhein-Westfalen seit den 1980er Jahren gab. Die KI können daher oftmals bereits auf eine langjährige Erfahrung zurückgreifen.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.kommunale-integrationszentren-nrw.de/

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