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Ministerin Gebauer: Reanimation kann Leben retten - Landesprojekt soll jungen Menschen Grundkenntnisse vermitteln

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Düsseldorf, 19.09.2017: Schulministerin besucht Schulen zur "Woche der Wiederbelebung" Ministerin Gebauer: Reanimation kann Leben retten - Landesprojekt soll jungen Menschen Grundkenntnisse vermitteln

Das Ministerium für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Schulministerin Yvonne Gebauer wird anlässlich der „Woche der Wiederbelebung“ am Mittwoch (20.9.) die Europaschule Erkelenz (Realschule) und am Freitag (22.9.) das Gymnasium Petrinum Recklinghausen besuchen und jeweils an einem Reanimationstraining mit Schülerinnen und Schülern teilnehmen. „Wiederbelebungsmaßnahmen können Leben retten. Wir wollen die Wiederbelebungskompetenzen von Schülerinnen und Schülern sowie Lehr- und Fachkräften in NRW stärken und haben deshalb zum neuen Schuljahr das landesweite Modellprojekt ‚Laienreanimation an Schulen‘ gestartet“, betonte Ministerin Gebauer im Vorfeld und erklärte: „Bei einem Herzstillstand zählt jede Sekunde, darum darf Unsicherheit dem Handeln nicht im Wege stehen. Das Projekt soll jungen Menschen die wichtigsten Grundkenntnisse der Laienreanimation vermitteln, damit sie in diesen Notsituationen besonnen und angstfrei agieren können.“

Die Europaschule Erkelenz und das Gymnasium Petrinum Recklinghausen sind zwei von rund 100 Schulen, die sich mit Projektstart zur Teilnahme in diesem Schuljahr entschlossen beziehungsweise ihr Interesse an einer Beteiligung geäußert haben. Schulministerin Gebauer wird sich vor Ort an den Schulen ein Bild machen, wie in einer Projektstunde wichtige Elemente der Reanimation – wie zum Beispiel das Erkennen eines potentiellen Kreislaufstillstandes oder die korrekte Anwendung der Herzdruckmassage – theoretisch und praktisch eingeübt werden. Schulministerin Gebauer erklärt: „Die Schulen werden von ihrer jeweils zuständigen Bezirksregierung bei der Umsetzung des Projekts unterstützt und beraten. Wir werden die Entwicklung begleiten und evaluieren, aber ein Ergebnis steht schon jetzt fest: Wenn auch nur ein Menschenleben durch das im Projekt vermittelte Know-how gerettet werden kann, hat es sich schon gelohnt.“

Das Land Nordrhein-Westfalen hat das Modellprojekt „Laienreanimation an Schulen in Nordrhein-Westfalen“ zum Schuljahresbeginn 2017/18 mit einer Laufzeit von drei Jahren gestartet. Es startet ab der 7. Klasse und enthält einen Theorie- sowie einen Praxisteil. Ziel ist es, die Wiederbelebungskompetenz von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie allen weiteren am Schulleben beteiligten Fachkräften (und ggf. auch Eltern) zu stärken. Die fachliche Expertise für die erfolgreiche Umsetzung wird durch die Projekt-Beteiligung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), des Berufsverbands Deutscher Anästhesisten (BDA) sowie des Deutschen Rats für Wiederbelebung – German Resuscitation Council (GRC) sichergestellt. Der BKK Landesverband Nordwest unterstützt dieses Projekt in Nordrhein-Westfalen mit der Ausstattung der teilnehmenden Schulen mit den hierfür notwendigen Übungspuppen.

„Darüber hinaus können die Schulen in Nordrhein-Westfalen eigenverantwortlich das Thema Wiederbelebung aufgreifen. Einige Schulen haben dies bereits getan und Wiederbelebung im Unterricht, zum Beispiel in Sport und Biologie, oder außerhalb des Unterrichts in eigenen Projekten thematisiert. Das Modellprojekt soll auch dazu beitragen, solche begrüßenswerten Eigeninitiativen von Schulen zu stärken“, so Ministerin Gebauer.

Die „Woche der Wiederbelebung“ findet vom 18. bis 24. September 2017 statt. Die bundesweite Aktionswoche mit dem Motto „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit.

Informationen zum Modellprojekt und zur Aktionswoche finden Sie im Internet:

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