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LOGINEO NRW LMS – Lernmanagementsystem für Schulen in NRW

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LOGINEO NRW LMS – Lernmanagementsystem für Schulen in NRW

Aufholprozess bei Digitalisierung konsequent fortsetzen – LOGINEO NRW wird um Lernmanagementsystem erweitert

Digitalisierung an den Schulen in NRW

  • Bildung ist der entscheidende Schlüssel, um alle Kinder und Jugendlichen an den Chancen des digitalen Wandels teilhaben zu lassen.
  • Die Landesregierung setzt den begonnenen Aufholprozess konsequent fort und treibt die Digitalisierung voran, damit Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler von einer modernen Ausstattung und zeitgemäßem Unterricht profitieren können.
  • Entscheidend sind vier Schwerpunkte:
    - eine moderne digitale Infrastruktur und Ausstattung
    - ein leistungsfähiger Breitbandanschluss
    - die pädagogische Verankerung aller digitalen Konzepte und digitalen Lernmittel
    - die Qualifikation der Lehrerinnen und Lehrer in der Ausbildung und Fortbildung.

Das Hauptsystem LOGINEO NRW

Was ist LOGINEO NRW?

  • LOGINEO NRW ist eine webbasierte Arbeitsplattform für Schulen in Nordrhein-Westfalen und soll schulische Abläufe in einer digitalen, benutzerfreundlichen Umgebung erleichtern und vereinfachen.
  • Lehrerinnen und Lehrer erhalten mit LOGINEO NRW Zugriff auf eine Vielzahl von Anwendungen. So können Lehrkräfte beispielsweise
    - rechtssicher über dienstliche E-Mail-Adressen kommunizieren
    - Termine in gemeinsamen Kalendern organisieren
    - Materialien in einem geschützten Cloudbereich austauschen
  • Die Kosten für die Nutzung von LOGINEO NRW durch das Schulpersonal trägt das Land.

Wie funktioniert LOGINEO NRW?

  • Über LOGINEO NRW erhalten Lehrkräfte dienstliche bzw. schulische E-Mail-Adressen, um private und dienstliche Kommunikation besser voneinander trennen zu können.
  • LOGINEO NRW steht in seiner derzeitigen Ausbaustufe den Lehrkräften in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.
  • Die E-Mail-Postfächer verfügen über ein Speichervolumen von 800 Megabyte.
  • Über LOGINEO NRW lassen sich Termine und Ressourcen in Kalendern benutzerfreundlich koordinieren.
  • Mit LOGINEO NRW verfügen die Schulen über eine rechtssichere, datenschutzkonforme Alternative zu privaten Cloud-Anbietern, um Dateien auszutauschen, gemeinsam zu verwalten und zu bearbeiten.
  • Über LOGINEO NRW haben Lehrkräfte direkten Zugriff auf EDMOND NRW, eine Datenbank mit tausenden lizensierten audiovisuellen Bildungsmedien, die sie rechtssicher im Unterricht einsetzen und lerngruppenspezifisch anpassen dürfen.
  • Zur besonderen Unterstützung der Nutzerinnen und Nutzer beinhaltet LOGINEO NRW einen umfangreichen Support- und Hilfebereich mit erläuternden Texten und Videos.
  • In einem eigens zu diesem Zweck eingerichteten Datensafe können in LOGINEO NRW auch Dokumente mit sensiblen personenbezogenen Daten webbasiert gespeichert werden.
  • Die in LOGINEO NRW verarbeiteten Daten werden in einem durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifizierten Rechenzentrum gehostet.

Stand des landesweiten Rollouts von LOGINEO NRW

  • Seit dem Rollout am 26.11.2019 wurde LOGINEO NRW 825 Schulen zur Verfügung gestellt (Stand 4. Juni 2020).
  • In Abstimmung mit dem Schulträger können die Schulen seit dem 26. November 2019 ihren Zugang zu LOGINEO NRW beantragen. Alle hierfür notwendigen Dokumente stehen unter www.logineo.nrw.de bereit.
  • Landesweit stehen mehr als 100 Medienberaterinnen und Medienberater in Nordrhein-Westfalen speziell für die Beratung zu LOGINEO NRW zur Verfügung.
  • LOGINEO NRW wird fortlaufend weiterentwickelt und in kommenden Versionen durch weitere Funktionen ergänzt. Geplant ist die Erweiterung des Nutzerkreises für Schülerinnen und Schüler.

LOGINEO NRW LMS – Das Lernmanagementsystem

Was ist LOGINEO NRW LMS?

  • Das Lernmanagementsystem LOGINEO NRW LMS für Schulen in Nordrhein-Westfalen unterstützt Lehr-Lernprozesse digital, sei es in Phasen des Lernens auf Distanz oder im Rahmen des Präsenzunterrichts. Das LOGINEO NRW LMS ist das neuste Mitglied der LOGINEO NRW Familie und erweitert das Angebot an digitalen Werkzeugen rund um das Hauptsystem LOGINEO NRW.

Wie funktioniert LOGINEO NRW LMS?

  • Lehrerinnen und Lehrer können Unterrichtsmaterial (z. B. Texte, Ton- und Videoaufnahmen) digital zur Verfügung stellen, den Lernfortschritt verfolgen, Lernerfolge nachvollziehen und individuelle Rückmeldungen geben.
  • Schülerinnen und Schüler können Aufgaben bearbeiten, einreichen und Rückmeldungen erhalten.
  • Das LMS unterstützt dabei eine Vielzahl an Formaten, etwa Texte, Videos oder Tonaufnahmen. Lehrkräfte können also z. B. ihren Schülerinnen und Schülern auch eine gesprochene Rückmeldung geben.
  • Lehrkräfte und Schülerinnen und Schülern können miteinander kommunizieren, beispielsweise um Fragen zu den Aufgaben zu stellen.
  • Moodle und somit auch LOGINEO NRW LMS ist mit seinen Strukturelementen grundsätzlich in allen Funktionen barrierearm.

Wie erhält eine Schule LOGINEO NRW LMS und wie wird sie dabei unterstützt?

  • Die Beauftragung erfolgt durch die einzelnen Schulen in einem schnellen, sicheren, automatisierten Beantragungsprozess.
  • Schulen können die Lernplattform online unter www.logineo.nrw beantragen.
  • Anschließend können Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler das System für den Unterricht nutzen. 
  • Die digitale Lernplattform LOGINEO NRW und das Lernmanagementsystem LOGINEO NRW LMS können unabhängig voneinander beantragt werden.
  • Bezugsberechtigt sind alle Schulen in öffentlicher Trägerschaft, genehmigte Ersatzschulen sowie alle Zentren für schulische Lehrerausbildung (ZfsL).
  • Begleitend zur Einführung LOGINEO NRW LMS ist ein dreistufiges Unterstützungssystem geplant, das PDF-Anleitungen, Erklärvideos und persönliche Unterstützung umfasst.
  • Die Maßnahmen werden unter Koordination des MSB durch QUA-LiS NRW und die Medienberatung NRW realisiert.
  • Von der QUA-LiS NRW erstellte Anleitungen und Erklärvideos, die speziell auf Administratoren, Lehrkräfte bzw. Schülerinnen und Schüler ausgerichtet sind, helfen bei der Einführung und Nutzung des Systems.
  • Darüber hinaus stehen in der QUA-LiS NRW eine Support-Email-Adresse und eine Support-Telefonnummer zur Verfügung.
  • Zudem bieten die Medienberaterinnen und Medienberater in den Bezirksregierungen den Schulen persönliche Unterstützung an.

Wer hat LOGINEO NRW LMS entwickelt?

  • LOGINEO NRW LMS wurde im Auftrag und unter Koordination des Ministeriums für Schule und Bildung mit Unterstützung der QUA-LiS NRW und der Medienberatung NRW entwickelt.
  • LOGINEO NRW LMS basiert auf Moodle, einer in Bildung und Wissenschaft etablierten Open-Source-Anwendung.
  • Die Kosten für die Bereitstellung und den Betrieb von LOGINEO NRW LMS für Schulen und ZfsL trägt das Land.

Digitalisierung – Weitere Maßnahmen und aktuelle Entwicklungen

Investitionen

  • Das Land und auch der Bund unterstützen die Kommunen bei der Aufgabe der Digitalisierung der Schulen mit erheblichen Mitteln.
  • Über das Förderprogramm „Gute Schule 2020“ stellt das Land den Kommunen insgesamt zwei Milliarden Euro für Investitionen auch in die digitale Infrastruktur und Ausstattung der Schulen zur Verfügung.
  • Hinzu kommen rund 1,12 Milliarden Euro aus dem Kommunalinvestitionsfördergesetz des Bundes sowie jährliche Mittel aus einer dynamisierten Schul- und Bildungspauschale. Sie ist mittlerweile auf 683 Millionen Euro im Jahr 2020 angestiegen.
  • Insgesamt stehen damit Mittel von über sechs Milliarden Euro zur Verfügung.
  • Darüber hinaus stehen aus dem Digitalpakt Schule des Bundes Mittel in Höhe von 1,054 Milliarden zur Verfügung.
  • Ziel der Landesregierung ist, bis Ende 2022 alle Schulen in Nordrhein-Westfalen an hochleistungsfähige Gigabitnetze anzuschließen.

Digitalpakt Schule und Sofortprogramm für Digitale Lernmittel

  • Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie hat der Bund am 22. April 2020 beschlossen, zusätzliche Mittel zum DigitalPakt Schule in Höhe von 500 Millionen Euro für mobile Endgeräte sowie für die Ausstattung der Schulen zur Erstellung von Online-Lehrangeboten bereitzustellen.
  • Gegenwärtig arbeiten Bund und Länder intensiv daran, das Sofortausstattungsprogramm für Schülerinnen und Schüler aus einkommensschwachen Familien kurzfristig umzusetzen.
  • Die Mittel sollen auf die Länder nach dem Königsteiner Schlüssel verteilt werden. Für Nordrhein-Westfalen sind das rund 105 Millionen Euro.  
  • Die mit den Mitteln angeschafften Geräte sollen durch die Schulträger auf die Schulen verteilt werden, um möglichst einem hohen Anteil an Schülerinnen und Schülern digitalen Unterricht zu Hause, unterstützt mit mobilen Endgeräten zu ermöglichen (Laptops, Notebooks und Tablets mit Ausnahme von Smartphones).
  • Dabei soll der besondere Bedarf aus Sicht der Schulen zum Ausgleich sozialer Ungleichgewichte eine bedeutende Rolle spielen.
  • Die beschafften Geräte sollen im Wege der Leihe den Schulen bzw. den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt werden.
  • Ein entsprechender Erlass und Verteilmechanismus in Nordrhein-Westfalen wird derzeit vom Ministerium für Schule und Bildung vorbereitet.

Lernen auf Distanz

  • Das Schulministerium hat mit Beginn der landesweiten Schulschließungen die Schulen kontinuierlich dabei unterstützt, das Lernen auf Distanz zu konzipieren und umzusetzen.
  • Das Ministerium für Schule und Bildung unterstützt die Schulen auf vielfältige Weise. Eine umfangreiche Materialsammlung gibt Hinweise und Tipps für das Lernen auf Distanz. Diese Sammlung unterstützt Lehrerinnen und Lehrer dabei, geeignete Aufgaben für ihre Schülerinnen und Schüler zu erstellen und wurde bereits über 10.000 Mal heruntergeladen.
  • Zudem hat das Ministerium Didaktische Hinweise für das Lernen auf Distanz veröffentlicht.
  • Darüber hinaus bietet das Schulministerium seit Mitte Mai für Lehrkräfte kostenlose Webinare zu verschiedenen Themen per Videokonferenz an, bei denen die Möglichkeit besteht, mit den Autoren der didaktischen Hinweise in den direkten Austausch zu treten. Erste Webinare wurden bereits mit jeweils 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt.
  • Die Schulen haben den Auftrag, sinnvolle Lernangebote für ihre Schülerinnen und Schüler zu entwickeln, sehr gut angenommen. Dabei wird von den Schulen sowohl die technische Ausstattung der Schulen berücksichtigt als auch der Lernstand der Schülerinnen und Schüler.

Pädagogische Verankerung: Medienkompetenzrahmen NRW, neue Kernlehrpläne, Medienkonzepte

  • Bei der Digitalisierung im Schulbereich kommt es nicht nur auf die Ausstattung an, sondern auch auf die Einbettung digitaler Lernmittel und digitaler Endgeräte in ein pädagogisches Konzept. Dabei ist es wichtig, die Vorteile digitaler Medien für den Unterricht zu nutzen.
  • In Nordrhein-Westfalen sollen alle Schulen ein pädagogisches Medienkonzept erarbeiten, aus dem hervorgeht, wie sie die digitalen Medien im Unterricht einsetzen wollen. Wichtige Orientierung bietet dabei der Medienkompetenzrahmen NRW.
  • Mit dem Medienkompetenzrahmen NRW, seinen sechs Kompetenzbereichen und 24 Teilkompetenzen wurde eine verbindliche Grundlage für das Lernen in der digitalisierten Welt und die Kernlehrpläne geschaffen.
  • Auf dieser Grundlage wurden im Zuge der Umstellung auf G9 bereits die Kernlehrpläne für die Sekundarstufe I der Gymnasien überarbeitet. Die Lehrpläne der anderen Schulformen werden folgen.
  • Ziel des Medienkompetenzrahmens ist, die Schülerinnen und Schüler zu einem sicheren, kreativen und verantwortungsvollen Umgang mit Medien zu befähigen und neben einer umfassenden Medienkompetenz auch eine informatische Grundbildung zu vermitteln.

Qualifikation der Lehrerinnen und Lehrer

  • Das Lehren und Lernen in der digitalisierten Welt ist prüfungsrelevanter Bestandteil in der schulpraktischen Lehrerausbildung.
  • Von 2016 bis 2020 investiert das Land rund 11 Millionen Euro in den Aufbau der digitalen Infrastruktur an den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung.
  • Eine Fortbildungsoffensive wird dazu beitragen, die Lehrerinnen und Lehrer fit zu machen für die digitale Zukunft.
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