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31. Januar 2020: "Gute Noten nicht als selbstverständlich abtun."

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31. Januar 2020: "Gute Noten nicht als selbstverständlich abtun."

 (© MSB/ Susanne Klömpges)

(© MSB/ Susanne Klömpges)

Welche Bedeutung haben die Zwischenzeugnisse?

Die Zeugnisse am Ende des ersten Schulhalbjahres sind wichtiger Bestandteil einer kontinuierlichen Dokumentation der individuellen Leistungsentwicklung und spiegeln den aktuellen Leistungsstand wieder. Sie zeigen auf, in welchen Fächern die Schülerinnen und Schüler bereits erfolgreich sind und in welchen Fächern sie sich noch stärker engagieren müssen, um persönliche wie auch allgemeine schulische Ziele zu erreichen. In der Grundschule erhalten die Eltern außerdem mit dem Halbjahreszeugnis eine Empfehlung für den Besuch einer weiterführenden Schule. Älteren Schülerinnen und Schülern dient das Zeugnis darüber hinaus als Grundlage für Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz.

Wie sollten Eltern/Großeltern auf die Zeugnisse reagieren (im Positiven wie im Negativen)?

Eltern oder Großeltern sollten die Rückmeldungen der Schule, die sie über die Halbjahreszeugnisse erhalten, annehmen und ernstnehmen. Gute Noten sollten nicht als selbstverständlich abgetan werden, sondern von den Eltern angemessen wertgeschätzt werden, damit ihre Kinder auch weiterhin motiviert und engagiert bleiben. Nicht zufriedenstellende Noten sollten Eltern zum Anlass nehmen, gemeinsam mit ihren Kindern und den Lehrkräften Strategien zu entwickeln, in der Schule erfolgreicher mitarbeiten zu können. Dabei sollten Eltern nicht zuviel Druck ausüben, sondern ihre Kinder vielmehr ermutigen, auch bei vermeintlichen Misserfolgen die angestrebten Ziele weiterzuverfolgen.

Wird die pädagogische Hilfe durch das „Zeugnis-Telefon“ bei schlechten Noten häufig in Anspruch genommen? Und warum sollte man nicht zögern, da anzurufen?

Die Bezirksregierungen und Schulämter betreiben das Zeugnistelefon. Es wird gut angenommen, Anruferzahlen werden aber nicht erhoben bzw. vom Schulministerium abgefragt. Eltern fragen nach pädagogischen Ratschlägen im Umgang mit Noten und holen sich auch juristischen Rat - z.B. zu Versetzung oder zu Nachprüfungen bei den Versetzungszeugnissen - bezüglich der Konsequenzen aus den Zeugnissen ein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können mit den Schülerinnen und Schülern oder Eltern, die anrufen, gemeinsam lösungsorientierte Perspektiven entwickeln. Gegebenenfalls können sie diese auch ermutigen, weitergehende Unterstützungsangebote aus dem Bereich der Schulpsychologie wahrzunehmen oder das Gespräch mit den Beratungslehrkräften an Schulen zu suchen.

 

 

 

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