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Gute Praxis - „Jugend debattiert“ bis 2024 gesichert

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Gute Praxis - „Jugend debattiert“ bis 2024 gesichert

Der große Schülerwettbewerb „Jugend debattiert“ ist bis 2024 gesichert. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer unterzeichnete am 18. Februar gemeinsam mit den Partnern im Schülerwettbewerb „Jugend debattiert“ die neue Projektvereinbarung zum Wettbewerb am Theodor-Fliedner-Gymnasium in Düsseldorf. Neben der Ministerin setzten der Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen André Kuper sowie der Vorstandsvorsitzende Frank-Jürgen Weise und die Geschäftsführerin Elisabeth Niejahr der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung ihre Unterschrift unter den neuen Vertrag.

Wichtiger Beitrag für die Entwicklung der Werte- und Sprachbildung

„Jugend debattiert“ ist eine Initiative des Bundespräsidenten und steht unter seiner Schirmherrschaft. Der Wettbewerb unterstützt die Etablierung und Pflege des Debattierens in Schule und Unterricht. Als wesentlicher Beitrag zur Entwicklung demokratischer Werte- und Sprachbildung genießt der Wettbewerb hohe Wertschätzung.

Ministerin Gebauer erklärte: „Ich freue mich, dass wir durch die gute Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und beteiligten Stiftungen mit unserer neuen Vereinbarung Jugend debattiert fortsetzen und stärken. Der Wettbewerb regt an, sich mit aktuellen politischen Fragestellungen zu beschäftigen, und zeigt, wie man auch bei Streitfragen im Sinne einer demokratischen Debattenkultur stets miteinander im Gespräch bleibt. Gerade in der heutigen Zeit ist es elementar, dass Schülerinnen und Schüler sich über den gesellschaftlichen Wert von Debatten bewusst sind, die auch bei unterschiedlichen Meinungen respektvoll auf Augenhöhe ausgetragen werden, und das nötige Handwerkszeug lernen, mit dem Instrument des Wortes Streitfragen zu lösen.“

 (© MSB NRW / Tina Umlauf)

Nach der Vertragsunterzeichung (v.l.n.r.): Thomas Rachel, Elisabeth Niejahr, André Kuper, Yvonne Gebauer und Frank-Jürgen Weise (© MSB NRW / Tina Umlauf)

Kontroversen führen und Kompromisse finden

Schülerinnen und Schüler profitieren in der Schule und darüber hinaus von einer Teilnahme bei „Jugend debattiert“. Denn sie trainieren das Sprachverständnis, die Ausdrucks- und Überzeugungsfähigkeit sowie das freie und öffentliche Sprechen. Sie lernen zuzuhören und aufeinander einzugehen – und dies jenseits von Social Media, nämlich ganz unmittelbar und direkt von Angesicht zu Angesicht. Kontroversen zu führen und Kompromisse zu finden, das zeichnet die Debatte aus.

In Nordrhein-Westfalen beteiligen sich 264 Schulen und ca. 47.000 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb. Damit gehört „Jugend debattiert“ zu den größten Wettbewerben des Landes. Mit der Unterzeichnung in Nordrhein-Westfalen wird der Prozess der Vereinbarungen bundesweit abgeschlossen. Die Vereinbarung regelt u.a., wie das Schulministerium „Jugend debattiert“ gestaltet und mitfinanziert, dass das Landesfinale vom Landtag ausgetragen wird und mit welchen Mitteln die Hertie-Stiftung und die Heinz Nixdorf Stiftung den Wettbewerb organisieren.

Festakt im Düsseldorfer Theodor-Fliedner-Gymnasium

Erstmals fördert nun auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung den bundesweiten Wettbewerb. Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär, reiste aus Anlass der Unterzeichnung nach Düsseldorf an, um die Bedeutung des Wettbewerbs für das Bundesbildungsministerium zu bekräftigen. Den Festakt im Theodor-Fliedner-Gymnasium umrahmte das dortige Schulorchester. Zudem gab es eine beeindruckende Schaudebatte von Schülerinnen und Schülern, die erst in den vergangenen Jahren nach Deutschland zugewandert sind.

In Schülerinterviews und bei einem Podiumsgespräch machten alle Beteiligten deutlich, wie wichtig ihnen der Wettbewerb für den Unterricht und das gesellschaftliche Miteinander ist. Unter charmanter Moderation von Frau Hallier, Bundesfinalistin 2018 für Bremen, diskutierten neben Ministerin Gebauer, Landtagspräsident Kuper und Stiftungsvorstand auch Staatssekretär Thomas Rachel, Prof. Dr. Nikolaus Risch vom Vorstand der Heinz Nixdorf Stiftung und Lia Schöneweiß, Bundessiegerin in der Altersgruppe II Jugend debattiert 2019 von der Kaiserin Augusta-Schule in Köln.

Für alle Beteiligten machte auch diese Veranstaltung deutlich, dass „Jugend debattiert“ ein außergewöhnliches Projekt von hoher gesellschaftlicher Relevanz ist.

Weitere Informationen zum Projekt: https://www.jugend-debattiert.de/

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