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Schulpolitik aktuell - Vermittlung von Medienkompetenz auf Augenhöhe

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Schulpolitik aktuell - Vermittlung von Medienkompetenz auf Augenhöhe

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Seit 2011 beteiligen sich rund 700 Schulen am Projekt „Medienscouts NRW“. Dazu zählen mehr als 3.500 Schülerinnen und Schüler sowie über 1.600 Beratungslehrkräfte. Daher hat das Schulministerium den Ausbau des Projekts beschlossen, damit alle weiterführenden Schulen in Nordrhein-Westfalen Medienscouts ausbilden können.

Mit der Förderung durch die Landesregierung werden im ganzen Land vermehrt neue Ausbildungen und Aufbauworkshops angeboten. Dabei ist auch eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 300.000 Euro eingeplant, sodass 300 weitere Schulen hinzukommen. Die neue und weitreichende Kooperation ist ein erster Schritt, das Projekt perspektivisch an allen weiterführenden Schulen in NRW zu integrieren.

Medienscouts im Gespräch mit Staatssekrtär Mathias Richter. (© Christian Herrmann)

Medienscouts im Gespräch mit Staatssekretär Mathias Richter. (© Christian Herrmann)

Beratung auf Augenhöhe dank des Peer-Education Ansatzes

Was genau steckt hinter Medienscouts NRW? Im Mittelpunkt stehen Probleme wie Cybermobbing, Datenmissbrauch, Fake-News oder exzessive Mediennutzung im schulischen Alltag. Der Peer-Education Ansatz ist dabei zentral. Jugendliche beraten als Medienscouts Schülerinnen und Schüler bei ihrer Mediennutzung und beantworten ihnen die Fragen, die rund um die Themen Smartphone-Nutzung, Soziale Netzwerke, Internet & Co. aufkommen. Medienscouts übernehmen die Verantwortung für sich und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Dabei gestalten sie aktiv mit, was an ihrer Schule digital abläuft.

Wichtiger Baustein für erfolgreiche Digitalisierung

Mit Hilfe des Projektes lernen und vermitteln Schülerinnen und Schüler die Kompetenzen, die Voraussetzung sind für einen sicheren, fairen und selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien. Medienscouts NRW trägt somit wesentlich zu erfolgreicher Digitalisierung an Schulen bei. Zudem garantiert der Peer-Education Ansatz, dass sich die Beratungen an den Problemen und Bedarfen der Jugendlichen orientieren.

Die Ausbildung zum Medienscout richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 einer Schule der Sekundarstufe I. Pro Schule können bis zu vier Medienscouts und je zwei Beratungslehrkräfte ausgebildet werden. Bis zu zehn Schulen aus einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt können an einer Ausbildungsrunde teilnehmen. Schwerpunkte sind unter anderem Sicherheit im Netz, Digitale Spiele sowie Soziale Netzwerke. Die Qualifizierung führen Referenten und Referentinnen der Landesanstalt für Medien NRW durch.

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