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Gemeinsamer Beirat für die Schulversuche PRIMUS und Gemeinschaftsschule nimmt Arbeit auf

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Gemeinsamer Beirat für die Schulversuche PRIMUS und Gemeinschaftsschule nimmt Arbeit auf

Ministerin Löhrmann gemeinsam mit den Beiratsmitgliedern. (© Christof Wolff)

Ministerin Löhrmann gemeinsam mit den Beiratsmitgliedern. (© Christof Wolff)

Am 7. Mai tagte in Düsseldorf unter der Leitung von Professor Bos zum ersten Mal der gemeinsame wissenschaftliche Beirat der beiden Schulversuche zum längeren gemeinsamen Lernen, „PRIMUS“ und „Gemeinschaftsschule“. Professorinnen und Professoren verschiedener Universitäten aus ganz Deutschland kamen zusammen, um die gemeinsame Schnittmenge an Fragen, Perspektiven und Ideen für den weiteren Verlauf der Schulversuche zu erörtern.

Ministerin Löhrmann betonte in ihrer Begrüßung den hohen Stellenwert der wissenschaftlichen Begleitforschung. Sie appellierte an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Bildungspolitik in NRW mit ihrer Expertise zu unterstützen.

Der gemeinsame Beirat dient als Bindeglied zwischen beiden Schulversuchen. In ihm wird die wissenschaftliche Expertise für die Programme und Zielsetzungen beider Modellvorhaben gebündelt. Im Schulversuch Gemeinschaftsschule wird längeres gemeinsames Lernen wird für Sekundarstufe erprobt, im Schulversuch PRIMUS wird die konkrete Ausgestaltung des Übergangs von Primar- und Sekundarstufe an einer Schule längeren gemeinsamen Lernens in den Blick genommen.

Professor für Schultheorie und Schulforschung an der Universität Bremen: Till-Sebastian Idel. (© Christof Wolff)

Professor für Schultheorie und Schulforschung an der Universität Bremen: Till-Sebastian Idel. (© Christof Wolff)

Die Beiratsmitglieder diskutierten auf der Veranstaltung insbesondere die Konzepte zur wissenschaftlichen Begleitforschung der beiden Schulversuche. Das Konsortium um Professor Idel und Professorin Huf (Universität Bremen) zeigte auf, wie die die Entwicklung und die Erkenntnisse, die an PRIMUS-Schulen gewonnen werden, mit Hilfe von Fallstudien beschrieben werden sollen. Das Konsortium vom Institut für Schulentwicklungsforschung in Dortmund (Professorin McElvany und Professor Holtappels) referierte erste Ergebnisse und gab einen Einblick in die Zusammensetzung der Schülerschaft an Gemeinschaftsschulen.

Der gemeinsame Beirat wird beide Schulversuche in den nächsten Jahren begleiten, Hinweise zur Ausgestaltung geben und die Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen der Begleitforschung diskutieren.

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