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Zugänge

Die didaktischen Grundlagen der Erinnerungskultur ergeben sich aus den unterschiedlichen Zugängen von einzelnen Personen, Gruppen, Völkern und Nationen zu ihrer eigenen Geschichte und zur Geschichte anderer. Hierzu gehören die vielfältigen, inzwischen auch öffentlichen Debatten um individuelles und kollektives, kultursensibles und reflexives Erinnern. Das Ziel einer stabilen und engagiert vertretenen demokratischen Grundhaltung erfordert schließlich Nachhaltigkeit und Gestaltungskompetenz.

Gedenktage werden als Tage des Innehaltens und der Reflektion zu einem Baustein eines Bildungsverständnisses, das in Schulprogramm und Unterricht Werte der Demokratie, der Menschenrechte, des Friedens und der transkulturellen Verständigung verankert.

Gedenkstätten und andere Erinnerungsorte ermöglichen Kindern und Jugendlichen die aktive Teilhabe an der öffentlichen Geschichts- und Erinnerungskultur. In Auseinandersetzung mit der Vergangenheit der eigenen Stadt oder Region lernen Schülerinnen und Schüler, eigene Standpunkte zu aktuellen Fragestellungen zu entwickeln und zu vertreten.

Archive ermöglichen den unmittelbaren Bezug von historischen Themen zum eigenen Lebensumfeld: Geschichte wird lebendig. Der Umgang mit Originalquellen stärkt die Recherchekompetenz und der aktive Zugang zu historisch-politischer Bildung motiviert zu Eigeninitiative und eigenverantwortlichem Lernen. Archive bieten als fachkundige Partner Anknüpfung an unterschiedliche Schulfächer.

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