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Bildung für nachhaltige Entwicklung

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Bildung für nachhaltige Entwicklung

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) geht auf das Kapitel 36 der im Jahr 1992 in Rio de Janeiro von den Vereinten Nationen beschlossenen Agenda 21 zurück. 2002 haben die Vereinten Nationen für die Jahre 2005 - 2014 eine Dekade "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" ausgerufen. Alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, so auch Deutschland, haben eigene Aktionspläne entwickelt, um die Anliegen der Dekade in Schulen, Hochschulen oder Erwachsenenbildung mit Leben zu füllen.

Zentrale Inhalte der BNE sind vor allem die Umweltbildung und das globale Lernen. Daraus ergeben sich aber auch zahlreiche Berührungspunkte mit Fragen der Friedenserziehung, der Verbraucherbildung, der Verkehrserziehung (nachhaltige Mobilität), der Gesundheitserziehung oder der politischen Bildung. BNE spielt in allen Schulfächern eine wichtige Rolle. Lesenswert ist der von der KMK und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und  Entwicklung (BMZ) gemeinsam erarbeitete "Orientierungsrahmen globale Entwicklung", der neben grundlegenden Artikeln auch Beispiele für die Praxis enthält.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung unterstützt die Schulen gemeinsam mit anderen zuständigen Ministerien. Wesentliches Instrument ist die Kampagne "Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit".Die von mehreren Ministerien gemeinsam getragene BNE-Agentur hat darüber hinaus den Auftrag, eine Strategie für die Umsetzung der UN-Dekade ab 2015 zu entwickeln, die möglichst viele Bildungsbereiche und Bildungsinstitutionen umfasst. 

Förderung der Wirtschaftskompetenz im Sinne der Nachhaltigkeit

Die Arbeitsgruppe „Wirtschaftskompetenz NRW“, die im Rahmen der UN-Dekade zum Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ins Leben gerufen wurde, entwickelte eine Themensammlung, die Bildungsgestalter in der Vermittlung der Kompetenzen eines nachhaltigen Wirtschaftens unterstützen soll.

Dabei wird „nachhaltige Entwicklung“ als eine Entwicklung der Gesellschaft unter gleichberechtigter Berücksichtigung von wirtschaftlichen, sozialen/gesellschaftlichen und ökologischen Aspekten definiert. Eine nachhaltige Wirtschaftsweise soll die Bedürfnisse der heute lebenden Menschen befriedigen, ohne die Sicherung der Lebensgrundlage zukünftiger Generationen und die berechtigten Forderungen der Menschen in den ärmeren Ländern nach Entwicklung und Wohlstand außer Acht zu lassen.

Wirtschaftskompetenz im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) soll den Einzelnen befähigen, in ökonomisch geprägten Lebenssituationen, beispielsweise in der Rolle des Konsumenten, des Produzenten, des Berufswählers, des Erwerbstätigen, des Unternehmers, des Investors und des Bürgers mit gesellschaftlicher Verantwortung angemessene, selbstbestimmte und verantwortliche Entscheidungen zu treffen. Dabei sind stets die Konsequenzen für andere mit zu bedenken. Denn ebenso wichtig wie ökonomische Fragen der privaten Haushalte und Unternehmen sind im Sinne von BNE die Aufgaben des Staates und die Auseinandersetzung mit internationalen Aspekten der Wirtschaftsbeziehungen.

Die Themensammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern ist ein Versuch, sich der Komplexität des Themas anzunähern. Die vielfältigen Aspekte werden aus unterschiedlichen Perspektiven erfasst. Der Nutzer kann durch eine eigene Schwerpunktsetzung einen Beitrag zur weiteren Komplexitätsreduktion leisten.

Download unter: http://www.bne-portal.de/lehrende/themensammlung-wirtschaftskompetenz/

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