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Vorreiterschulen

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Vorreiterschulen

Die Verknüpfung von Unterricht und Projekten führt zu in sich stimmigen Schulprogrammen, die BNE sogar in den Mittelpunkt der Schulentwicklung stellen. Die NRW-Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ befindet sich in der Trägerschaft der Natur- und Umweltschutzakademie des Landes NRW und wird gemeinsam vom Ministerium für Schule und Weiterbildung und vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW (MULNV) gefördert. Sie besteht in ihrer jetzigen Form schon seit 2008 und geht mit über 600 teilnehmenden Schulen und über 30 aktiven Netzwerken in Sachen BNE voran. Sie zeichnet Schulen und Netzwerke aus, die im Unterricht und im schulinternen Lehrplan, bei ihren außerunterrichtlichen Aktivitäten und Kooperationen BNE in die Tat umsetzen und zu ihrem Leitbild machen.

Weitere Vorreiterschulen in Sachen BNE sind die FairTrade-Schulen, die UNESCO-Projektschulen, die Nationalparkschulen Eifel und die sich etablierenden Verbraucherschulen. Hinzu kommen viele schulische Initiativen und Projekte, die sich für Menschenrechte, kulturellen Austausch, Völkerverständigung und demokratische Partizipation einsetzen.

Flankiert werden diese Aktivitäten durch die im Jahr 2017 veröffentlichte Rahmenvorgabe zur Verbraucherbildung, Maßnahmen zur Verankerung von BNE in der Lehrkräftefortbildung, die Entwicklung einer „Leitlinie BNE“ oder die Teilnahme Nordrhein-Westfalens am Programm „Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Neue Chancen für das schulische Leben entstehen durch die Öffnung zum umgebenden Sozial- oder Naturraum, die Kooperation mit außerschulischen Bildungsakteuren, etwa aus den Bereichen der Ökologie oder des Globales Lernens, die Bildung multiprofessioneller Teams oder neue Lern- und Arbeitsformen in Projekten und Aktionen. Manche Schulen entwickeln sich in Gänze zu einer nachhaltigen Institution, indem sie sich z.B. über ein Öko-Audit zertifizieren lassen. Dabei lässt sich das klassische Öko-Audit auch erweitern, indem Aspekte des Fairen Handels oder ökologische und ökonomischer Entscheidungen mit globalen Entwicklungen verknüpft diskutiert werden.

Beispielhaft dafür stehen die „Schulen der Zukunft“ oder das Förderprogramm „Demokratisch Handeln“.

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