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Die Schuleingangsphase ist eine Einheit der Klassen 1 und 2. Ihr Ziel ist, alle schulpflichtigen Kinder eines Jahrgangs in die Grundschule aufzunehmen und sie dem Grad ihrer individuellen Entwicklung entsprechend zu fördern. Gleichaltrige Kinder sind in ihrer Entwicklung unterschiedlich. Sie lernen unterschiedlich schnell, unterschiedlich viel und benötigen dafür unterschiedliche Lernwege und Lernstrategien. Die Schuleingangsphase kann deshalb in einem Jahr, in zwei oder in drei Jahren durchlaufen werden. Erst im Verlauf des zweiten Schulbesuchsjahres wird entschieden, ob ein Kind für ein drittes Jahr in der Schuleingangsphase bleibt.

An vielen Grundschulen werden die Lehrerinnen und Lehrer durch sozialpädagogische Fachkräfte unterstützt. Ihre Aufgabe ist es vor allem, Kinder, die mehr Lernzeit benötigen, zu unterstützen und zu fördern.

Die Kinder können in der Schuleingangsphase in jahrgangsübergreifenden Gruppen oder getrennt nach Jahrgängen unterrichtet werden. Die jeweilige Unterrichtsform legt die Schulkonferenz für mindestens vier Jahre fest.

Lernen im jahrgangsübergreifenden Unterricht

In dieser Organisationsform werden alle Kinder in eine für die Jahrgangsstufen 1 und 2 gemischte Klasse aufgenommen. Die individuelle Förderung jeden Kindes ist Ziel jeden Unterrichts.

In einer jahrgangsgemischten Lerngruppe ist es besonders begabten und den schneller lernenden Kindern leichter möglich, am Lernangebot des höheren Jahrgangs teilzunehmen. Dadurch kann eine „sanfte“ Form der Schulzeitverkürzung erreicht werden. Ein differenziertes Förderangebot, das auf das einzelne Kind zugeschnitten ist, berücksichtigt seine besonderen Möglichkeiten. Auch die Kinder, die langsamer lernen, werden durch individuelle Hilfen so gefördert, dass sie in der Lerngruppe ihre Kompetenzen entfalten können. Auch bei dreijährigem Durchlaufen der Schuleingangsphase bleiben für das Kind das Sozialgefüge und die vertraute Umgebung weitgehend erhalten.

Lernen im jahrgangsbezogenen Unterricht

Beim Lernen im jahrgangsbezogenen Unterricht bildet die jahrgangsbezogene Klasse die feste Bezugsgruppe für die Kinder. Zum Unterricht, der sich an die gesamte Klasse richtet, gehören neben der gemeinsamen Erarbeitung von Lerninhalten auch Phasen des selbstständigen Lernens mit differenzierten Anforderungen

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