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Inklusion – Das gemeinsame Lernen von Menschen mit und ohne Behinderungen

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Inklusion – Das gemeinsame Lernen von Menschen mit und ohne Behinderungen

Informationen in leichter Sprache

Der UN-Vertrag

 (© Annette Kitzinger/METACOM)

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Es gibt ein Gesetz, das sagt:
Menschen mit Behinderung und Menschen ohne
Behinderung sollen die gleichen Rechte haben.
Dieses Gesetz heißt in schwerer Sprache:
UN-Konvention über die Rechte
von Menschen mit Behinderungen.

In Leichter Sprache heißt es UN-Vertrag.
Der UN-Vertrag gilt auf der ganzen Welt.
Auch in NRW.

 (© Annette Kitzinger/METACOM)

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Im UN-Vertrag steht:
Alle Menschen haben die gleichen Rechte,
egal ob sie eine Behinderung haben oder nicht.
Alle Menschen dürfen:

• Überall dabei sein
• Selbst bestimmen
• Genug Geld zum Leben haben
• Eine gute Gesundheits-Versorgung bekommen
• Zur Schule gehen
• Arbeiten gehen
• Frei und sicher leben
•  Entscheiden, wie sie leben wollen
• Wohnen, wo sie wollen

 (© Annette Kitzinger/METACOM)

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Alle Kinder sollen gemeinsam zur Schule gehen dürfen.

Egal ob sie eine Behinderung haben oder nicht.
Dann weiß jedes Kind:
Ich gehöre dazu!
Kein Kind wird ausgeschlossen,
weil es eine Behinderung hat.
Alle dürfen mitmachen.
Das nennt man: Inklusion.

 (© Annette Kitzinger/METACOM)

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Inklusion ist ein schweres Wort.
Inklusion bedeutet:
• Menschen mit Behinderung gehören dazu.
• Menschen mit Behinderung können überall dabei sein.
• Keiner darf einen anderen Menschen ausschließen.
• Alle Menschen haben die gleichen Rechte. 

Inklusion in der Schule

 (© Annette Kitzinger/METACOM)

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In der Schule bedeutet Inklusion:
Kinder mit und ohne Behinderung gehen gemeinsam
zur Schule.
So können alle Kinder gut lernen.
Das ist für alle Kinder wichtig,
denn alle Kinder sind verschieden.

Seit vielen Jahren sagen viele Eltern
von Kindern mit Behinderung:
Unsere Kinder sollen zusammen
mit Kindern ohne Behinderung
zur Schule gehen.

 (© Annette Kitzinger/METACOM)

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Es gibt jetzt schon Schul-Klassen in NRW.
Da lernen Kinder mit Behinderung
und Kinder ohne Behinderung zusammen.
Von diesen Schul-Klassen soll es noch mehr geben.
Daran arbeitet das Schul-Ministerium.

Das Schul-Ministerium sagt:
Wir wollen, dass es mehr Schulen gibt,
wo Kinder mit und ohne Behinderung
zusammen lernen können.
Es soll nicht mehr lange dauern.

 (© Annette Kitzinger/METACOM)

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Das Schul-Rechts-Änderungs-Gesetz

Das Schul-Ministerium kümmert sich
um die Schulen in NRW.
Dabei sind viele Gesetze wichtig.
Der UN-Vertrag ist auch ein Gesetz.
Der UN-Vertrag ist ein Gesetz,
das in vielen Ländern gilt.
Für NRW gibt es aber ein besonderes Gesetz.

 (© Annette Kitzinger/METACOM)

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Dieses Gesetz heißt in schwerer Sprache:
Schul-Rechts-Änderungs-Gesetz.
In dem Gesetz steht:
Die Schulen in NRW sollen so werden,
wie es der UN-Vertrag vorschreibt.

Dafür stehen im Gesetz die ersten Schritte.

 (© Annette Kitzinger)

(© Annette Kitzinger)

Zum Beispiel:
Alle Schüler in NRW sollen
auf die gleichen Schulen gehen können.
Wenn ein Schüler mit Behinderung
lieber auf eine Förder-Schule gehen will,
dann kann er auf eine Förder-Schule gehen.
Jeder Schüler soll auf die Schule gehen können,
die am besten für ihn ist.
Die Eltern dürfen das entscheiden.

In NRW gibt es schon seit vielen Jahren Schulen,
wo die Inklusion gut klappt.
Manche Schulen haben sogar Preise gewonnen,
weil sie besonders gut für Schüler mit Behinderung sind.

 (© Annette Kitzinger/METACOM)

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Diese Schulen haben viel Erfahrung,
was man für Inklusion tun muss.
Von dieser Erfahrung können andere Schulen lernen.

Das Schul-Ministerium sagt:
Durch Inklusion können alle viel lernen.

 (© Annette Kitzinger/METACOM)

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Was soll sich verändern?

Alle Kinder sollen zusammen zur Schule gehen können.
Dafür muss sich in den Schulen viel verändern.
Zum Beispiel:
Die Schul-Häuser müssen barriere-frei werden.
Manche Schul-Häuser müssen umgebaut werden.
Schritt für Schritt.

 (© Annette Kitzinger/METACOM)

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Auch die Menschen in der Schule müssen sich verändern.
Viele Menschen müssen mitmachen.
Zum Beispiel:
• Schüler und Schülerinnen
• Eltern
• Lehrer und Lehrerinnen

Alle müssen mithelfen,
damit es Inklusion in der Schule gibt.

Das Schul-Ministerium möchte,
dass alle Schüler zusammen lernen können.
Es ist gut, wenn alle Schüler zusammen lernen.

 (© Annette Kitzinger/METACOM)

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Weil die Schüler etwas von anderen Schülern lernen.
Die Schüler lernen,
mit anderen Menschen gut umzugehen.
Die Schüler lernen:
Jeder Mensch ist anders.
Und das ist ganz normal.

 (© Annette Kitzinger/METACOM)

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Was ist das Ziel von Inklusion?

Inklusion zeigt den Menschen:

Jeder Mensch gehört dazu.
Jeder Mensch darf mitmachen.
Das ist nicht nur
für Menschen mit Behinderung wichtig!

 (© Annette Kitzinger/METACOM)

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Es gibt viele Schüler,
die nicht aus Deutschland kommen.
Oder ihre Eltern kommen nicht aus Deutschland.
Das schwere Wort dafür ist:
Migrations-Hintergrund.

 (© Annette Kitzinger/METACOM)

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Auch für diese Schüler
ist es gut,
wenn sie sehen:
Alle können mitmachen!

Es gibt auch noch andere Schüler,
für die das gut ist.
Zum Beispiel:
Wenn die Eltern wenig Geld haben.

 (© Annette Kitzinger/METACOM)

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Oder wenn ein Schüler hoch-begabt ist.
Hoch-begabt heißt:
Wenn ein Schüler besonders schlau ist.

Für alle Schüler ist es gut,
wenn sie sehen:
Alle können mit-machen!
Das ist das Ziel von Inklusion.

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Der Text in Leichter Sprache ist von Anke Osterhoff und Annika Nietzio
vom Büro für Leichte Sprache Volmarstein.
Johanna Fallentin, Nicole Krause, Elmar von den Eicken, Felix von Bormann, Sascha Niemann und Joachim Hecker von der Werkstatt für behinderte Menschen in der Evangelischen Stiftung Volmarstein haben den Text in Leichter Sprache geprüft.

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