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Fragen und Antworten zu den begleitenden Maßnahmen und zur Finanzierung

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Fragen und Antworten zu den begleitenden Maßnahmen und zur Finanzierung

Wie „funktioniert“ das Stellenbudget für den Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen?

Seit dem Schuljahr 2014/2015 werden regionale Stellenbudgets für die sonderpädagogische Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen gebildet. Das entspricht dem tatsächlichen Bedarf zur sonderpädagogischen Förderung dieser Schülergruppeim Schuljahr 2012/13 an allen Förderorten.Das Stellenbudget umfasst 10.027 Stellen (1.02.2017).

Aus diesen regionalen Budgets werden sowohl den Förderschulen als auch den allgemeinen Schulen Stellen für die Förderung im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen zugewiesen. Bei den Förderschulen erfolgt dies auf der Grundlage einer einheitlichen Bewirtschaftungsrelation für die drei Förderschwerpunkte von 9,92.

In Höhe der Differenz zwischen der neuen einheitlichen Relation und den bisherigen drei unterschiedlichen Relationen enthalten die regionalen Budgets Stellen für einen Mehrbedarf. Dieser Mehrbedarf kann den Förderschulen als Ausgleich für den durch die einheitliche Relation veränderten Stellenbedarf zugewiesen werden. Dabei wird die Schulaufsicht insbesondere dafür Sorge tragen, dass mit der Umstellung auf regionale Budgets Brüche in der Unterrichtsversorgung vermieden werden.

Von den auf die allgemeinen Schulen entfallenden Stellen aus den regionalen Budgets sollen mindestens 50 Prozent den Grundschulen zugewiesen werden, da die Zahl der Grundschulen als Orte des Gemeinsamen Lernens u.a. wegen einer schwierigen Schwerpunktbildung bei der Aufnahme sehr hoch ist und die Inklusionsquote in der Grundschule fast doppelt so hoch ist wie in der Sekundarstufe I. Grundschulen mit Angeboten des Gemeinsamen Lernens sollen mindestens eine halbe Stelle pro Zug bzw. mindestens eine ganze Stelle pro Schule erhalten. Bei Grundschulen mit mehr als zwei Zügen entscheidet die Schulaufsicht, ob über die ganze Stelle hinaus Zuweisungen erfolgen müssen.

Von den auf die allgemeinen Schulen entfallenden Stellen aus den regionalen Budgets sollen bis 50 Prozent den weiterführenden Schulen zugewiesen werden. In der Regel soll die Zuweisung mindestens eine ganze Stelle pro Zug umfassen; Bei Schulen mit mehr als zwei Zügen entscheidet die Schulaufsicht im Rahmen ihrer Gestaltungsmöglichkeiten, ob mehr als zwei Stellen zugewiesen werden. Beistarker Bündelung kann die Schulaufsicht bis zu zwei Stellen pro Zug zuweisen.

In beiden Schulstufen soll an den Status Quo der Schulen mit Angeboten im Gemeinsamen Lernen angeknüpft werden.

In diesem Rahmen erhält die Schulaufsicht einen notwendigen Gestaltungsspielraum, um besonderen Einzelfällen Rechnung tragen zu können und regionale Entwicklungsprozesse anstoßen zu können.

Für die Integrativen Lerngruppen wurden zusätzliche Stellen als „Mehrbedarf“ bereitgestellt. Fallen diese jetzt weg?

Nein, nur die bisherige Form der Unterstützung wurde verändert und auf eine breitere Grundlage umgestellt. Mit der Umstellung der Lehrerstellen-Zuweisung für Schulen mit Gemeinsamem Lernen zum Schuljahr 2014/2015 wurde das Prinzip von Grundbedarf und Mehrbedarf gewissermaßen vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Bisher blieben Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, die allgemeine Schulen besuchten, beim Stellengrundbedarf für die allgemeinen Lehrkräfte dieser Schule unberücksichtigt.

Um Schulen, die Gemeinsames Lernen praktizieren, zusätzlich zu unterstützen, wurden im Rahmen jährlicher Haushaltsentscheidungen zusätzliche Lehrerstellen als Mehrbedarf bereitgestellt. Erst seit 2010 wurde die Zahl dieser Stellen deutlich erhöht und innerhalb von sieben Jahren von 532 auf rund 5.000 (inkl. 420 Stellen für das Berufskolleg) gesteigert.

Seit Beginn des Schuljahres 2014/2015 wurden erstmals alle Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, die eine allgemeine Schule besuchen, auch bei der Ermittlung des Grundstellenbedarfs der Schule – also bei der jeweiligen Schüler-Lehrer-Relation der Schulform – berücksichtigt. Zusätzlich haben die Schulen Lehrkräfte für sonderpädagogische Unterstützung erhalten, die dem subsidiären Auftrag der Sonderpädagogik entsprechend nun den eigentlichen „Mehrbedarf“ darstellen. Dieser Mehrbedarf wird den Schulen für Schülerinnen und Schüler mit Lern- und Entwicklungsstörungen aus einem Budget zugewiesen, für die anderen Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung individuell nach der jeweiligen Schüler-Lehrer-Relation des festgestellten Förderschwerpunkts.

Wie wirkt sich die Umstellung der Lehrerstellenzuweisung für die Schulen aus?

Mit der Umstellung werden bis zum Schuljahr 2017/2018 weitere rund 3.800 Lehrerstellen zur Unterstützung inklusiver Beschulung bereitgestellt (gegenüber dem Schuljahr 2012/2013). Gleichzeitig wird das System der Unterstützung einheitlicher für die verschiedenen Formen des Gemeinsamen Lernens gestaltet.

Bisher wurden Stellen für einen Mehrbedarf vor allem für Integrative Lerngruppen zur Verfügung gestellt – also für zieldifferent lernende Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I – und nur in geringem Umfang für den Gemeinsamen Unterricht in der Grundschule bzw. überhaupt nicht für die zielgleiche Förderung in den weiterführenden Schulen. Nun wurde das Prinzip eingeführt, dass die Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung immer beim Stellengrundbedarf der allgemeinen Schule berücksichtigt werden und die Schulen zusätzliche Ressourcen für Lehrkräfte für sonderpädagogische Förderung erhalten.

Insgesamt führt die skizzierte Entwicklung übrigens nicht, wie vielfach behauptet wird, dazu, dass der bisherige großzügige Ressourceneinsatz künftig nicht im gleichen Umfang aufrechterhalten werden kann. Die Entscheidung, dass Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung künftig immer auch beim Stellengrundbedarf einer allgemeinen Schule gezählt werden, erfordert nämlich in erheblichem Ausmaß zusätzliche Stellen. Die damit verbundene „Doppelzählung“ erreicht dann zwar nichtden Stand der Integrativen Lerngruppe einerseits, geht aber andererseits deutlich über das hinaus, was den Grundschulen und den zielgleich lernenden Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe I bisher an Stellen zur Verfügung gestellt wurde, an denen bislang die Schüler/Lehrer-Relation des sonderpädagogischen Förderschwerpunkts an die Stelle der Schüler/Lehrer-Relation der allgemeinen Schule trat. Bei der Ressourcensteuerung wird behutsam auf das neue System umgestellt. Brüche in der Stellenversorgung sollen vermieden werden.

Warum soll für die Förderschwerpunkte außerhalb der Lern- und Entwicklungsstörungen kein Stellenbudget eingerichtet werden?

Hierbei handelt es sich um quantitativ deutlich kleinere Gruppen. Daher könnten schon kleinere, zufällige Häufungen, auch mehrerer Förderschwerpunkte in einer Gruppe, dazu führen, dass vorwiegend pauschal zugewiesene Ressourcen – wie im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen beabsichtigt - nicht ausreichen würden. Anders als im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen wird diese Form der Unterstützung von den Betroffenen in der Regel nicht als diskriminierend, sondern als notwendige Unterstützung betrachtet.

Kann die vielfach geforderte „Doppelbesetzung“ in „Integrationsklassen“ realisiert werden?

Eine durchgehende Doppelbesetzung in allen Unterrichtsstunden wird in der Regel nicht möglich sein und ist auch fachlich nicht in jedem Fall erforderlich.Eine solche Personalausstattung gingeim Übrigen weit über das hinaus, was auch die Wissenschaftler Prof. Klemm und Prof. Preuss-Lausitz in ihrem Gutachten für die Landesregierung für erforderlich halten.

Schon jetzt ist die Zusammenarbeit verschiedener Professionen zur Förderung der Schülerinnen und Schüler möglich und wird entsprechend umgesetzt. Lehrkräfte mit dem Lehramt für sonderpädagogische Förderung unterrichten dabei zusammen mit Kolleginnen und Kollegen anderer Lehrämter an den allgemeinen Schulen. Dies ist je nach konkreter Situation in unterschiedlichem Maße notwendig. Dabei haben Schulen des Gemeinsamen Lernens gezeigt, dass eine von Schulleitung und Kollegium initiierte und gelebte, institutionalisierte Teamentwicklungein Merkmal guter (inklusiver) Schulen ist.

Der Grad möglicher Doppelbesetzungen muss auch im Zusammenhang mit Bündelungen vor Ort gesehen werden sowie mit den jeweils entsprechenden Vor- und Nachteilen [Häufung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischen Förderbedarfen in einer Klasse, inklusive Haltung, Peer-Goup-Bezug etc.]

Es ist immer wieder zu hören, dass sich die Lehrkräfte überfordert fühlen. Welche Unterstützungen sind im Inklusionsprozess für die allgemeinen Schulen vorgesehen?

Schulen und Lehrkräfte, die noch keine Erfahrungen mit dem Gemeinsamen Unterricht oder Integrativen Lerngruppen haben, benötigen besondere Unterstützung. Es kommt daher darauf an, diese Schulen, die sich auf den Weg machen, mit den Schulen zu vernetzen, die bereits Erfahrungen mit dem Gemeinsamen Lernen haben. Unter anderem aus diesem Grund sind in allen 53 Schulämtern in Nordrhein-Westfalen seit 2011 Stellen für Inklusionskoordinatorinnen und -koordinatoren eingerichtet worden, deren Aufgaben zumeist von jeweils zwei Personen wahrgenommen werden.

Seit dem Schuljahr 2014/15 stehen den Schulen weitere 100 Stellen für Inklusionsfachberaterinnen und -fachberater (IFA) zur Verfügung. Inklusionsfachberaterinnen und Inklusionsfachberater unterstützen die Schulen bei der konzeptionellen Gestaltung und der Weiterentwicklung des Gemeinsamen Lernens und stellen im Auftrag der Schulaufsicht den fachlichen Austausch von Lehrkräften für sonderpädagogische Förderung sicher.

Weitere 76 Stellen sind zum Schuljahr 2013/2014 den Schulämtern zugewiesen. Die Stellen dienen dazu, Schulen personell zu entlasten, die bereits besondere Erfahrungen mit dem Gemeinsamen Lernen gemacht haben und die deshalb in der jeweiligen Region eine Vorreiterfunktion übernehmen können. Diese Schulen sollen so in die Lage versetzt werden, andere Schulen auf dem Weg zum Gemeinsamen Lernenzu unterstützen, so dass diese von den gemachten Erfahrungen profitieren (z.B. durch Hospitationen, Informationsaustausch zu konkreten konzeptionellen und organisatorischen Fragen).

Wichtig ist auch die Unterstützung durch Fortbildung. Aus allen für die Fortbildung zuständigen 53 Kompetenzteams wurden seit Herbst 2011 Moderatorinnen und Moderatoren durch Wissenschaftler der Universitäten Köln und Oldenburg qualifiziert. Inzwischen sind dabei rund 300 Moderatorinnen und Moderatoren eingebunden. Ziel der Qualifizierung ist es, dass die Moderatorinnen und Moderatoren die allgemeinen Schulen insbesondere beim Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit Lern- und Entwicklungsstörungen unterstützen können.Dabei wird mit Blick auf die gebotene individuelle Förderung auch dem besonderen Bedarf an entwicklungspsychologischen und –physiologischen Kenntnissen für eine differenzierte Jungen- und Mädchenförderung Rechnung getragen. Seit dem Schuljahr 2013/2014 sind die Freistellungen der Moderatorinnen und Moderatoren erhöht worden, so dass diese die Schulen noch intensiver begleiten können. Weitere Fortbildungsangebote werden derzeit entwickelt.

Die Lehrkräfte der in Nordrhein-Westfalen genehmigten Ersatzschulen erhalten die Möglichkeit, zu gleichen Konditionen wie Lehrkräfte öffentlicher Schulen an diesen Fortbildungsmaßnahmen teilzunehmen.

Stimmt es, dass es einen Mangel an Lehrkräften für sonderpädagogische Förderung gibt? Wie kann dann der Inklusionsprozess gelingen?

In der Tat können momentan nicht in allen Regionen des Landes alle offenen Lehrerstellen mit grundständig ausgebildeten Lehrkräften für sonderpädagogische Förderung besetzt werden. Die Bewerberlücke ist vor allem dadurch entstanden, dass in den vergangenen Jahren der Anteil von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf an der Gesamtschülerzahl gestiegen ist und sich somit der allgemeine Rückgang der Schülerzahlen hier nicht bemerkbar macht.

Inklusion ist keine Aufgabe, die allein die Lehrkräfte für Sonderpädagogik betrifft; sie sind aber wichtige Partner der Lehrkräfte der allgemeinen Schulen.Die Landesregierung stellt daher bis 2018 für den Auf- und Ausbau von Studienplätzen für das sonderpädagogische Lehramt 70 Millionen Euro zur Verfügung. In den nächsten fünf Jahren sollen insgesamt bis zu 2.300 Studienplätze in Nordrhein-Westfalen neu geschaffen werden.Da dies aber erst mittelfristig für mehr Nachwuchs sorgt, hat das Ministerium für Schule und Weiterbildung eine 18-monatige Qualifizierungsmaßnahme entwickelt, die darauf zielt, Lehrkräften anderer Lehrämter berufsbegleitend zu ermöglichen, das Lehramt für sonderpädagogische Förderung zu erwerben. Sie hat im Februar 2013 mit der ersten Ausbildungskohorte begonnen. Die Ausbildungsmaßnahme ist auf fünf Jahre angelegt und erfolgt durch die Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung. Jährlich sollen zwei Ausbildungen für jeweils 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starten.

Diese Maßnahme richtet sich an bereits im Schuldienst beschäftigte Lehrkräfte mit einer anderen Lehramtsbefähigung und an neu einzustellende Lehrkräfte mit einer anderen Lehramtsbefähigung. Sie können sich auf entsprechende Stellenausschreibungen bewerben und werden von den Schulen im Rahmen der Bestenauslese ausgewählt.

Die Qualifizierungsmaßnahme ist auch finanziell für Lehrkräfte interessant, die mit dem Erwerb des Lehramtes für sonderpädagogische Förderung die Besoldungsgruppe A13 erreichen können, also z. B. für Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen und Gesamtschulen (Sekundarstufe I).

Die Landesregierung investiert für die Qualifizierungsmaßnahme in den nächsten Jahren etwa 11 Mio. Euro.

Welche zusätzlichen Lehrerstellen stellt das Land für den Ausbau des Gemeinsamen Lernens zur Verfügung?

Seit dem Schuljahr 2014/2015 wurde eine neue Form der Ermittlung des Lehrerstellenbedarfs eingeführt. Anders als bisher sollen seither Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, die in allgemeinen Schulen lernen, immer auch beim Grundstellenbedarf dieser Schulen berücksichtigt werden. Die notwendigen Stellen für die sonderpädagogische Förderung werden den Schulen gewissermaßen als „Mehrbedarf“ zusätzlich zur Verfügung gestellt. Diese Umstellung führte dazu, dass allein im Jahr 2014 rund 1000 zusätzliche Lehrerstellen zur Unterstützung des Gemeinsamen Lernens bereitgestellt wurden.

Die Zahl der zusätzlichen Stellen für die Inklusion, die im Schuljahr 2012/2013 bei 1.215 lag, wird bis 2017 auf rund 5.000 erhöht. Einer möglichen Verdoppelung der Integrationsquote steht also weit mehr als eine Verdoppelung der zusätzlichen Lehrerstellen zur Seite.

Bei der Ermittlung des sonderpädagogischen Mehrbedarfs für die allgemeinen Schulen sollen künftig zwei Gruppen unterschieden werden:

  • Für den Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen wurde dieser Mehrbedarf überregionale Stellenbudgets bereitgestellt, die unabhängig von der förmlichen Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung zur Verfügung stehen. Das heißt: hier geht es vor Ort im Rahmen pädagogischer Diagnostik um eine sinnvolle Verteilung dieses Budgets unter den Schulen. Eine steigende Zahl förmlicher Feststellungsverfahren würde das Budget nicht vergrößern, ein Verzicht auf die „Etikettierung“ würde es nicht verkleinern. Die landesweite Größenordnung des Stellenbudgets, aus dem auch die weiterhin existierenden Förderschulen mit den Förderschwerpunkten der Lern- und Entwicklungsstörungen mit Lehrkräften versorgt werden, entspricht dem derzeitigen Stellenbedarf für die Förderung dieser Schülergruppe nach den Amtlichen Schuldaten 2012/13. Eckpunkte zur Verteilung der regionalen Stellenbudgets auf die einzelnen Schulen hat das Ministerium für Schule und Weiterbildung in einer Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern der Schulaufsicht erarbeitet und dazu auch Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Hauptpersonalräte geführt.
  • Bei den übrigen Förderschwerpunkten (Geistige Entwicklung, Körperliche und motorische Entwicklung, Hören und Kommunikation, Sehen) ist es dabei geblieben, dass der Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in jedem Einzelfall durch einen Bescheid der Schulaufsicht festgestellt wird. Schon aufgrund der deutlich kleineren Zahl von Schülerinnen und Schüler mit diesen Behinderungen ist es schwierig, hier mit Stellenbudgets zu arbeiten. Zudem wird die Zuschreibung eines Unterstützungsbedarfs in diesen Förderschwerpunkten im Allgemeinen nicht als diskriminierend empfunden, da diese Kinder oftmals bereits seit ihren ersten Lebensjahren unterschiedliche Unterstützungsleistungen erhalten.
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