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"Ganz In" - Mit Ganztag mehr Zukunft

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"Ganz In" - Mit Ganztag mehr Zukunft

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Das Projekt „Ganz In – Mit Ganztag mehr Zukunft. Das neue Ganztagsgymnasium NRW“, an dem sich seit März 2010 rund 30 Gymnasien in Nordrhein-Westfalen beteiligen, geht u.a. der Frage nach, mit welchen Konzepten sich individuelle Diagnostik und Förderung im Fachunterricht und in den Lernzeiten effektiv umsetzen lässt. In diesem Interesse lassen sich die beteiligten Gymnasien hinsichtlich ganztagsspezifischer Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung und Organisationsstruktur von Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktikern der „Universitätsallianz Metropole Ruhr“ sowie Bildungswissenschaftlerinnen und Bildungswissenschaftlern des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) der TU Dortmund beraten. Diese Zusammenarbeit zwischen den gebundenen Ganztagsgymnasien und den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wird durch die Stiftung Mercator und das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW unterstützt.

Im Fokus des Projekts steht die Förderung der Entwicklung von Schülerinnen und Schülern mit einem hohen Leistungspotenzial, das sie aufgrund äußerer Bedingungen nicht optimal umsetzen können; dies betrifft insbesondere Jugendliche aus bildungsfernen Milieus bzw. mit Migrationshintergrund. Ohne das bisherige gymnasiale Klientel zu vernachlässigen, soll die Haltekraft des Gymnasiums vor allem über intensivierte Anstrengungen im Bereich der individuellen Förderung im Rahmen des Fachunterrichts erhöht werden.

So dienen Fortbildungsmodule in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern, in Deutsch und Englisch sowie u.a. in den fachübergreifenden Bereichen der Lernzeiten und durchgängigen Sprachbildung der systematisierten Weiterentwicklung der Unterrichts- und Lernkultur am Gymnasium. Durch die Netzwerkstruktur im Projekt Ganz In können sich die Schulen zudem bei gleichen oder ähnlichen Problemlagen austauschen und gemeinsam an Lösungen arbeiten. Eine erste Bilanz der Zusammenarbeit geben die neun im Jahr 2015 veröffentlichten Praxisbände.

Die zweite Projektphase, die im Hebst 2015 angelaufen ist und sich bis ins Jahr 2018 erstrecken wird, steht im Zeichen der Vertiefung und konsequenten Verankerung der entwickelten Konzepte und Materialien. Außerdem soll der Aspekt des Transfers in den Blick genommen werden, damit das entstandene Wissen und die erarbeiteten Konzepte auch über die Einzelschule hinweg eine Breitenwirkung entfalten können.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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