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Start der Gemeinschaftsschule Ascheberg 2011 (© Nina Braun)

Start der Gemeinschaftsschule Ascheberg 2011 (© Nina Braun)

155 neue Schulen des längeren gemeinsamen Lernens in drei Jahren: Das ist der momentane Zwischen­stand des historischen Schul­konsenses zwischen SPD, CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 19. Juli 2011. Mit diesem Schul­konsens beendeten die drei Parteien eine jahr­zehnte­lange, teils er­bittert geführte Aus­einander­setzung um die richtige Schul­struktur. Der Schul­konsens ent­hält als wichtigstes Element die neue Sekundar­schule als neue Schul­form des längeren gemeinsamen Lernens. Außer­dem wurden Gesamt­schul­gründungen er­leichtert. Welche Schulen wo ent­stehen, ent­scheiden die Kommunen vor Ort – und müssen sich dabei am Eltern­willen und am Bedarf orientieren.

Dieser Schul­konsens hat eine be­eindruckende Dynamik in der Schul­ent­wicklung in Gang ge­setzt. Inner­halb von nur drei Jahren wurden in Nordrhein-Westfalen 84 neue Sekundar­schulen, 57 neue Gesamt­schulen, 13 neue Gemein­schafts­schulen und eine PRIMUS-Schule ge­gründet. Das sind insgesamt 155 neue Schulen des längeren gemeinsamen Lernens. Diese Ent­wicklung zeigt: Der Schul­konsens wirkt nach­haltig. Die Kommunen nutzen die neuen Möglich­keiten, und immer mehr Eltern entscheiden sich für eine Schul­form des längeren gemeinsamen Lernens.

Der Schul­konsens gilt bis 2023. So lange wird keine der drei Parteien ohne Ein­ver­nehmen mit den anderen die Rahmen­setzungen zur Schul­struktur ver­ändern. Aber der Schul­konsens um­fasst noch mehr: Unter anderem das Grund­schul­konzept, um kleine Grund­schul­stand­orte vor Ort zu ermöglichen, die Bildung kleinerer Klassen, den Ausbau von Sozialindex und Ganztag sowie die Inklusion. Finanziert werden sollen die Maß­nahmen im Wesent­lichen aus den Ressourcen, die durch die zurück­gehenden Schüler­zahlen frei werden.

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