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Inklusion

Inklusion, Gemeinsamer Unterricht (© Frank Böttner)

(© Frank Böttner)

Inklusion ist ein Menschenrecht. Damit die Umsetzung der Inklusion an den Schulen in Nordrhein-Westfalen auch im Sinne der Bedürfnisse und Wünsche der Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte erfolgt, wird die neue Landesregierung die Inklusion umsteuern und neu gestalten.

Drei Jahre nach Einführung des Rechtsanspruchs auf inklusiven Unterricht steht fest: NRW muss bei der Inklusion umsteuern. Für die neue Schulministerin Yvonne Gebauer ist klar: Allein die Quote war und ist kein Maßstab für eine gelungene Inklusion. Anspruch muss es sein, vom Kind und seinen Bedürfnissen aus zu denken.

In angemessener Geschwindigkeit wird der Prozess der Inklusion von der neuen Landesregierung fortgeführt. Unter anderem wird es zukünftig Qualitätsstandards geben, die die Erfüllung von gutem inklusivem Unterricht an allgemeinbildenden Schulen gewährleisten.

Ziel ist, den Inklusionsprozess weiter zu verfolgen. Einen Inklusionsprozess, bei dem die Qualität der Taktgeber ist und nicht das Tempo oder politisch willkürliche Zielsetzungen. Notwendig ist eine Inklusionsstrategie, die vom Kind aus gedacht wird und die das Wohl aller Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellt.

Ein erster Schritt dazu war, die Rahmenbedingungen zum Erhalt eines möglichst breiten Förderschulangebots in den Kommunen zu schaffen: Es ist nun zugelassen, dass die Schulträger kleine Förderschulen in den nächsten zwei Jahren auch unterhalb der bisherigen Mindestgrößen fortführen können.

Neben dieser Sofortmaßnahme bei den Förderschulen hat Ministerin Gebauer weitere Punkte zur Umsteuerung vorgelegt.
Umgesteuert wird mit Bedacht, weil nur begrenzte personelle Ressourcen zur Verfügung stehen. Außerdem möchte die neue Landesregierung nur Schritt für Schritt umsteuern, um allen Kindern, egal ob an Förderschulen oder an Regelschulen, gerecht zu werden und um gleichzeitig die Umsetzung der Inklusion qualitativ erheblich zu verbessern.

Für die notwendige Verbesserung der Qualität inklusiver Beschulung bedarf es ausreichender personeller Ressourcen. Bevor jedoch qualitativ nachgesteuert werden kann, braucht es einen klaren Überblick, wie viele Schulen inklusiv unterrichten und unter welchen Bedingungen.

Mittels einer so erstellten digitalen Landkarte, auf der auch die Förderschulen vermerkt werden sollen, können sich die Eltern umfassend über alle schulischen Förderangebote für ihre Kinder informieren.
Außerdem setzt die neue Landesregierung neben einem flächendeckenden Förderschulangebot verstärkt auf neu gestaltete Schwerpunktschulen und Förderschulgruppen an Regelschulen, insbesondere als Angebot für den ländlichen Raum, wo es häufig kein wohnortnahes Förderschulangebot gibt.

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