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Erinnerungskultur

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Erinnerungskultur

Die französisch-britische Gedenkstätte in Thiepval / Frankreich (© Gedenkstätte Thiepval)

Gedenkstätte in Thiepval / Frankreich (© Gedenkstätte Thiepval)

Das Jahr 2014 und die folgenden Jahre sind voller Gedenktage, die uns mahnen, Kindern und Jugendlichen den "Geist der Menschlichkeit, der Demokratie und Freiheit" nahezubringen. Dies ist auch ein zentrales Ziel der Landesverfassung und des Schulgesetzes. Gleichermaßen von Bedeutung sind in den nächsten Jahren beispielsweise zahlreiche mit dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, der Diktatur des Nationalsozialismus und dem Ende der SED-Herrschaft in der DDR verbundenen Gedenktage.

Auch viele Schulen sind bereits auf dem Weg, zu einem Ort der Erinnerungskultur zu werden. Themen der Erinnerung werden in den Fächern, aber auch fächerübergreifend, im Unterricht und in außerunterrichtlichen Projekten berücksichtigt. Das Schulprogramm erhält einen demokratiepädagogischen Schwerpunkt.

Erinnerungskultur bewährt sich in ihren Perspektiven für Gegenwart und Zukunft. Es geht darum, dass Schule das schwierige Erbe von Gewalt und Diktatur, von Ausgrenzung, Misshandlung, aber auch die gemeinsame Erinnerung an fröhliche und beglückende Momente aufgreift und auch in seiner Aktualität würdigt. Es geht um Freiheit, Humanität, Menschenrechte, Demokratie und Zivilcourage.

Mit dem politischen Konzept „Erinnern für die Zukunft“ will das Schulministerium Impulse für Schulen und die Zivilgesellschaft geben und sie bei ihrer Arbeit begleiten. Die Landesregierung hat für diese Legislaturperiode ein Gesamtkonzept der (historisch-) politischen Bildung vereinbart. Dazu gehört ein Konzept zur Erinnerungskultur in der Schule. Als Schirmherrin konnte Frau Dr. Dr. h.c. Hildegard Hamm-Brücher gewonnen werden. Als Präsidentin der Kultusministerkonferenz hat Ministerin Sylvia Löhrmann das Thema Erinnerungskultur auch dort auf die Tagesordnung gesetzt.

Demokratie braucht Wissen um ihre geschichtliche Verankerung. Sie braucht aber mehr noch Engagement in der Gegenwart. Und sie braucht – dies beides verbindend – das „Erinnern für die Zukunft.“

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