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Talentschulen: Erste Jurysitzung zur zweiten Auswahlrunde

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Talentschulen: Erste Jurysitzung zur zweiten Auswahlrunde

Nordrhein-Westfalen wird mit dem kommenden Schuljahr 2020/21 weitere Talentschulen erhalten. Nachdem in diesem Jahr bereits 35 Schulen gezielt unterstützt werden, kommen dann 25 weitere hinzu.

Am 25. September begrüßte Staatssekretär Mathias Richter die Experten, die sich als unabhängige Fachjury zur ersten Sitzung der zweiten Auswahlrunde trafen: „Schulen, die vor besonderen Herausforderungen stehen, wollen wir auch besonders unterstützen. Der Schulversuch soll zeigen, welche Ansätze hierbei zum Erfolg führen. Die Talentschulen können zu einer Blaupause für beste Bildung werden. Wir wollen allen Kindern und Jugendlichen Aufstiegschancen ermöglichen.“

Der Schulversuch Talentschulen wurde ins Leben gerufen, um Schulen mit besonderen Herausforderungen exemplarisch zu ermöglichen, den Bildungserfolg der Kinder und Jugendlichen von ihrer sozialen Herkunft und den Einkommensverhältnissen des Elternhauses zu entkoppeln.

Nun wählt die Jury unter dem erneuten Vorsitz von Prof. Dr. Ewald Terhart vom Institut für Erziehungswissenschaft der Uni Münster aus 98 Bewerbungen von Schulen aus allen Regierungsbezirken des Landes die Talentschulen aus, die ab dem nächsten Schuljahr ebenfalls teilnehmen. „Ich freue mich auf die zweite Auswahlrunde“, so der Juryvorsitzende, „einige Schulen, die beim ersten Mal nicht zum Zuge kamen, haben die Chance genutzt und einen neuen Anlauf versucht.“

Das Land stellt für die personelle Ausstattung der teilnehmenden Schulen zusätzlich mehr als 400 Lehrerstellen bereit, außerdem steht Talentschulen ein Fortbildungsbudget von 2.500 Euro pro Jahr zur Verfügung. Bis Ende November sollen die neuen Talentschulen feststehen, so dass dann 60 Teilnehmer am Schulversuch feststehen. Staatssekretär Richter: „Die Talentschulen leisten vor Ort einen wichtigen Beitrag zur Chancengerechtigkeit. Von den Erfahrungen aus dem Schulversuch sollen möglichst schnell auch andere Schulen in Nordrhein-Westfalen profitieren.“

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