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PISA

PISA steht für Programme for International Student Assessment und wurde von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) initiiert. Generelle Zielsetzung des PISA-Projektes ist es, den teilnehmenden Staaten Indikatoren für Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern in den Bereichen Leseverständnis, Mathematik und Naturwissenschaften in Zeitreihe zur Verfügung zu stellen.

Schülerinnen und Schüler (© Alex Büttner)

Schülerinnen und Schüler (© Alex Büttner)

Die Untersuchungen erfolgen in einem 3-jährigen Rhythmus und in einem Gesamterhebungszyklus von drei Erhebungswellen, in denen jeweils ein Hauptbereich gründlich getestet wird. Gemäß diesem Zyklus wurden bislang die Lesekompetenz (2000 und 2009), die mathematische Grundbildung (2003 und 2012) und die naturwissenschaftliche Grundbildung (2006) als Hauptbereiche untersucht.

Mit der Durchführung der Untersuchung PISA 2000 innerhalb der Bundesrepublik Deutschland wurde ein Konsortium unter Federführung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung (MPI) in Berlin (Prof. Dr. Jürgen Baumert) beauftragt.
Für die Untersuchungen PISA 2003 und PISA 2006 wurde ein Konsortium unter Federführung des Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel (Prof. Dr. Manfred Prenzel) beauftragt.

Für die Untersuchung PISA 2009 hatte ein Konsortium unter Federführung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt am Main (Prof. Dr. Eckhard Klieme) die nationale Durchführung übernommen.

Ab PISA 2012 ist für die nationale Durchführung in Deutschland das Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) verantwortlich. Das im Jahr 2010 gegründete ZIB als von Bund und Ländern gemeinsam getragener Verbund der Technischen Universität München (TUM), des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität Kiel (IPN) wird zunächst bis Ende 2016 die Durchführung der PISA-Studien in Deutschland sowie daran angelehnte Forschung und wissenschaftliche Nachwuchsförderung übernehmen. Die mit der Gründung des ZIB erreichte Verstetigung der Durchführung der PISA-Studien soll dazu beitragen, ein hohes Qualitätsniveau für das von Bund und Ländern gemeinsam getragene international vergleichende Bildungsmonitoring zu sichern sowie die Bedeutung und Präsenz der deutschen Bildungsforschung im Kontext internationaler Bildungsvergleichsstudien zu verbessern.

Die Ergebnisveröffentlichung erfolgt jeweils ein Jahr nach der Hauptuntersuchung. Die Ergebnisse von PISA 2012 wurden im Dezember 2013 vorgestellt.

 

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