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Coronavirus

 (© pixabay/TheDigitalArtist)

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Das Landeskabinett hat die Entscheidung getroffen, den Unterrichtsbetrieb an den Schulen in Nordrhein-Westfalen im ganzen Land ab einschließlich Montag, dem 16. März 2020, vorerst bis zum Ende der Osterferien am 19. April 2020 einzustellen. Das am Freitag, 13. März 2020, verfügte Ruhen des Unterrichts gilt für alle Schulen im Sinne des Schulgesetzes, d.h. für alle öffentlichen Schulen wie auch für Ersatzschulen und Ergänzungsschulen. Einzelheiten regelt der Erlass „Aufsichtliche Weisung zur Schließung der schulischen Gemeinschaftseinrichtungen".

Das Schulministerium NRW hat alle Schulen in NRW via Mail dazu informiert und wird auf diesem Wege allen Schulen weiterhin kontinuierlich Informationen zukommen lassen. Die Schulen wurden am 30. März, am 27. März, am 23. März, am 20. März, am 18. März, am 17. März, am 15. März, am 11. März, am 6. März und am 27. Februar 2020 zum Umgang mit dem Corona-Virus im Schulbereich informiert. Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zusammengestellt.

Prüfungen und Abschlüsse

Finden die schulischen Abschlussprüfungen in Nordrhein-Westfalen statt?

Nordrhein-Westfalen hat sich dafür ausgesprochen, dass die schulischen Abschlussprüfungen nach Möglichkeit stattfinden sollen, sofern die weiteren Entwicklungen es zulassen. Dazu hat die Landesregierung einen neuen Zeitplan erarbeitet. Die Abiturprüfungen für rund 88.000 angehende Abiturientinnen und Abiturienten an Gymnasien, Gesamtschulen, Weiterbildungskollegs und Waldorfschulen sowie an den Beruflichen Gymnasien der Berufskollegs beginnen demnach am Dienstag, 12. Mai 2020. Letzter Prüfungstermin in diesem Haupttermin ist Montag, der 25. Mai. Die zentralen Nachschreibetermine für die Abiturprüfungen an den allgemeinbildenden Schulen schließen sich dann unmittelbar ab dem 26. Mai 2020 an und dauern bis zum 9. Juni 2020. Derzeit werden die Termine für die einzelnen Fächer und Fächergruppen in diesen Zeitfenstern festgelegt. Durch einen stark verkürzten Korrekturzeitraum können die Abiturzeugnisse dann, wie vorgesehen, spätestens bis zum 27. Juni ausgegeben werden. Der Rahmenzeitplan für die Abiturprüfung 2020 wurde so konzipiert, dass er unter Beachtung von Ferien- und Feiertagsregelungen funktioniert. Allerdings muss auch der Brückentag nach Christi Himmelfahrt für die Prüfungen genutzt werden.

Auch die Terminierung der Abschlussprüfungen an anderen Schulformen und in anderen Jahrgangsstufen wird angepasst: Der Beginn der Zentralen Prüfungen in Klasse 10 (ZP10) in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch an Haupt-, Real-, Sekundar-, Förder- und Gesamtschulen sowie an bestehenden G9-Gymnasien, Weiterbildungskollegs, Waldorfschulen und in den Schulversuchen Primus- und Gemeinschaftsschule werden in diesem Schuljahr um fünf Tage verschoben. Die Prüfungen beginnen demnach ebenfalls am 12. Mai.

Die Prüfungsverfahren für 60.000 Schülerinnen und Schüler in anderen Bildungsgängen der Berufskollegs müssen ebenfalls neu terminiert und vor den Sommerferien noch umgesetzt werden. Dies betrifft vor allem Prüfungen zum Erwerb der Fachhochschulreife in verschiedenen Bildungsgängen sowie eine Vielzahl von Prüfungen für Berufsabschlüsse nach Landesrecht, zum Beispiel Erzieherinnen und Erzieher, Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger oder elektrotechnische Assistentinnen und Assistenten mit der Profilbildung Medizintechnik. Diese Prüfungen finden wie vorgesehen, im Zeitraum zwischen dem 27. April 2020 und dem 20. Juni 2020 statt.

Für die Landesregierung ist entscheidend, dass alle schulischen Prüfungen, die in den kommenden Wochen anstehen, selbstverständlich unter strenger Berücksichtigung der Vorgaben des Infektionsschutzes stattfinden. Für die Prüfungen werden daher besondere Vorkehrungen getroffen, um die Gesundheit der Prüflinge und der betreuenden Lehrkräfte zu schützen.

Informationen zum neuen Abitur-Zeitplan in Fremdsprachen:

Gibt es Vorgaben, ob und wann "blaue Briefe" zu drohenden Defiziten auf dem Schuljahresend-Zeugnis verschickt werden sollen? Oder sind diese Mitteilungen angesichts der Coronakrise ausgesetzt?

Das Ministerium für Schule und Bildung hat am 25. März 2020 entschieden, dass aufgrund des derzeit ruhenden Schulbetriebs in diesem Schuljahr keine Benachrichtigungen gemäß § 50 Absatz 4 Schulgesetz NRW („Blaue Briefe“) wegen Versetzungsgefährdung versandt werden.

Ein Grund dafür ist, dass die den „Blauen Briefen“ zugrundeliegenden Konferenzbeschlüsse wegen der Schließung der Schulen derzeit nicht oder nur unter großen Schwierigkeiten gefasst werden können. Außerdem setzt ein „Blauer Brief“ voraus, dass sich die Leistungen in einem Fach seit dem Halbjahreszeugnis verschlechtert haben. Um dies festzustellen, ist ein ausreichender Zeitraum erforderlich. Daran fehlt es wegen des derzeit ruhenden Schulbetriebs.

Hieraus folgt, dass bei einer Versetzungsentscheidung nicht abgemahnte Minderleistungen nicht berücksichtigt werden. Diese Regelung gilt für höchstens ein Fach, in dem sich die Leistungen nach dem Halbjahreszeugnis verschlechtert haben.

Im Übrigen gelten die jeweiligen Bestimmungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen.

Können noch ausstehende Leistungsnachweise z.B. im Fach Sport per Videoaufnahme erbracht werden?

Sofern die Nachholung von Leistungsnachweisen erforderlich ist, wird dies geordnet nach Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs erfolgen.

Was passiert, wenn angesetzte Klassenarbeiten aufgrund des Ruhens des Unterrichtsbetriebs nicht planmäßig durchgeführt werden können? Kann die Anzahl der Klassenarbeiten reduziert werden?

Nach Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs können im Ausnahmefall bis zu drei Klassenarbeiten pro Woche angesetzt werden. Innerhalb der in den Verwaltungsvorschriften zu § 6 der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I (APO-SI) vorgenommenen Bandbreiten kann die Schule die Anzahl der Klassenarbeiten selbständig reduzieren. Ob den Schulen von Landesseite eine darüberhinausgehende Reduktion der Klassenarbeiten ermöglicht wird, wird in Abhängigkeit zum Zeitpunkt des Wiederbeginns des Unterrichts entschieden.

Welche Auswirkungen hat das Ruhen des Unterrichts auf die Erprobungsstufenkonferenzen?

In § 10 Abs. 3 APO-SI wird geregelt, dass dreimal im Schuljahr Erprobungsstufenkonferenzen durchgeführt werden. Durchführungszeitpunkte dieser Konferenzen werden nicht zentral vorgegeben. Bei der Abwägung, welche Zusammenkünfte von Menschen zum gegenwärtigen Zeitpunkt unabdingbar sind, kann diese Flexibilität bei der in schulischer Verantwortung liegenden Terminierung voll ausgeschöpft werden. Hierzu sollten nach Möglichkeit einvernehmliche Regelungen mit den Elternvertretern getroffen werden. Ob im Falle eines längeren Fortdauerns der unterrichtsfreien Zeit auch die Reduzierung der Anzahl der Erprobungsstufenkonferenzen in Betracht kommt, wird im Lichte der weiteren Entwicklungen zu einem späteren Zeitpunkt zu entscheiden sein.

Was passiert, wenn angesetzte Klausuren in der gymnasialen Oberstufe aufgrund des Ruhens des Unterrichtsbetriebs nicht planmäßig stattfinden können?

Die verpflichtende Anzahl der Klausuren in der Einführungsphase und in der Qualifikationsphase ist in § 14 Abs. 1 und 2 der Verordnung über den Bildungsgang und die Abiturprüfung in der gymnasialen Oberstufe bzw. für die Beruflichen Gymnasien in § 9 der APO-BK, Anlage D, geregelt.

Werden die Zentralen Klausuren am Ende der Einführungsphase (ZKE) stattfinden?

Die Zentralen Klausuren am Ende der Einführungsphase sollen nach derzeitigem Stand zu den bislang geplanten Terminen (Haupttermine: ab 20. Mai 2020; Nachschreibtermine: ab 29. Mai 2020) stattfinden.

Gibt es Sonderregelungen für die Leistungsbewertung am Ende der Einführungsphase und am Ende des ersten Jahres der Qualifikationsphase?

Ob und welche Maßnahmen bezüglich der Leistungsbewertung am Ende der Einführungsphase oder am Ende des ersten Jahres der Qualifikationsphase möglich und angezeigt sind, hängt vor allem vom Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Unterrichts ab.

Gibt es Sonderregelungen für Versetzungen, den Erwerb des mittleren Schulabschlusses (MSA) am Ende der Einführungsphase oder den Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife (FHR) am Ende des ersten Jahres der Qualifikationsphase?

Ob und welche Maßnahmen bezüglich der Versetzungsentscheidung am Ende der Einführungsphase, des Erwerbs des MSA oder der FHR nach Wiederaufnahme des Unterrichts möglich und angezeigt sind, hängt vor allem vom Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Unterrichts ab.

Notbetreuung

Einrichtung der Notbetreuung ab dem 18. März 2020

Die Schulen in NRW haben seit Mittwoch, 18. März 2020, eine Notbetreuung eingerichtet (Schulmail 5). Damit werden Eltern unterstützt, die beide (oder als Alleinerziehende) im Bereich sogenannter Kritischer Infrastrukturen arbeiten und dort einen unverzichtbaren Beitrag zur Krankenversorgung oder zur Aufrechterhaltung einer Grundversorgung leisten. Soweit Schülerinnen und Schüler im Regelbetrieb an Angeboten des Ganztags teilnehmen, bezieht sich die Notbetreuung auch darauf. Hier sind die Träger der Betreuung im Sinne von § 9 Absatz 3 SchulG gefordert

Die Entscheidung, welche Eltern diese Notbetreuung in Anspruch nehmen können, richtet sich nach einer Leitlinie des Gesundheitsministeriums vom 15. März 2020.

Danach hat der jeweilige Arbeitgeber zu bescheinigen, dass die betroffenen Eltern im Bereich Kritischer Infrastrukturen arbeiten und dort unabkömmlich sind. Die Eltern ihrerseits bestätigen, dass es für sie keine Alternative zu der Notbetreuung gibt. Schulleitungen müssen keine weitere Prüfung vornehmen, sondern können die Aufnahme eines Kindes auf diese Bescheinigung stützen.

Das entsprechende Antragsformular steht hier zum Download zur Verfügung.

Die Schulleitungen sind aufgefordert, der Schulaufsichtsbehörde noch am 18. März 2020 zu melden, wie viele Schülerinnen und Schüler sie am Mittwoch in die Notbetreuung aufgenommen haben.

Änderungen und Ergänzungen ab 23. März 2020

Aufgrund der weiterhin steigenden Infektionszahlen ist das ärztliche Personal, sind Pflegekräfte und Rettungsdienste besonders belastet. Aus diesem Grund gilt für Eltern oder Erziehungsberechtigte oder Alleinerziehende, die in Berufen im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind, eine wichtige Erleichterung: Sie können Ihr Kind, unabhängig von der beruflichen Situation des Partners oder anderen Elternteils in die Notbetreuung geben, sofern eine Betreuung durch diese nicht gewährleistet ist. Bitte gehen Sie gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber verantwortungsvoll damit um und bedenken immer, dass es sich um eine Notbetreuung handelt. Nehmen Sie diese bitte nur in Anspruch, wenn andere Lösungen ausgeschlossen sind. So tragen alle dazu bei, die sozialen Kontakte möglichst zu reduzieren.

Zudem ist es ab sofort unerheblich, ob Ihr Kind im normalen Schulbetrieb einen Platz im Ganztag hätte oder nicht: für die Kinder von Krankenpflegern, Ärztinnen und all jenen, die zurzeit so dringend gebraucht werden, ist damit in jedem Fall eine Betreuung bis in den Nachmittag gewährleistet.

Zudem steht ab dem 23. März 2020 die Notbetreuung bei Bedarf an allen Tagen der Woche, also auch samstags und sonntags, und in den Osterferien mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag zur Verfügung.

Wer betreut die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Notbetreuung? Gelten die Schutzregelungen für Risikogruppen im Offenen Ganztag, die wir für Lehrkräfte veröffentlicht haben, auch für anderes Personal?

Die Einteilung der betreuenden Lehrkräfte obliegt der Schulleitung, die des sonstigen Betreuungspersonals obliegt dem jeweiligen Anstellungsträger. Bei der Einteilung ist jeweils zu beachten, dass Lehr- und weitere Betreuungskräfte, die 60 Jahre oder älter sind oder aber in Bezug auf das Coronavirus ein erhöhtes Risiko (z.B. relevante Vorerkrankungen) haben, nicht für die Notbetreuung eingesetzt werden. Schwangere sowie Lehrerinnen und sonstige Mitarbeiterinnen, die sich nach der Entbindung noch im Mutterschutz befinden, dürfen gleichfalls nicht zur Notbetreuung herangezogen werden. (siehe FAQ Notbetreuung)

Wie wird der Dienst der Lehrkräfte zur Notbetreuung in den Schulen an Samstagen und Sonntagen finanziell abgegolten?

Der Dienst in der Schule an Samstagen und Sonntagen wird im Rahmen der regelmäßigen Arbeitszeit der Lehrkräfte geleistet. Zusätzlich zu der Besoldung oder Vergütung werden Zulagen für den Dienst zu ungünstigen Zeiten auf Grundlage des § 65 Landesbesoldungsgesetz, §§ 3,4 Erschwerniszulagenverordnung und § 44 Nr. 2 des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst der Länder gezahlt. Voraussetzung ist, dass die Lehrkräfte im Kalendermonat mehr als fünf Stunden Dienst zu ungünstigen Zeiten leisten. Die Höhe der Zulage beträgt für den Dienst an Samstagen nach 13 Uhr bis zum Ende der Betreuung 0,64 Euro je Stunde. Bei Beamtinnen und Beamte im Vorbereitungsdienst beträgt die Zulage 0,77 Euro je Stunde. Bei einem Dienst an Sonntagen beträgt die Zulage 3,58 Euro je Stunde. Über die Details der Abrechnung werden die Schulen und Schulaufsichtsbehörden noch informiert.

Handelt es sich bei dem Dienst in der Notbetreuung an Schulen in den Osterferien, an Samstagen und Sonntagen um Mehrarbeit?

Es handelt sich nicht um Mehrarbeit. Die Betreuung durch die Lehrkräfte erfolgt innerhalb ihrer regelmäßigen Arbeitszeit. Für Dienste an Samstagen und Sonntagen werden Zulagen nach der Erschwerniszulagenverordnung gezahlt. (siehe Frage zuvor)

Werden schwerbehinderte Lehrkräfte in Notgruppen eingesetzt?

In der 9. Schulmail heißt es zum Einsatz von Schwerbehinderten in der Notbetreuung: „Und ebenfalls klar ist, dass Lehrkräfte, die als Schwerbehinderte oder aus anderen Gründen besonders belastet sind, für einen Dienst in der Notbetreuung nicht in Betracht kommen.“

Welche Berufsgruppen gehören zum Schlüsselpersonal?

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW definiert in einem Erlass "Personal in Kritischen Infrastrukturen“, das Anspruch auf Kinderbetreuung in Schulen und KITAs hat (in Ergänzung zu den Aufsichtlichen Weisungen zur Schließung der schulischen Gemeinschaftseinrichtungen und zum Betretungsverbot von Gemeinschaftseinrichtungen nach § 33 Nr. 1 und 2 Infektionsschutzgesetz vom 13. März 2020)

Kritische Infrastrukturen (KRITIS) sind Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere ernsthafte Folgen eintreten würden. Bei der entsprechenden Beurteilung ist seitens der Arbeitgeber auf die Unabkömmlichkeit der Personen in ihrer konkreten Tätigkeit bzw. Funktion abzustellen.

Hier finden Sie eine Liste mit den Personenkreisen in Kritischen Infrastrukturen.

Müssen auch Privatschulen eine Betreuung sicherstellen?

Die Ersatz- und anerkannten Ergänzungsschulen werden dringend gebeten, eine Notbetreuung im Sinne dieser Schulmail (5. Mail, 15. März 2020) einzurichten sowie die weiteren Hinweise und Informationen dieser Schulmail zu beachten.

Wie sieht es aus mit den Kita-Zahlungen?

Die Landesregierung entlastet die Familien in NRW und setzt im April die Elternbeiträge für die Kitas, die Tagespflege und den offenen Ganztag aus. Zudem sollen Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen auch am Wochenende betreut werden. Ergänzende Informationen und Formulare zum Download finden Sie auf den Seiten des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen

Eine umfangreiche Liste von Fragen und Antworten zur Notbetreuung an nordrhein-westfälischen Schulen finden Sie hier.

Elterninformationen in 14 Fremdsprachen

Es stehen Elterninformationen zur Notbetreuung in 14 Fremdsprachen zur Verfügung:

Digitales Lernen

Welche Kommunikationsmittel sollen Lehrkräfte jetzt nutzen, um mit ihren Schülerinnen und Schülern zu kommunizieren?

Unter Rückgriff auf die allgemeine Regelung des § 3 Abs. 1 DSG NRW ist es zur Erfüllung des Bildungsauftrags der Schulen datenschutzrechtlich zulässig, in Fällen der längeren Schulschließungen wegen der Corona-Pandemie von den Schülerinnen und Schülern bzw. Eltern die Angabe der privaten E-Mail-Adresse zu fordern und ihnen die Materialien zuzusenden.

Müssen Kinder digitale Aufgaben erledigen, obwohl kein Unterricht stattfindet?

Auch wenn aktuell kein Unterricht stattfindet, sollen die Schulen das Lernen für Schülerinnen und Schüler zunächst bis zu den Osterferien weiter ermöglichen. Lehrerinnen und Lehrer stellen hierzu Lernaufgaben bereit. Diese sollen so konzipiert werden, dass sie das Lernen der Schülerinnen und Schüler zum Beispiel in Form von Projekten, fachübergreifenden Vorhaben oder Vorbereitungen von Präsentationen unterstützen und an den Unterricht anknüpfen.

Die Schulleitungen stellen sicher, dass die Schülerinnen und Schüler wissen, welche Aufgaben in häuslicher Arbeit zu erledigen sind. Die Eltern sind in geeigneter Form zu informieren.

Klarstellend sei darauf hingewiesen, dass mit dem Angebot nicht die Erwartung verbunden wird, der Stundenplan werde in die häusliche Arbeit der Schülerinnen und Schüler verlagert. Es gilt für alle Beteiligten (Lehrkräfte und Eltern), Augenmaß zu bewahren (siehe Schulmail Nr. 5, 15. März 2020).

Im Übrigen wird empfohlen, die Schülerinnen und Schüler in der Zeit bis zum Beginn der Osterferien zum Lernen zu Hause anzuhalten (Lektüre, Aufgabensätze, Referate etc.). Hierzu sollten in der Schule vorhandene technische Infrastrukturen genutzt werden (siehe Schulmail Nr. 4, 13. März 2020)

Stellt das Land finanzielle Ressourcen zur Verfügung, damit schnell digitale Lernsoftware und Plattformen angeschafft werden können?

Das Land rät nicht zur kurzfristigen und überhasteten Beschaffung von Software und Plattformen, es prüft aber die Bereitstellung zentraler Plattformen. Bitte beachten Sie unsere Sammlung zu Unterstützungsangeboten.

Welche mediale Unterstützung erhalten die Schulen, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler durch das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW?

Viele Schulen haben sich bereits auf den Weg gemacht und verfügen über Lern-Management-Systeme und entsprechende Lernangebote. Für alle Schulen und Lehrkräfte, die bislang wenig oder keine Erfahrungen mit digitalen Lern-Management-Systemen haben, stellt das Schulministerium in Kürze eine Liste mit Unterstützungsangeboten und digitalen Lerninhalten zur Verfügung. Daneben stehen den Schulen auch die Medienberater vor Ort und die kommunalen Medienzentren als Ansprechpartner zur Verfügung und können Unterstützung anbieten. Weitere Angebote anderer Art werden derzeit zusätzlich geprüft.

Da das Ruhen des Schulbetriebs mehrere Wochen dauern wird, außerdem die Frage, ob kurzfristig Fernkurse für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler geplant sind, die den Umgang mit den elektronischen Medien schulen, erleichtern und somit das Tele-Schooling unterstützen?

Fernkurse für Lehrkräfte oder Schülerinnen und Schüler sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht geplant. Die Lernangebote werden von den Lehrkräften so konzipiert, dass sie mit den zur Verfügung stehenden Mitteln, Methoden oder Werkzeugen bearbeitet werden können.

Wie sieht digitales Lernen zurzeit nach Ansicht des Schulministeriums aus? In welcher Form soll das Ganze stattfinden?

Für die Zeit bis zu den Osterferien sind die Lehrkräfte angehalten, ihre Schülerinnen und Schüler mit Unterrichtsmaterial zu versorgen. Es werden von den Schulen Lernangebote geschaffen, die die Bedingungen der jeweiligen Schule und Schulform ebenso berücksichtigen wie den Lernstand ihrer Schülerinnen und Schüler. Die Lernaufgaben werden so konzipiert werden, dass sie das eigenverantwortliche Lernen der Schülerinnen und Schüler über einen längeren Zeitraum unterstützen. Ziel ist, die unterrichtsfreie Zeit möglichst sinnvoll zu nutzen. Wie von Schulministerin Yvonne Gebauer angekündigt, wird das Schulministerium zur Unterstützung der Lehrkräfte zeitnah eine Handreichung für das digitale Lernen veröffentlichen.

Wie werden Schülerinnen und Schüler unterstützt, die zuhause keinen Laptop oder Computer für sich zum Lernen haben oder kein schnelles Internet? Zum Beispiel geflüchtete Kinder, die die Sprache nicht beherrschen, Kinder aus ökonomisch schwachen Familien, die keinen Computer oder Drucker besitzen.

Die digitale Ausstattung der Schülerinnen und Schüler muss bei der Aufgabenstellung berücksichtigt werden. Die Schulen vor Ort kennen ihre Schülerschaft sehr genau. Besonders im Bereich der Schulen der Primarstufe wurden und werden daher auch Arbeitspakete in Form von Büchern, Heften und Arbeitsblättern gepackt, welche den Schülerinnen und Schülern an der Schule übergeben wurden oder jetzt postalisch zugeschickt werden. Grundsätzlich gilt: Die Schulen machen den Schülerinnen und Schülern Angebote, um die unterrichtsfreie Zeit sinnvoll zu nutzen. Durch die Aussetzung des Unterrichts darf keinem Schüler und keiner Schülerin ein Nachteil entstehen.

Wie sieht es mit dem Urheberrecht aus? Dürfen Lehrkräfte Seiten aus Fachbüchern oder Arbeitsblätter einfach kopieren und online stellen beziehungsweise zum Herunterladen freigeben?

Grundsätzlich gilt, dass Werke für den Unterrichtsgebrauch an Schulen nur mit Einwilligung der Berechtigten vervielfältigt werden dürfen – daher sind analoge oder digitale Kopien aus Schulbüchern ohne Erlaubnis der Verlage grundsätzlich nicht erlaubt. Um den Lehrkräften die Nutzung von Schul-/ Fachbüchern im Unterricht zu vereinfachen, haben die Bundesländer mit den Verwertungsgesellschaften WORT, Bild-Kunst und Musikedition, der Presse-Monitor GmbH und den Bildungsmedienverlagen einen so genannten „Fotokopiervertrag“ – den Gesamtvertrag „Vervielfältigungen an Schulen“ – geschlossen. Der Vertrag läuft vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2022. Nach diesem Vertrag ist es Lehrkräften erlaubt, für ihren eigenen Unterrichtsgebrauch auch Scans und Kopien aus Schulbüchern zu erstellen und abzuspeichern. Dafür gelten unter Berücksichtigung der allgemeinen Regelungen zur Quellenbenennung folgende Vorgaben:

  • Aus Werken zu Unterrichtszwecken dürfen maximal 15 Prozent, jedoch höchstens 20 Seiten je Werk, analog und digital vervielfältigt werden – pro Schuljahr und Schulklasse.
  • Kopien und Scans dürfen immer nur dem eigenen Unterrichtsgebrauch einer Lehrkraft, einschließlich der Unterrichtsvor- und -nachbereitung, dienen.
  • Eine Weitergabe des Scans an Schülerinnen und Schüler per Mail ist zulässig, ein freier Download dagegen nicht.
  • Dies gilt für alle Lehrkräfte an öffentlichen (staatlichen oder kommunalen) sowie an privaten Schulen im Sinne der Schulgesetze der Länder sowie an den Schulen des Gesundheitswesens.

Folgende Werke dürfen vollständig genutzt werden:

  • Noten im Umfang von maximal 6 Seiten;
  • Schriftwerke, mit Ausnahme von Unterrichtswerken, im Umfang von maximal 20 Seiten;
  • Pressebeiträge;
  • Bilder, Fotos und sonstigen Abbildungen;
  • vergriffene Werke

Wird es wieder „Schul-Fernsehen“ geben?

Der WDR hat gemeinsam mit dem Ministerium für Schule und Bildung die Bedürfnisse von Schulen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern in der unterrichtsfreien Zeit weiter konkretisiert. Ab Montag, 23. März 2020, wird im WDR Fernsehen täglich in der Zeit zwischen 9 Uhr und 12 Uhr ein Programm für Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter ausgestrahlt. Das Angebot kombiniert Inhalte aus bekannten Kinderprogrammen wie der Sendung mit der Maus, Wissen macht Ah! und Planet Schule mit interaktiven Elementen, also beispielsweise Rätselmöglichkeiten und aktive Bewegungspausen. Durch das Programm führen André Gatzke und die Grundschullehrerin Pamela Fobbe.

Darüber hinaus wird es für Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen unter www.planet-schule.de und www.wdr.de/schule/digital sowie in der Mediathek des WDR weitere, auch fachbezogene Inhalte und Lernangebote (Lernspiele, Apps, Simulationen) geben. Das Online-Angebot kann von den Lehrkräften etwa bei der Konzeption von Übungsaufgaben genutzt werden. Auch mit diesem Angebot wird nicht die Erwartung einer Leistungskontrolle oder gar Leistungsbewertung verbunden. Es gilt weiterhin für alle Beteiligten, Augenmaß zu bewahren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Materialsammlung für Lernangebote auf Distanz

Sammlung von Unterstützungsangeboten für Lehrkräfte

Das Ministerium für Schule und Bildung hat in Zusammenarbeit mit der QUA-LiS und der Medienberatung NRW eine Sammlung von Unterstützungsangeboten für Lehrerinnen und Lehrer in Phasen des Distanzlernens zusammengestellt. Die Liste wird in den kommenden Tagen und Woche weiter aktualisiert, sodass es sich lohnt, diese immer mal wieder aufzurufen. Neben staatlich-kommunalen Angeboten finden sich sowohl überfachliche als auch fachliche Hinweise, die es den Lehrkräften erleichtern sollen, sinnvolle Lernangebote für die Schülerinnen und Schüler zu konzipieren.

Musikalische Ideen und Unterrichtsmaterialien des WDR für die Grundschule (und bestimmt auch für ältere Kinder und Jugendliche) finden Sie hier:

dacklkonzerte.wdr.de
Neben Konzertmitschnitten unserer WDR Dackl Konzerte mit der WDR Big Band, dem WDR Sinfonieorchester und dem Rundfunkchor finden Sie hier auch kurze Videoclips, in denen der Dackl witzig, frech und unterhaltsam die Kinder zum Mitmachen animiert – so bastelt Dackl Musikinstrumente oder macht mit Ralph Caspers ein Musikquiz. 
 mauskonzerte.wdr.de
Die Maus geht ins Konzert! Hier finden Sie Konzertmitschnitte der letzten Maus-Konzerte und Unterrichtsmaterial mit vielen Anregungen, wie Werke und Komponisten den Kindern spielerisch zugänglich gemacht werden können.
klangkiste.wdr.de
Einen eigenen Hit gestalten, Instrumente kennenlernen oder ein Spiel mit der Stimme steuern – mit der Webapp "WDR Klangkiste" für Kinder bis 12 Jahren ist das möglich. Hier gibt es dazu das passende Unterrichtsmaterial.

„(Vor-)Lesen, Spielen und Lernen in Zeiten von Corona“ - Angebot der Stiftung Lesen

Die Stiftung Lesen hat mit der Seite „(Vor-)Lesen, Spielen und Lernen in Zeiten von Corona“ einen Service für Eltern, Kinder und Lehrkräfte eingerichtet. Hier finden sich Medientipps, Aktionsideen, digitale Vorlesegeschichten und Unterrichtsmaterialien die helfen, Kinder für das Lesen zu begeistern und zuhause gemeinsam Zeit mit Geschichten zu verbringen.

Lehrkräfte – Arbeitsschutz und Dienstpflicht

Wie sieht mit der Dienstpflicht und Erreichbarkeit von Schulleitungen und Lehrkräften aus?

Das Ruhen des Unterrichtsbetriebes entbindet die Schulleitungen und die Lehrkräfte nicht von den bestehenden Dienstpflichten.

Das Ruhen des Unterrichts aus Gründen des Infektionsschutzes gilt grundsätzlich nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Lehrkräfte (siehe Schul-Mails Nr. 1 und 3). In diesem Fall erfüllen die Lehrkräfte ihre Dienstaufgaben, soweit möglich, am heimischen Arbeitsplatz.

Trotz der Entscheidung über das Ruhen des Unterrichts kann eine Schule auch teilweise weiter genutzt werden, wenn sichergestellt ist, dass a) ein Zusammenkommen einer begrenzten Anzahl von Menschen mit den Zielen des Infektionsschutzes vereinbar ist und b) von den betroffenen Schulräumen keine Infektionsgefahren ausgehen. Dieses liegt im Ermessen der zuständigen Behörden (örtliche Ordnungsbehörden bzw. Gesundheitsämter). In einem solchen Fall kann die Anwesenheit der Lehrkräfte durch die Schulleitung für dringend erforderliche Dienstgeschäfte (Abnahme von Prüfungen, Teilnahme an Konferenzen) angeordnet werden.

Es muss in jedem Fall eine Erreichbarkeit der Schulleitungen und der Lehrkräfte sichergestellt werden.

Der Ausbildungsbetrieb der Lehrerausbildung in Verantwortung der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (interne und externe Seminarveranstaltungen, ausbildungsfachliche Begleitung von Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern und Praxissemesterstudierenden) sowie Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung (Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen der Kompetenzteams und der Bezirksregierungen) werden bis auf weiteres ausgesetzt.

Das Krisenmanagement des Ministeriums und der Bezirksregierungen bleiben für schulische Krisen unter den bekannten Nummern erreichbar.

Wie können ältere bzw. gesundheitlich angeschlagene Lehrkräfte geschützt werden? Sollen diese zur Betreuung in Schulen erscheinen?

Bei der Einteilung der Lehrkräfte hat die Schulleitung zu beachten, dass Lehrkräfte, die 60 Jahre und älter sind oder aber in Bezug auf das Coronavirus ein erhöhtes Risiko (zum Beispiel relevante Vorerkrankungen) haben, nicht für die Notbetreuung eingesetzt werden.

Schwangere und Lehrerinnen, die sich nach der Entbindung noch im Mutterschutz befinden, dürfen gleichfalls nicht zur Betreuung herangezogen werden (siehe Schulmail Nr. 5, 15. März 2020).

Können Lehrkräfte jetzt in Urlaub fliegen?

Nein, denn die Lehrkräfte befinden sich nach wie vor im Dienst. Sie erfüllen – soweit sie nicht in der Schule eingesetzt sind – ihre Dienstaufgaben am heimischen Arbeitsplatz.

Schulleitungen können daher Lehrkräfte anweisen, als Ersatz für die ausfallenden Unterrichtsstunden Aufgaben zu entwickeln, die den entsprechenden Schülerinnen und Schülern zur eigenverantwortlichen Bearbeitung und somit z.B. auch zur Sicherstellung einer adäquaten Prüfungsvorbereitung zur Verfügung gestellt werden.

Wird das Referendariat am 1. Mai starten?

Ziel des Ministeriums für Schule und Bildung ist es, den 1. Mai 2020 als Einstellungstermin in den Vorbereitungsdienst für alle Lehrämter sicherzustellen. Das MSB arbeitet an einer Lösung und wird diese sobald wie möglich kommunizieren.

Können sich Lehrkräfte weigern die Betreuung sicherzustellen und selbst unter Quarantäne stellen –  aus Sorge sich anzustecken?

Nein, Lehrkräfte können sich nicht selbst „unter Quarantäne“ stellen. Bei Krankheits- oder Ansteckungsverdächtigen kann die zuständige Behörde gem. §§ 28 bis 31 Infektionsschutzgesetz Schutzmaßnahmen, insbesondere eine Quarantäne anordnen. Werden keine fachlich begründeten Schutzmaßnahmen angeordnet, besteht – außerhalb der bekannten Hygienemaßnahmen – keine Veranlassung zu Maßnahmen des Selbstschutzes.

Einige Schulen planen für die nächsten Tage große Lehrerkonferenzen, andere nicht. Sind solche Konferenzen (mit bis zu 80, 90 Teilnehmern) nicht auch Risikoveranstaltungen? Gibt es dazu den Plan, solche Konferenzen zu untersagen oder kleine Konferenzen nur mit Funktionsträgern zu empfehlen?

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat mit dem Ziel des Infektionsschutzes die Einstellung des Unterrichts an allen Schulen in NRW zum 16. März 2020 verfügt.

Das Ruhen des Unterrichts aus Gründen des Infektionsschutzes gilt grundsätzlich auch für Lehrkräfte. In diesem Fall erfüllen Lehrerinnen und Lehrer ihre Dienstaufgaben – sofern sie nicht durch die Schulleitung für die sog. Notbetreuung eingeteilt sind – soweit wie möglich am heimischen Arbeitsplatz.

Die Einberufung großer Lehrerkonferenzen widerspricht dem Grundsatz des Infektionsschutzes. Besprechungen, die für die Aufrechterhaltung des Schulbetriebes nicht zwingend erforderlich sind, sollten daher möglichst abgesagt bzw. verschoben oder mittels Telefon- oder Videokonferenzen abgehalten werden.

Beratungstelefon für Lehrkräfte

Die als arbeitsmedizinischer Dienst für alle Lehrkräfte an den öffentlichen Schulen vom MSB bestellte B·A·D GmbH erweitert das Angebot Sprech:ZEIT. Hinzugekommen ist eine arbeitsmedizinische Beratung zu Fragestellungen zu Corona, mit Weiterleitung des Anliegens am das Ärzteteam der B·A·D GmbH. Rückruf innerhalb von 48 Stunden von Montag – Freitag zwischen 09:00 -17:00 Uhr. Zudem besteht jetzt auch die Möglichkeit Kontakt über die E-Mailadresse frag-den-experten@bad-gmbh.de aufzunehmen. Auch hier antwortrt die B·A·D GmbH innerhalb von 48 Stunden.

Viele Workshops zu Arbeitsschutz und Gesundheitsthemen der B·A·D GmbH können inzwischen auch online durchgeführt werden. Dieses Angebot steht nun in allen fünf Regierungsbezirken zur Verfügung.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Zehn Tipps zur mentalen Gesundheit

Der arbeitsmedizinische Dienst hat für Lehrkräfte zehn Tipps "Wie bleibe ich mental gesund in Krisenzeiten?" zusammengestellt.

 

Informationen für Bewerberinnen und Bewerber zur Lehrereinstellung

  • Der in einer Vielzahl von Ausschreibungen angegebene Termin der Auswahlgespräche 2. April 2020 wird wegen der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus auf den 7. Mai 2020 verschoben.
  • Mit den Auswahlgesprächen ab 7. Mai 2020 wird der Einstellungstermin 1. Juni 2020 erreicht. Bewerberinnen und Bewerber bekommen für diese Auswahlgespräche die Einladung durch die Schulen kurzfristig (ggf. per Mail oder telefonisch).
  • Die Listenziehung am 8. April 2020 wird für Einstellungen zum 1. Mai 2020 intensiv genutzt. Bitte nutzen Sie auch diesen Weg für eine Einstellung in den Schuldienst zum 1. Mai 2020 und setzen - wenn noch nicht geschehen - schnellstmöglich Ihren "Listenwunsch".
  • Weitere Informationen finden Sie hier.

Vorbereitungsdienst

Lehramtsprüfungen (“Zweite Staatsprüfungen“) – Abschluss des Vorbereitungsdienstes zum 30.04.2020

  • In den Fällen, in denen noch keine Prüfung durchgeführt werden konnte, wurde ein neuer Prüfungsplan erstellt, der vorsieht, diese Prüfungen im Zeitraum 20.04. bis 28.04.2020 durchzuführen. Dies soll den Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern einen ordnungsgemäßen Abschluss ihres Vorbereitungsdienst zum 30.04.2020 und entsprechende Einstellungen in den Schuldienst ermöglichen.
  • Sofern es ab 20. April nicht möglich sein sollte, dass Prüfungskommissionen zusammentreten und Staatsprüfungen durchgeführt werden können, müssten diese auf den nächstmöglichen Zeitpunkt nach Aufnahme des Unterrichtsbetriebs verschoben werden.
  • Der Vorbereitungsdienst der betroffenen Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter würde sich dann – unter Beibehaltung des Beamtenverhältnisses auf Widerruf und unter fortlaufender Gewährung der zustehenden Ausbildungsbezüge – bis dahin verlängern (§7 Abs.2 LABG).

Masterprüfungen – Einstellung in den Vorbereitungsdienst zum 01.05.2020

  • Der Einstellungstermin 01.05.2020 für den Start in den Vorbereitungsdienst ist gesichert. Zur Aushändigung der Wirkungsurkunden und zur Vereidigung gibt es gesonderte Informationen.
  • Ziel ist es, möglichst viele Bewerberinnen und Bewerber ohne Verzug in den Vorbereitungsdienst aufzunehmen, wobei die Einstellung im gesetzlich vorgesehenen Beamtenverhältnis auf Widerruf an den vorliegenden Hochschulabschluss gebunden ist.
  • Aufgrund der besonderen Situation wurde die Nachreichfrist für das Masterzeugnis auf den 24.04.2020 verlängert; sofern Hochschulen aus gegebenem Anlass die Zeugnisse nicht rechtzeitig fertigen können, ist eine digitale Übermittlung durch die Universitäten zulässig.
  • Für weitere Unterlagen und Nachweise, die in der besonderen Situation keine zwingende Voraussetzung für die Einstellung darstellen, wurden mit den zuständigen Bezirksregierungen entsprechende Nachreichoptionen vereinbart; hierzu werden Betroffene im Einzelfall informiert.
  • Für Studierende im Einstellungsverfahren, die aufgrund des ausgesetzten Hochschulbetriebs noch nicht alle Prüfungsleistungen haben erbringen können und ggf. ihren Masterabschluss nicht rechtzeitig zum Einstellungstermin 01.05.2020 nachweisen können, ist bei Bedarf eine zeitnah zum Juni 2020 zu erfolgende Einstellung in den Vorbereitungsdienst geplant. Danach ist der nächst erreichbare Start des Vorbereitungsdienstes der 01.11.2020.
    Die Dauer des Vorbereitungsdienstes beträgt grundsätzlich achtzehn Monate und bleibt hiervon unberührt.

Aufgaben und Hausaufgaben

Ein Schulleiter hat angekündigt Montag und Dienstag in der Oberstufe weiter Klausuren zu schreiben. Ist das zulässig?

Sonstige schriftliche Leistungsüberprüfungen finden bis zum Ende der Osterferien nicht statt (siehe Schulmail Nr. 5, 15. März 2020)

Sind die Schulen verpflichtet, Aufgaben zu stellen?

Die Schulen stellen für die Zeit des Ruhens des Unterrichts den Schülerinnen und Schülern Aufgaben zur eigenständigen Bearbeitung zur Verfügung. QUA-LiS stellt dazu weitere Hilfestellungen derzeit zusammen und den Lehrkräften und Lernenden zeitnah zur Verfügung. Diese Zurverfügungstellung von Aufgaben erfolgt innerhalb der technischen und organisatorischen Möglichkeiten der Schulen. Daher können sich die Angebote unterscheiden. Für Schülerinnen und Schüler, die unmittelbar vor einer Prüfung stehen, dienen diese Angebote und die Möglichkeiten zur Kommunikation mit den Fachlehrern auch der Unterstützung der ordnungsgemäßen Prüfungsvorbereitung.

Sind Schülerinnen und Schüler verpflichtet, alle Aufgaben zu erledigen oder ist das freiwillig?

Es wird darauf hingewiesen, dass es sich bei Zeiträumen des Ruhens des Unterrichts aus Infektionsschutzgründen nicht um Ferien handelt, die der Erholung dienen.

Gemäß § 42 Absatz 3 Satz 1 SchulG haben Schülerinnen und Schüler die Pflicht daran mitzuarbeiten, dass die Aufgabe der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Die Aufgabenerledigung kann daher erwartet werden. Sie unterstützt die Aufgabenerfüllung der Schule und erleichtert das Erreichen von Bildungszielen nach Wiederaufnahme des Unterrichts. Die Aufgabenerledigung liegt vor diesem Hintergrund im hohen Maße im Eigeninteresse der Schülerinnen und Schüler.

Werden diese Aufgaben benotet?

Die Leistungsbewertung bezieht sich auf die im Unterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten (§ 48 Absatz 2 Schulgesetz NRW). Die während der gegenwärtigen Zeit des Ruhens des Unterrichts bearbeiteten Aufgaben werden – ebenso wie Hausaufgaben – daher in aller Regel nicht benotet. Sie können aber durch die Lehrerinnen und Lehrer überprüft und für die weitere Arbeit im Unterricht ausgewertet werden.

Klassenfahrten / Erstattungen

Ist es zutreffend, dass das NRW-Schulministerium nun alle Klassenfahrten und Schulausflüge bis zum Ende dies Schuljahres gestrichen hat?

Das Ministerium für Schule und Bildung hat den Umgang mit Klassen- und Studienfahrten bis zum Beginn der Sommerferien geregelt. Demnach sind – unabhängig von der Dauer des derzeit ruhenden Schulbetriebs – in diesem Schuljahr keine Schulwanderungen und Schulfahrten, Schullandheimaufenthalte, Studienfahrten und internationalen Begegnungen (Schulfahrten) mehr zu genehmigen und bereits genehmigte Schulfahrten abzusagen. Ebenso sind Wandertage oder Exkursionen zu außerschulischen Lernorten, wie z.B. Besuche von Museen, Theatern oder Sportveranstaltungen, bis zum Ende des Schuljahres nicht mehr möglich.

Schulen erhalten Stornokosten für abgesagte Klassenfahrten. Wie gehen die Lehrkräfte/ Schulleitungen hier vor? Ab wann und wo können sie Unterstützung von Seiten des Landes erhalten?

Leider können Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Auskünfte zu dem weiteren Verfahren für die Kostenerstattung der Schulen geben werden. Die genauen Einzelheiten werden derzeit im Ministerium erarbeitet und sollen den Schulen danach landesweit mitgeteilt werden.

Können auch Stornokosten für abgesagte Abiturfeiern (Abi-Bälle, Mottowoche) erstattet werden?

Die Möglichkeit von Erstattungen von Stornokosten beziehen sich auf schulische Veranstaltungen (also Veranstaltungen, die in der Verantwortung der Schule – vertreten durch die Schulleiterin / den Schulleiter – liegen), z.B. Klassenfahrten, Studienfahrten, Schüleraustausch, Tagesausflüge. Abiturfeiern (Abi-Bälle, Mottowochen et al.) werden durch die Schülerschaft organisiert und sind daher keine schulische Veranstaltung. Folglich erfolgt hier keine Erstattung.

Kooperation mit außerschulischen Partnern

Ist das „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch“ von der Aussetzung von Schulfahrten und Schulveranstaltung an außerschulischen Lernorten betroffen?

Nein, beim „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch“ handelt es sich um keine schulische Veranstaltung, sondern um ein außerunterrichtliches Angebot, welches von öffentlichen oder freien Trägern verantwortet wird. Das Land gewährt nach Maßgabe der Richtlinie Zuwendungen für die Durchführung „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch“, BASS 11-02 Nr. 31 lediglich Zuwendungen zur Durchführung der außerunterrichtlichen Angebote. Die praktische Durchführung (auch etwaige Absagen) verantworten die jeweiligen Maßnahmenträger (auch unter Beachtung der derzeitig gültigen Vorschriften, wie z.B. der CoronaSchVO).

Findet das „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch“ in den Sommer- und Herbstferien 2020 statt?

Die Landesregierung hat weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie erlassen (z.B. weitgehendes Kontaktverbot oder Schließung von Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten). Die Eindämmung der Pandemie und der Infektionsschutz haben gegenwärtig die höchste Priorität. Wie lange diese Maßnahmen notwendig sein werden, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht vorhersagen.

Wenn es die allgemeine Lage wieder zulässt, wird das „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch in den Sommer- und Herbstferien durchgeführt. Das Schulministerium möchte daher alle Maßnahmeträger ermutigen, für die Sommer- und Herbstferien 2020 weiterhin Anträge im gewohnten Verfahren zu stellen

Berufliche Bildung und Übergänge Schule/ Beruf

Welche Regelungen gelten für die beruflichen Prüfungen? Finden die Abschlussklausuren der Berufsausbildung statt, finden die Fachabiturklausuren statt?

Weitere Prüfungen der Berufskollegs (zum Beispiel Fachhochschulreife, Abitur in der Fachoberschule Klasse 13, Berufsabschlussprüfungen nach Landesrecht) werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt nachgeholt. Die Festsetzung der neuen Prüfungstermine erfolgt in Abstimmung zwischen dem Berufskolleg und der zuständigen Schulaufsichtsbehörde (siehe Schulmail Nr. 7, 18. März 2020).

Sollen/können Praktika/Betriebspraktika fortgeführt bzw. begonnen werden, obwohl die Schulen schließen?

Mit der Einstellung des Unterrichtsbetriebs an den Schulen in Nordrhein-Westfalen sind ab Montag, dem 16. März 2020, auch alle außerschulisch durchgeführten Standardelemente im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“, zum Beispiel Berufsfelderkundungstage, Praxiskurse, Praktika sowie die Teilnahme am Girls‘ Day/Boys‘ Day bis auf weiteres ausgesetzt. Ob und wie so versäumte Elemente der Beruflichen Orientierung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, wird das Schulministerium zu gegebener Zeit informieren. Antworten auf Detailfragen finden Sie hier und in der Schulmail Nr. 7 vom 18. März 2020.

Geht die duale Berufsausbildung in den Betrieben weiter?

In der dualen Berufsausbildung sind gemäß § 15 Berufsbildungsgesetz (BBiG) Auszubildende für die Teilnahme am Berufsschulunterricht und für Prüfungen freizustellen. Das bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler in den Fachklassen des dualen Systems ihre Ausbildung im Betrieb fortsetzen, solange der Schulbetrieb ruht und sofern der Betrieb nicht gesonderte Vorkehrungen zum Umgang mit dem Coronavirus getroffen hat.

Zur Sicherung des Ausbildungserfolges sollen Berufskollegs im Rahmen der infrastrukturellen Voraussetzungen die gegebenen Möglichkeiten nutzen, Auszubildende gerade auch im Hinblick auf anstehende Prüfungen mit Aufgaben zu unterstützen. Ausbildungsbetriebe und Kammern sollen über gefundene Möglichkeiten informiert werden und prüfen, wie sie den Auszubildenden im Rahmen der organisatorischen Bedingungen Gelegenheit zur Bearbeitung schulischer Aufgaben geben.

Sofern bis zum Ende des Ruhens des Schulbetriebes Schulräume für die Durchführung von Prüfungen genutzt werden sollten, wird davon ausgegangen, dass sich die zuständigen Stellen (Kammern) ggf. über die Schulleitungen diesbezüglich an die zuständigen Schulträger wenden. Die Schulleitungen unterstützen die Kammern darin, Lösungen zur Sicherstellung der Prüfungen zu finden.

Weitere Informationen zu KAoA  finden Sie hier.

Sind Praktika im Zusammenhang mit Bildungsgängen der Berufskollegs ausgesetzt?

Solange der Unterrichtsbetrieb ruht, sind Praktika im Zusammenhang mit Bildungsgängen der Berufskollegs nur zu absolvieren, wenn es dazu Anstellungsverträge mit Betrieben oder Einrichtungen gibt und die Durchführung aufgrund der Gegebenheiten der jeweiligen Praktikumsstelle vor Ort möglich ist. Insbesondere betrifft dies Bildungsgänge der FOS 11, der Fachschule für Sozialwesen und entsprechende Bildungsgänge des Beruflichen Gymnasiums.

Wenn das Absolvieren nicht möglich ist, entstehen den Schülerinnen und Schülern durch die nicht absolvierten Praktika keine Nachteile.

Auch Schülerinnen und Schüler der Bildungsgänge der FOS 11 erhalten übrigens Lernangebote entsprechend dem Unterrichtsumfang von in der Regel 12 Wochenstunden. Gegebenenfalls werden einvernehmlich zwischen Schülerinnen und Schülern und dem jeweiligen Praktikumsbetrieb wegen erhöhten Arbeitsaufkommens in kritischen Infrastrukturen wie im Gesundheits- oder Sozialbereich die ursprünglich abgestimmten Praktikumszeiten erhöht. Zur Sicherstellung von Chancengleichheit aller Schülerinnen und Schüler müssen dann die so verkürzten Lernzeiten durch spätere Erhöhung der Lernzeiten während der Praktika ausgeglichen werden.

Sind auch die Praktika der Fachoberschule (FOS) des Berufskollegs ausgesetzt?

Für Praktika im Zusammenhang mit dem Bildungsgang FOS 11 des Berufskollegs: Bei bestehenden Verträgen mit Einrichtungen und Betrieben ist in Analogie zu den Vorgaben für die Fachschule für Sozialwesen und die Erzieherausbildung (Allgemeine Hochschulreife) zu verfahren.

Ruhen des Unterrichts bis zum Beginn der Osterferien

Gelten die Aussagen bzgl. des Aussetzens des Unterrichtsbetriebs auch für private Ersatzschulen, die andere Ferienzeiten haben?

Die Aussagen zum Aussetzen des Unterrichtsbetriebs betrifft alle Schulen im Land NRW, so auch alle privaten Schulen.

Der Runderlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales „Aufsichtliche Weisung zur Schließung der schulischen Gemeinschaftseinrichtungen"  vom 13. März 2020 legt fest, dass alle Schulen zunächst bis zum Ablauf des 19. April 2020 zu schließen sind. Diese Regelung gilt ausdrücklich für alle öffentlichen Schulen, Ersatzschulen und Ergänzungsschulen im Sinne des SchulG NRW.

Schulmails zum Coronavirus

Informationen zur Einstellung des Schulbetriebs in NRW auf Arabisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Türkisch, Kurdisch, Bulgarisch, Rumänisch und Farsi

Informationen für Schulleitungen - „Führen und Leiten in Krisensituationen“

Die dynamische Entwicklung im Zusammenhang mit dem Coronavirus erfordert ein gleichermaßen umsichtiges wie effektives Handeln der Schulleitungen. Der Notfallordner „Hinsehen und Handeln“ unterstützt Schulen dabei, kompetent mit verschiedensten Notlagen umzugehen, auch bei der Bewältigung der aktuellen Situation. 

Ein Auszug aus dem Notfallorder (Seiten 231 – 234) bietet wichtige Handlungsempfehlungen für Schulleitungen und gibt Schulleiterinnen und Schulleitern wichtige Orientierung. Der gesamte Notfallordner steht allen Schulen auch online zum Download zur Verfügung. (www.notfallordner.nrw.de, Anmeldung mit Schulkennung und Kennwort)

Sport- und Bewegungsideen für drinnen

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen, das Coronavirus zu begrenzen, verbringen Kinder und Jugendliche viel Zeit im Haus.
Deshalb werden im Schulsportportal NRW in den kommenden Wochen von Montag bis Freitag Bewegungsideen veröffentlicht, die zu Hause in der Wohnung geübt werden können. Die Angebote aus verschiedenen Sportbereichen sind einfach und kreativ.
Und alle können Mitmachen!

Zuständigkeit für Schutzmaßnahmen

Die Bekämpfung der Verbreitung des Coronavirus liegt – wie ausgeführt – in der Zuständigkeit der Gesundheitsbehörden unter der Aufsicht des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Das NRW-Gesundheitsministerium steht in ständigem Kontakt zur Bundesebene, zu anderen Bundesländern und orientiert sich an den Risikobewertungen und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI).

Das RKI in Berlin beobachtet und bewertet die Lage stetig und ist bundesweit die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Coronavirus. Von dort aus werden Maßnahmen bundesweit koordiniert.

Grundsätzlich haben auch Schulleitungen im Einzelfall die Befugnis, Schülerinnen und Schüler vom Unterricht auszuschließen, wenn von ihnen eine Gesundheitsgefahr ausgeht (§ 54 Absatz 4 SchulG). Dies gilt nach beamten- bzw. arbeitsrechtlichen Regelungen auch für Lehrkräfte. Darüber hinaus kann im Ausnahmefall eine Schule auf Grundlage des Hausrechtes der Schulleitung (§ 59 Absatz 1 Ziffer 6 in Verbindung mit Absatz 8 SchulG) zur Abwehr erheblicher konkreter Gefahren geschlossen werden.

Hygienemaßnahmen

Grundsätzlich verweisen wir noch einmal auf die Informationsangebote des RKI und der Gesundheitsbehörden.

Weitere Informationen und Angebote finden Sie hier:

Digitales Medienpaket

Elterninformationen

Hygiene-Tipps für Eltern

Hygiene-Tipps für Kinder

Literatur

Verhalten bei Auftreten von Krankheitssymptomen

Nach den Hinweisen des NRW-Gesundheitsministeriums sollen Menschen, die zurzeit grippeähnliche Symptome aufweisen, ihren Hausarzt beziehungsweise eine Notarztpraxis kontaktieren, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Wegen der Ansteckungsgefahr soll die Kontaktaufnahme zunächst telefonisch erfolgen.

Informationen zum Coronavirus, Bürgertelefon

Robert-Koch-Intstitut (RKI)

Das RKI veröffentlicht auf seiner Internetseite eine Vielzahl von Informationen für Fachleute, aber auch die allgemeine Öffentlichkeit.

Bürgertelefon

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus ein Bürgertelefon zum Coronavirus unter der Nummer (0211) 9119 1001 geschaltet. Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 7.00 bis 20.00 Uhr geschaltet. Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner am Bürgertelefon beantworten allgemeine Fragen zum Coronavirus und zur Vorbeugung.

Portal der Landesregierung

Wichtige Fragen und Antworten zum Corona-Virus sind zu den folgenden Themenkomplexen in der FAQ-Liste auf dem Landesportal aufbereitet: Grundsätzliche Informationen, Situation in Nordrhein-Westfalen, Unternehmen, Arbeitnehmer, Kinderbetreuung, Schulen, Hochschulen, Krankenhäuser/Pflege- und Altenheime, Justiz, Kultureinrichtungen, Verbraucher

Ansprechpartner/Hotlines, Aktuelle Meldungen, gesammelte Informationen etc. sind auf der Corona-Seite des Landes zusammengestellt.

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS NRW)

Erlasse des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW zur Bekämpfung der Corona-Pandemie finden Sie hier in chronologischer Reihenfolge.

Aktuelle Fallzahlen für NRW sind hier zu finden.

Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW (MWIDE NRW)

Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen stehen den Unternehmen in Nordrhein-Westfalen verschiedene öffentliche Angebote zur Verfügung. Hier finden Sie Informationen zu den Themen Bürgschaftsbank NRW, Landesbürgschaftsprogramm, Förderberatung der NRW.BANK, Kapitalbeteiligungsgesellschaft NRW sowie zu steuerlichen Maßnahmen.

Bundesagentur für Arbeit (BA)

Aktuelle Informationen der Bundesagentur für Arbeit für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld finden Sie hier.

Weitere aktuelle Informationen der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit finden Sie hier.

unternehmer nrw

unternehmer nrw stellt hier die wichtigsten Informationen zur aktuellen Entwicklung aus arbeitsrechtlicher und wirtschaftspolitischer Perspektive zur Verfügung.

Deutscher Gewerkschaftsbund NRW (DGB NRW)

Was Beschäftigte wissen müssen: Arbeitsrecht, Home Office, "Kurzarbeitergeld - 14 Fragen und Antworten für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer" sowie zusätzliche Informationen bei Entlassung und Arbeitslosigkeit aber auch zur betrieblichen Pandemieplanung finden Sie hier.

Industrie- und Handelskammer NRW (IHK NRW)

Der Coronavirus stellt die gesamte Wirtschaft vor eine große Herausforderung: Wie gehe ich als Unternehmer mit den Problemen um, was gilt es zu tun? Hilfreiche Links und Tipps für Unternehmen hat IHK NRW hier zusammengestellt.

Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH)

Die LGH fasst auf ihrer Corona-Serviceseite schwerpunktmäßig Informationen für Handwerksunternehmen in Form einer Linkliste zusammen. Das Angebot wird mehrmals täglich aktualisiert. Ergänzt wird das Informationsangebot durch eine Service-Hotline für die NRW-Handwerksorganisationen sowie eine Übersicht der Service-Hotlines der NRW-Handwerkskammern für Ihre Mitgliedsbetriebe.

Barrierefreie Informationen zum Coronavirus

Weitere Fragen

Sollten Kinder nicht generell getestet werden? Sollten Kinder von Schlüsselpersonal nicht generell getestet werden auf Corona?

Diese Frage fällt in die Zuständigkeit des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

Dürfen Schüler in der Zeit der Schulschließung in den Urlaub fahren?

Grundsätzlich besteht für alle Schülerinnen und Schüler Schulpflicht nach § 43 Absatz 1 Schulgesetz. Die behördlichen Schulschließungen nach dem Infektionsschutzgesetz heben diese Schulpflicht nicht auf. Sie führen lediglich dazu, dass die Präsenzpflicht der Schülerinnen und Schüler in den Schulen aufgehoben wird.

Die behördlichen Schulschließungen sind nicht mit Ferien gleichzusetzen, sie bedeuten also keine Verlängerung der Osterferien. Die Lehrkräfte halten während dieser Schulschließungen ein alternatives Lernangebote beispielsweise über digitale Medien aufrecht. Schülerinnen und Schüler sollen diese Angebote nutzen.

Ziel der Schulschließungen ist eine Eindämmung des Corona-Virus. Reisen im In- und Ausland widerlaufen dieser Strategie, da sie neue Infektionen begünstigen können. Deshalb sind Schülerinnen und Schüler gehalten, Außenkontakte zu minimieren und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Eine Fahrt ins Ausland beispielsweise macht die Bemühungen, die Infektionsketten zu durchbrechen, zunichte.

Bitte beachten Sie dazu auch die Hinweise des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales vom 17. März 2020 zu weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen (u.a. bzgl. touristischer Aktivitäten).

Erhalte ich das Geld für das Mittagessen zurück, wenn mein Kind wegen der Schulschließung nicht daran teilnehmen kann?

Da die Mittagsverpflegung nicht durch das Land, sondern durch die Kommunen als Schulträger organisiert wird, kann das Schulministerium hierzu keine Aussagen treffen.

Muss der entfallende Unterricht zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden?

Nein, der entfallende Unterricht muss nicht zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Wenn Sie Hilfe brauchen – Schulpsychologische Dienste

Die aktuelle Situation rund um den Coronavirus verändert viele gewohnte Abläufe und stellt eine Herausforderung für uns alle dar. Auch wenn der Unterricht derzeit ruht und so ein Schulbesuch nicht möglich ist, haben Sie als Eltern vielleicht Fragen zu Ihrem Kind oder zum häuslichen Lernen, bei denen Sie ein Schulpsychologe oder eine Schulpsychologin beratend unterstützen kann. Die Kolleginnen und Kollegen vor Ort kennen das lokale Unterstützungsnetzwerk sehr genau und können Ihnen die passende Hilfestellung vermitteln.

Dasselbe gilt natürlich auch für alle Fragen, die Lehrkräfte; Schulleitungen und Schulen in dieser Zeit bewegen und das Zwischenmenschliche, die Kommunikation und die eigene Belastung betreffen. Auch hier ist die Schulpsychologie weiterhin Ihr gewohnter Ansprechpartner.

Hier finden Sie die Kontaktdaten der Beratungsstellen in Ihrer Nähe. Sie erreichen die Beratungsstellen zu den jeweils bei der Stelle angegeben Zeiten.

Bezirksregierung Arnsberg

Bezirksregierung Detmold

Bezirksregierung Düsseldorf

Bezirksregierung Köln

Bezirksregierung Münster

Falls Sie Ihre Beratungsstelle telefonisch nicht erreichen

Rufnummern für spezielle Hilfen

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