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Coronavirus

 (© pixabay/TheDigitalArtist)

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Das Landeskabinett hat die Entscheidung getroffen, den Unterrichtsbetrieb an den Schulen in Nordrhein-Westfalen im ganzen Land ab einschließlich Montag, dem 16. März 2020, vorerst bis zum Ende der Osterferien am 19. April 2020 einzustellen. Auf Grundlage eines am 15. April 2020 gefassten Beschlusses der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs des Länder hat in Nordrhein-Westfalen seit dem 20. April 2020 die behutsame und schrittweise Öffnung der Schulen begonnen.

Das Schulministerium NRW hat alle Schulen in NRW via Mail dazu informiert und wird auf diesem Wege allen Schulen weiterhin kontinuierlich Informationen zukommen lassen. Die Schulen wurden am 23. Juni, 5.Juni, am 19. Mai, am 7. Mai, am 6. Mai, am 5. Mai, am 30. April (Schulmail 18 / Schulmail 17), am 24. April, am 18. April, am 16. April, am 15. April, am 3. April, am 30. März, am 27. März, am 23. März, am 20. März, am 18. März, am 17. März, am 15. März, am 13. März, am 11. März, am 6. März und am 27. Februar 2020 zum Umgang mit dem Corona-Virus im Schulbereich informiert. Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zusammengestellt.

Einschulungen Schuljahr 2020/2021

Wird trotz Corona am diesjährigen Einschulungstermin festgehalten?

Ja. Nach geltendem Recht beginnt die Schulpflicht für Kinder, die bis zum Beginn des 30. September das sechste Lebensjahr vollendet haben, am 1. August desselben Kalenderjahres (§ 35 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW). Die Entscheidung über eine etwaige Zurückstellung vom Schulbesuch gemäß § 35 Absatz 3 Schulgesetz NRW obliegt nach der gesetzlichen Zuständigkeitszuweisung allein der Schulleiterin oder dem Schulleiter. Sie oder er trifft die Entscheidung auf der Grundlage des schulärztlichen Gutachtens. Weitere, von Eltern beigebrachte fachärztliche oder fachtherapeutische Stellungnahmen sind zu berücksichtigen. Die Regelungen der Verwaltungsvorschriften zur Ausbildungsordnung Grundschulen gelten auch für die Einschulung im Schuljahr 2020/21.

Ferien, zusätzliche Ferienangebote, bewegliche Ferientage

Zusätzliche NRW-Sommerferienangebote des Landes

Die Landesregierung wird in diesem Sommer drei zusätzliche große NRW-Ferienangebote auflegen,  zwei speziell zur Förderung und Unterstützung von Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sowie eines für Kinder und Jugendliche an allgemeinbildenden Schulen unter Berücksichtigung sozioökonomischer Situationen.

Fragen und Antworten zu den Sommerferienangeboten für Allgemeinbildende Schulen und Förderschulen finden Sie hier.

Notbetreuung und Ganztag

Eine schulische Notbetreuung findet nicht mehr statt. Über regionale Ausnahmen aufgrund eines besonderen Infektionsgeschehens wird im Einzelfall entschieden. Parallel zur Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs werden auch die Ganztags- und Betreuungsangebote wiederaufgenommen.

Eine umfangreiche Liste von Fragen und Antworten zur Wiederaufnahme des Ganztags und Betreuungsangebote zur Notbetreuung finden Sie hier.

Digitales Lernen

Wo finde ich Impulse für das Lernen auf Distanz?

Die Autoren Axel Krommer, Philippe Wampfler und Wanda Klee haben im Auftrag des Schulministeriums Impulse für das Lernen auf Distanz als didaktisches Unterstützungs- und Reflexionsangebot für Lehrerinnen und Lehrer konzipiert, sie sollen impulsgebend auch für Seminarausbilderinnen und Seminarausbilder an den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung wirken. Die Hinweise sind bewusst allgemein formuliert, erfordern eine Konkretisierung, die an die jeweilige Schulsituation angepasst ist, und sollen dazu beitragen, dass sich in der Phase des Distanzlernens vielfältige Lernchancen ergeben und gleichzeitig die sozialen Aspekte des Lernens angemessen gewürdigt werden. Sie sind nicht als starres Regelwerk zu verstehen, sollen aber Orientierung geben. Die Impulse finden Sie hier.

Stellt das Land den Schulen digitale Anwendungen zur Verfügung?

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen stellt allen öffentlichen Schulen und Ersatzschulen die digitale Lernplattform LOGINEO NRW LMS kostenlos zur Verfügung. Das Lernmanagementsystem LOGINEO NRW LMS soll Unterricht auf Distanz erleichtern und dazu beitragen, Lehr-Lern-Prozesse digital zu unterstützen, sei es in Phasen des Lernens auf Distanz wie anlässlich der Corona-Pandemie oder im Rahmen des Präsenzunterrichts. Schulen können ihren kostenfreien Zugang zu LOGINEO NRW LMS beantragen, auch unabhängig von der Schulplattform LOGINEO NRW. Das Angebot von LOGINEO NRW wird fortlaufend weiterentwickelt und ergänzt. Insbesondere wird in Kürze auch ein LOGINEO NRW Messenger und in diesem Rahmen auch zu einem späteren Zeitpunkt ein Videokonferenztool kostenlos zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen finden Sie unter www.logineo.nrw.

Wie werden Schülerinnen und Schüler unterstützt, die zuhause keinen Laptop oder Computer für sich zum Lernen haben oder kein schnelles Internet? Zum Beispiel geflüchtete Kinder, die die Sprache nicht beherrschen, Kinder aus ökonomisch schwachen Familien, die keinen Computer oder Drucker besitzen?

Die Schulträger können über die Förderung aus dem Sofortausstattungsprogramm des Bundes und des Landes für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedarf digitale Endgeräte in Form einer Leihgabe zur Verfügung stellen. Hierzu wird das Land zeitnah eine Förderrichtlinie vorlegen. Die Schulen vor Ort kennen ihre Schülerschaft sehr genau. Grundsätzlich gilt: Die Schulen machen den Schülerinnen und Schülern Angebote, um die unterrichtsfreie Zeit sinnvoll zu nutzen. Durch die Aussetzung des Unterrichts darf keinem Schüler und keiner Schülerin ein Nachteil entstehen.

Materialsammlung für Lernangebote auf Distanz

Sammlung von Unterstützungsangeboten für Lehrkräfte

Das Ministerium für Schule und Bildung hat in Zusammenarbeit mit der QUA-LiS und der Medienberatung NRW eine Sammlung von Unterstützungsangeboten für Lehrerinnen und Lehrer in Phasen des Distanzlernens zusammengestellt. Die Liste wird in den kommenden Tagen und Woche weiter aktualisiert, sodass es sich lohnt, diese immer mal wieder aufzurufen. Neben staatlich-kommunalen Angeboten finden sich sowohl überfachliche als auch fachliche Hinweise, die es den Lehrkräften erleichtern sollen, sinnvolle Lernangebote für die Schülerinnen und Schüler zu konzipieren.

Musikalische Ideen und Unterrichtsmaterialien des WDR für die Grundschule (und bestimmt auch für ältere Kinder und Jugendliche) finden Sie hier:

dacklkonzerte.wdr.de
Neben Konzertmitschnitten unserer WDR Dackl Konzerte mit der WDR Big Band, dem WDR Sinfonieorchester und dem Rundfunkchor finden Sie hier auch kurze Videoclips, in denen der Dackl witzig, frech und unterhaltsam die Kinder zum Mitmachen animiert – so bastelt Dackl Musikinstrumente oder macht mit Ralph Caspers ein Musikquiz. 
 mauskonzerte.wdr.de
Die Maus geht ins Konzert! Hier finden Sie Konzertmitschnitte der letzten Maus-Konzerte und Unterrichtsmaterial mit vielen Anregungen, wie Werke und Komponisten den Kindern spielerisch zugänglich gemacht werden können.
klangkiste.wdr.de
Einen eigenen Hit gestalten, Instrumente kennenlernen oder ein Spiel mit der Stimme steuern – mit der Webapp "WDR Klangkiste" für Kinder bis 12 Jahren ist das möglich. Hier gibt es dazu das passende Unterrichtsmaterial.

„(Vor-)Lesen, Spielen und Lernen in Zeiten von Corona“ - Angebot der Stiftung Lesen

Die Stiftung Lesen hat mit der Seite „(Vor-)Lesen, Spielen und Lernen in Zeiten von Corona“ einen Service für Eltern, Kinder und Lehrkräfte eingerichtet. Hier finden sich Medientipps, Aktionsideen, digitale Vorlesegeschichten und Unterrichtsmaterialien die helfen, Kinder für das Lesen zu begeistern und zuhause gemeinsam Zeit mit Geschichten zu verbringen.

Unterrichtsmaterial und Angebote des RBB

  • Das komplette Angebot aller Ausgaben der Aktion Schulstunde finden Sie hier.
  • Das mehrfach mit dem  deutschen Bildungsmedienpreis "digita" ausgezeichnete Angebot richtet sich schwerpunktmäßig an  Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 6. Die  digitale Unterrichtsplattform Aktion Schulstunde bietet ein umfangreiches und kostenloses Angebot an  Filmen, Audiobeiträgen, Unterrichtsblättern und Projektideen  zu den Themen: Tod, Glück, Toleranz, Heimat Glaube, Arbeit, Bildung und Gerechtigkeit.  
  • Knietzsche, preisgekrönte Figur der Aktion Schulstunde des rbb, philosophiert über große Themen der Zeit - ob über Tod, Toleranz, Respekt oder Glück - und findet seine ihm eigenen Antworten. Auch Corona ist eine Herausforderung. "Jetzt geht es um Rücksicht, Zusammenhalt und Vertrauen" meint Knietzsche und ist zuversichtlich, dass wir jetzt alle etwas für eine schönere Zukunft lernen können. Knietzsche und das Coronavirus steht hier für Sie zum Download bereit.

Kulturelle Bildung

Gerade jetzt kann die künstlerisch-kreative Beschäftigung einen wichtigen Beitrag zur Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation leisten.

Die Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW unterstützt und berät Schulen, Kultureinrichtungen und Einrichtungen der Jugendarbeit bei der Umsetzung und Verankerung kultureller Bildung. Sie wird gefördert vom Schul- Jugend- und Kulturministerium NRW.  Die Arbeitsstelle hat auf ihrer Seite eine umfassende Sammlung von Kulturangeboten in Corona-Zeiten zusammengetragen, darunter auch Mitmachangebote für Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen künstlerischen Sparten.

Die Sammlung finden Sie unter folgendem Link: https://www.kulturellebildung-nrw.de/corona/

Das Angebot wird laufend erweitert und ergänzt.

Lehrkräfte – Arbeitsschutz und Dienstpflicht

Besteht Dienstunfallschutz, wenn sich eine Lehrkraft im Unterricht mit dem Coronavirus infiziert?

Eine pauschale Anerkennung einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus als Dienstunfall/ Berufskrankheit kommt nach geltendem Recht nicht in Betracht. Der nach dem Landesbeamtenversorgungsgesetz (LBeamtVG) erforderliche Nachweis, dass eine eventuelle Ansteckung in Ausübung oder infolge des Dienstes erfolgt ist, wird angesichts der Allgegenwärtigkeit der Ansteckungsgefahren schwierig sein. Sofern Beamtinnen und Beamte im Schuldienst positiv getestet an COVID-19 erkrankt sind und eine Infektionskette nachgewiesen ist, die Anhaltspunkte dafür bietet, dass diese in Ausübung der beruflichen Tätigkeit erfolgt ist, sollten sie sich über die Schulleitung an die Bezirksregierungen als zuständige personalführende Stelle wenden. Wenn der Nachweis im Einzelfall geführt werden kann, kommt eine Anerkennung als Dienstunfall in Betracht (§ 36 LBeamtVG).

Die Unfallfürsorge für Tarifbeschäftigte ist im Sozialgesetzbuch VII geregelt und somit Bundesrecht. Zuständiger Träger der gesetzlichen Unfallversicherung ist für Beschäftigte des Landes die Unfallkasse NRW. Sofern Tarifbeschäftigte im Schuldienst positiv getestet an COVID-19 erkrankt sind und eine Infektionskette nachgewiesen ist, die Anhaltspunkte dafür bietet, dass diese in Ausübung der beruflichen Tätigkeit erfolgt ist, sollten sie sich über die Schulleitung an die Unfallkasse NRW wenden.

Beratungstelefon für Lehrkräfte

Die als arbeitsmedizinischer Dienst für alle Lehrkräfte an den öffentlichen Schulen vom MSB bestellte B·A·D GmbH erweitert das Angebot Sprech:ZEIT. Hinzugekommen ist eine arbeitsmedizinische Beratung zu Fragestellungen zu Corona, mit Weiterleitung des Anliegens am das Ärzteteam der B·A·D GmbH. Rückruf innerhalb von 48 Stunden von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr. Zudem besteht jetzt auch die Möglichkeit Kontakt über die E-Mailadresse frag-den-experten@bad-gmbh.de aufzunehmen. Auch hier antwortet die B·A·D GmbH innerhalb von 48 Stunden.

Viele Workshops zu Arbeitsschutz und Gesundheitsthemen der B·A·D GmbH können inzwischen auch online durchgeführt werden. Dieses Angebot steht nun in allen fünf Regierungsbezirken zur Verfügung.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Zehn Tipps zur mentalen Gesundheit

Der arbeitsmedizinische Dienst hat für Lehrkräfte zehn Tipps "Wie bleibe ich mental gesund in Krisenzeiten?" zusammengestellt.

Vorbereitungsdienst, Lehrkräfte-Ausbildung

Die weiteren Staatsprüfungen im Jahr 2020 werden in aller Regel wieder in den Schulen stattfinden und – wo immer möglich – zwei Unterrichtspraktische Prüfungen im Präsenzunterricht umfassen. Soweit dies im Einzelfall unmöglich sein sollte, ggf. auch nur für eines der beiden Prüfungsfächer, kann auf die modifizierten Prüfungsformate zurückgegriffen werden, die sich im Mai 2020 landesweit für solche Fälle bewährt haben. Die Schulleitungen sind gebeten zu bestätigen, ob die Prüfungen mit Präsenzunterricht stattfinden können. Wegen dieser besonderen Rahmenbedingungen werden im Jahr 2020 alle Staatsprüfungen – unabhängig von ihrer Ausgestaltung – zu Gunsten der LAA einmalig als „Freiversuche“ gewertet und im Falle des Misserfolgs auf die Zahl der zulässigen Wiederholungsmöglichkeiten nicht angerechnet werden.

Dies ermöglicht den künftigen Lehrkräften einen qualitätsvollen und fristgerechten Abschluss ihres Vorbereitungsdienstes und eröffnet ihnen den Zugang zur Beschäftigung im Schuldienst.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Internetseite des Landesprüfungsamtes. Konkrete Beratungsanliegen richten Sie bitte an staatspruefungberatung@pa.nrw.de.

Klassenfahrten / Erstattungen

Umgang mit Schulfahrten bis zum Beginn der Herbstferien

Das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) hat mit Blick auf geplante Schulfahrten bis zu den Herbstferien neue Regelungen erlassen. Die Regeln dienen dem Gesundheitsschutz der Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte und geben den Schulen Planungssicherheit.

Für Fahrten ins Ausland gilt: Das MSB hat per Erlass für alle öffentlichen Schulen geregelt, dass alle ein- und mehrtägigen Klassenfahrten, Studienfahrten und Schüleraustausche, die im Zeitraum vor den Herbstferien geplant waren, abzusagen sind. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt die Stornierungskosten dieser Schulen von Fahrten ins Ausland, die im Zeitraum bis zu den Herbstferien geplant waren, soweit die Stornierung durch die Schulen bis zum 12. Juni erfolgt.

Fahrten und Exkursionen innerhalb Deutschlands können unter Beachtung der erforderlichen Maßnahmen zur Wahrung des Infektionsschutzes durchgeführt werden. Mehrtägige Reisen innerhalb Nordrhein-Westfalens oder in andere Bundesländer sowie eintägige Wandertage und Exkursionen zu außerschulischen Lernorten, wie z.B. Museumsbesuche, sind somit möglich. Bei der Buchung und Planung ist im Vorfeld sorgfältig die Vereinbarkeit mit dem Infektionsschutz zu prüfen.

Erstattung von Stornokosten für abgesagte Schulfahrten

Mit Schulmail vom 6. März 2020 wurde im Falle der erforderlichen Absage von Klassenfahrten, Studienfahrten und Schüleraustauschen sowie bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen eine grundsätzliche Kostenübernahme für die vom Vertragspartner (z.B. Reiseveranstalter, Transportunternehmen, Unterkünfte) in Rechnung gestellten und nachgewiesenen Stornierungskosten durch das Land zugesagt. Dies gilt nunmehr für alle Schulfahrten im Sinne der Richtlinien für Schulfahrten (BASS 14-12 Nr. 2), die bis zum Beginn der Sommerferien durchgeführt worden wären.

 Das Land Nordrhein-Westfalen tritt jedoch nicht in bestehende Verträge mit Dritten ein. Daher erfolgt die Auszahlung nicht direkt an den oder die Vertragspartner, sondern ausschließlich an die Schulen. Die Erstattung von Stornierungskosten wird über die Bezirksregierungen erfolgen.

Um eine zeitnahe und geordnete Abwicklung zu gewährleisten, bitte ich Sie, Ihre Anträge auf Erstattung der Stornierungskosten auf dem beigefügten Formular bis zum 15. Mai 2020 bei der zuständigen Bezirksregierung ausschließlich per E-Mail an die dort eingerichteten Funktionspostfächer einzureichen.

• Bezirksregierung Arnsberg: corona-storno@bra.nrw.de

• Bezirksregierung Detmold: corona-stornokosten@brdt.nrw.de

• Bezirksregierung Düsseldorf: corona-stornokosten@brd.nrw.de

• Bezirksregierung Köln: reisekostenstelle@brk.nrw.de

• Bezirksregierung Münster: stornokosten@bezreg-muenster.nrw.de

Bitte fügen Sie dem Antrag die folgenden Unterlagen bei:

• die Rechnung der Vertragspartner inklusive aller berücksichtigten Rückzahlungen (vgl. Nummern 5 und 6 des Formulars) sowie

• den Vertrag oder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, aus denen die Höhe der Stornierungskosten hervorgeht.

Die Anträge können nur von den Schulen selbst, nicht aber von den Eltern oder den Vertragspartnern gestellt werden. Auf dem Antragsformular ist die sachliche und rechnerische Richtigkeit zu bestätigen.

Die Auszahlungen der Erstattungen werden voraussichtlich am 15. Juni 2020 beginnen.

Die vorgenannten Regelungen gelten gleichermaßen für Ersatzschulen, die in die Zusage zur Übernahme von Stornokosten ausdrücklich einbezogen werden.

Welche Regelung gilt für die Erstattung von Stornierungskosten bei Schulprojekten (z.B. Zirkusveranstaltungen, die wegen der erhöhten Infektionsgefahr abgesagt wurden)?

Es gelten gegenwärtig auch weiterhin die Ausführungen der 12. Schulmail.

Dies bedeutet, dass die Kostenzusage nur für Veranstaltungen/Fahrten im Sinne der Richtlinien für Schulfahrten gilt.

Eine Analog-Anwendung auf andere Schulveranstaltungen und Projekte ist nicht möglich.

Dem Ministerium für Schule und Bildung sind mehrfach Fälle bekannt geworden, in denen den Schulen von einem Zirkus nach erstem Anschein überhöhte Stornokosten in Rechnung gestellt wurden. Teilweise wurden auch Stornokosten geltend gemacht, wenn der Zirkus selbst die Veranstaltung aufgrund Unmöglichkeit der Leistungserbringung abgesagt hat. Es wird empfohlen, dass hier die Ansprüche der Unternehmen sorgfältig geprüft werden, ehe Zahlungen vorgenommen werden. Vertragspartner ist, wie auch bei den Schulfahrten, der jeweilige Schulträger.

Erstattung der Elternbeiträge bei Ganztags- und Betreuungsangeboten

Die Landesregierung hat beschlossen, dass das Land zur Hälfte die für die Monate April bis Juli anfallenden Elternbeiträge für Angebote im Rahmen des Erlasses „Gebundene und offene Ganztagsschulen sowie außerunterrichtliche Ganztags- und Betreuungsangebote in Primarbereich und Sekundarstufe I“ (BASS 12-63 Nr. 2) erstattet.

Die andere Hälfte tragen gemäß einer Vereinbarung mit den kommunalen Spitzenverbänden die Kommunen selbst. Das Erstattungsverfahren wurde den Bezirksregierungen bereits mitgeteilt, die entsprechenden Abfragen laufen bereits. Die Rückerstattung der Elternbeiträge erfolgt über die Kommunen bzw. die Schulträger. Rückfragen von Eltern hinsichtlich des Zeitpunkts und Verfahrens der Rückerstattung können nur von den Schulträgern beantwortet werden.

Internationaler Austausch

Was muss eine Schule in den Landesprogrammen Internationaler Austausch beachten?

Landesweit ist die Bezirksregierung Düsseldorf, Teildezernat 43.03, für Internationalen Austausch zuständig. Rückfragen richten Schulen daher an die bekannten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.

Schulen, die bereits eine Förderung erhalten haben und die aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ihre Begegnung nicht antreten können, müssen die Förderung nicht zurückzahlen. Die Fördersumme kann für entstehende Stornokosten verwandt werden. Die entsprechenden Belege sind – wie in den Fördergrundsätzen beschrieben – einzureichen. Nicht verausgabte Mittel sind zurückzuzahlen. Das Finanzministerium räumt mit Erlass vom 01.04.2020 einmalig die Möglichkeit ein, von den Fördergrundsätzen abzuweichen. Daher ist in den Landesprogrammen Internationaler Austausch im Kalenderjahr 2020 eine erneute Antragstellung möglich.

Hinweise zur Erstattung von Stornierungskosten, die über die Förderung der Landesprogramme hinausgehen, können unter folgendem Link abgerufen werden.

Das Formular zur Kostenerstattung ist hier abrufbar.

Was müssen Schulen bei beantragten Projekten im Rahmen von Erasmus+ beachten?

Für alle Fragen rund um Mobilitäten und Projekte im Rahmen des europäischen Bildungsprogramms Erasmus+, ist grundsätzlich die Nationale Agentur (NA) des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz zuständig. Rückfragen sollten Schulen daher an den PAD richten, aktuelle Hinweise des PAD zu „Internationalem Austausch und Corona“ finden Sie unter folgendem Link. Die NA im PAD bittet zeitnah und in jedem Fall schriftlich informiert zu werden, wenn einzelne Mobilitäten oder ein ganzes Projekt abgesagt oder verschoben werden müssen. Der PAD stellt zudem auf seiner Seite Verfahrenswege zu den einzelnen Leitaktionen zur Verfügung, wie Sie bei Stornierungen von Reisen oder einer Verlängerung von Erasmus+ Projekten vorgehen sollten.

Kooperation mit außerschulischen Partnern

Ist das „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch“ von der Aussetzung von Schulfahrten und Schulveranstaltung an außerschulischen Lernorten betroffen?

Nein, beim „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch“ handelt es sich um keine schulische Veranstaltung, sondern um ein außerunterrichtliches Angebot, welches von öffentlichen oder freien Trägern verantwortet wird. Das Land gewährt nach Maßgabe der Richtlinie Zuwendungen für die Durchführung „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch“, BASS 11-02 Nr. 31 lediglich Zuwendungen zur Durchführung der außerunterrichtlichen Angebote. Die praktische Durchführung (auch etwaige Absagen) verantworten die jeweiligen Maßnahmenträger (auch unter Beachtung der derzeitig gültigen Vorschriften, wie z.B. der CoronaSchVO).

Findet das „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch“ in den Sommer- und Herbstferien 2020 statt?

Die Landesregierung hat weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie erlassen (z.B. weitgehendes Kontaktverbot oder Schließung von Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten). Die Eindämmung der Pandemie und der Infektionsschutz haben gegenwärtig die höchste Priorität. Wie lange diese Maßnahmen notwendig sein werden, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht vorhersagen.

Wenn es die allgemeine Lage wieder zulässt, wird das „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch in den Sommer- und Herbstferien durchgeführt. Das Schulministerium möchte daher alle Maßnahmeträger ermutigen, für die Sommer- und Herbstferien 2020 weiterhin Anträge im gewohnten Verfahren zu stellen.

Müssen in Zeiten der Corona-Pandemie bei der Organisation und Durchführung des „FerienIntensivTraining - FIT in Deutsch" besondere Regularien beachtet werden?

Die für die Organisation und Durchführung des „FerienIntensivTraining - FIT in Deutsch" relevanten Aspekte und Zuwendungsvoraussetzungen sind in der Richtlinie Zuwendungen für die Durchführung „FerienIntensivTraining - FIT in Deutsch", BASS 11-02 Nr.31 geregelt. Bei der Durchführung des Programms während der Corona-Pandemie sind zudem zwingend die Maßgaben der jeweils zum Durchführungszeitraum gültigen Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) zu beachten. Sofern eine Durchführung der Maßnahme in schulischen Räumlichkeiten geplant ist, ist zudem die jeweils zum Durchführungszeitraum gültige Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) zu berücksichtigen.

In der Rundverfügung heißt es, dass Veranstaltungen "an außerschulischen Lernorten" entfallen. Inwiefern betrifft die Rundverfügung Veranstaltungen von außerschulischen Partnern (Theater, etc.) in der Schule? Gemäß der Überschrift der Verfügung geht es um außerschulische Lernorte. Ist damit auch festgelegt, dass die nachfolgende Formulierung „weitere Projekte mit außerschulischen Partnern“ sich ebenfalls eindeutig auf außerschulischen Lernorte bezieht?

Mit Runderlass vom 24. März 2020 an die oberen Schulaufsichtsbehörden wurde diesen mitgeteilt, dass schulische Veranstaltungen an außerschulischen Lernorten bis zum Ende des Schuljahres nicht mehr möglich sind. Mit Schulmail vom 3. April 2020 wurde klargestellt, dass der Runderlass sich nur auf Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes erstreckt, um Infektionsgefährdungen vorzubeugen. Kulturelle oder sportliche Veranstaltungen und weitere Projekte mit außerschulischen Partnern bleiben davon zunächst unberührt und können – vorausgesetzt der Schulbetrieb ist wiederaufgenommen worden – weiterhin durchgeführt werden, sofern sie in der Schule stattfinden. Weitere Einschränkungen für die Durchführung von Veranstaltungen können sich ggf. allerdings aus infektionsschutzrechtlichen Auflagen und Vorgaben für die Wiederaufnahme des Schulbetriebes ergeben. Dies ist gegenwärtig noch nicht absehbar. Auf den Abschnitt „Umgang mit Schulfahrten bis zu Beginn der Herbstferien“ wird verwiesen. Diese Regelung erstreckt sich nicht auf die Sommerferien, während der Sommerferien können außerschulische Lernorte u.ä. besucht werden.

Wer trägt die Stornokosten von Veranstaltungen/Fahrten, die im Rahmen der OGS stattfinden sollten (Beispiel: außerschulisches Zirkusprojekt o.ä.) – fallen diese auch unter den Fahrtenerlass?

Die Zusage für die Übernahme der Stornierungskosten bezieht sich auf Schulfahrten im Sinne des Runderlasses „Richtlinien für Schulfahrten“. Dies wurde mit Schulmail vom 3. April 2020 nochmals klargestellt. Schulfahrten in diesem Sinne sind schulisch veranlasste Schulwanderungen und Schulfahrten, Schullandheimaufenthalte, Studienfahrten und internationale Begegnungen, nicht aber im Rahmen der offenen Ganztagsbetreuung durchgeführte Fahrten und Projekte.

Berufliche Bildung

Können Auszubildende, bei denen das Ausbildungsverhältnis (z. B. wegen Betriebsschließung) beendet wird, weiterhin in den Fachklassen des dualen Systems beschult werden?

Auszubildende der Oberstufen mit 2,5- und 3,5-jährigen Berufsausbildungsverhältnissen absolvieren regelmäßig im November eines Jahres den schriftlichen Teil der Berufsabschlussprüfung und im Januar den mündlichen/praktischen Teil. Auszubildende, die vor Beendigung der regulären Ausbildungszeit ihren Ausbildungsplatz verlieren sollten, können in diesem Fall bis zum Ablegen der Berufsabschlussprüfung in ihrer Fachklasse weiter beschult werden. Über die Zulassung zur Berufsabschlussprüfung entscheidet gemäß BBiG § 46 die zuständige Stelle. Eine Zulassung zur Abschlussprüfung muss in diesem Fall separat von den Auszubildenden bei der zuständigen Stelle erfragt und geprüft werden.

Grundsätzlich ist bei allen bestehenden Berufsausbildungsverhältnissen zu befürchten, dass es vermehrt zur vorzeitigen Beendigung von Ausbildungsverhältnissen kommen wird. Auch in diesem Fall ist es, im Sinne des kontinuierlichen Kompetenzerwerbs zur Sicherung des Ausbildungsverhältnisses möglich, dass die Auszubildenden, die weiterhin ein berechtigtes Interesse am Unterricht in der Fachklasse haben, z. B. bis sie ein alternatives Ausbildungsverhältnis gefunden haben oder einen anderen Bildungsweg einschlagen, vorerst in der Fachklasse verbleiben und beschult werden können.

Planungserfordernisse zur Beschulung in den Fachklassen des dualen Systems im Schuljahr 2020/2021 und Information von Betrieben, Maßnahmenträgern und weiteren Partnern

Derzeit sind viele Ausbildungsbetriebe von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen, daher sinkt derzeit die Anzahl der angebotenen Ausbildungsstellen, aber auch die der Bewerberinnen und Bewerber für das kommende Ausbildungsjahr.

Es ist zu befürchten, dass durch vermehrte Insolvenzen und Geschäftsaufgaben Auszubildende ihre Ausbildung nicht wie geplant fortsetzen können.

Was wird aus der meiner Ausbildung, wenn mein Betrieb Insolvenz anmelden muss?

Die Partner in der Allianz für Ausbildung auf Bundesebene und die Partner im Ausbildungskonsens auf Landesebene setzen sich mit berufsbildungspolitischen Aktivitäten und Instrumenten stark dafür ein, dass nicht nur die Fortführung bereits begonnener Ausbildungen gesichert ist, sondern auch der Ausbildungsmarkt 2020/2021 mit Förderinstrumenten stabilisiert wird. Im Sinne des kontinuierlichen Kompetenzerwerbs zur Sicherung des Ausbildungserfolges, können die Auszubildenden bis sie ein alternatives Ausbildungsverhältnis abgeschlossen oder einen anderen Bildungsweg eingeschlagen haben, weiterhin in den Fachklassen des dualen Systems mitbeschult werden.

Welche Lösungen sieht das Land NRW vor?

Zur Fortführung bereits begonnener Ausbildungen werden gemeinsam mit Unternehmen und Auszubildenden, Sozialpartnern, Kammern, der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und den Jobcentern pragmatische Lösungen entwickelt, die auf die o. g. Regelungen zu Möglichkeiten der kontinuierlichen Beschulung in den Fachklassen des dualen Systems bei möglichen Auswirkungen der Corona-Krise auf bestehende Ausbildungsverhältnisse aufsetzen können.

Was gilt für die Beschulung neuer Ausbildungsplatzbewerberinnen und -bewerber?

Unabhängig von der konkreten Ausgestaltung eines derzeit zur Stabilisierung des Ausbildungsmarktes in Ergänzung der auf Bundesebene beschlossenen Maßnahmen in Entwicklung befindlichen Maßnahmenpaketes wird vermutlich verstärkt von den Möglichkeiten der Nachvermittlung von Ausbildungsplatzbewerberinnen und -bewerbern bis zum 31. Januar 2021 Gebrauch gemacht werden. Damit werden absehbar im kommenden Schuljahr mehr Auszubildende erst später in die Fachklassen des dualen Systems einmünden.

Wie kann ein möglichst ähnlicher Lernstand aller Auszubildenden gewährleistet werden?

Insbesondere für die vorgenannten Auszubildenden aber auch für Auszubildende, die in diesem Jahr ihre Zwischen- und Abschlussprüfung absolvieren, sind in Abstimmung mit den Betrieben zur Anpassung von unterschiedlichen Lernständen nach Möglichkeit erweiterte Stützangebote gemäß § 7 APO-BK, Anlage A APO-BK im Differenzierungsbereich anzubieten.

Gibt es Besonderheiten bei Blockschulunterricht?

Zur Sicherung des Ausbildungserfolgs von Auszubildenden, die in der Organisationsform des Blockunterrichts beschult werden, können, falls erforderlich, mit Blick auf die Prüfungen in Abstimmung mit den Ausbildungsbetrieben Blockzeiten gemäß § 5 APO-BK Anlage A verschoben werden.

Wie werden Informationen zu Planungen der Beschulungen der Fachklassen des dualen Systems bekannt gegeben?

Unabhängig vom weiteren Verlauf des Infektionsgeschehens, sollen für das kommende Schuljahr Planungen zur Beschulung der Fachklassen des dualen Systems frühzeitig vorgenommen und Ausbildungsbetriebe, Maßnahmenträger und ggf. weitere Partner wie überbetriebliche Ausbildungsstätten wie gewohnt über die Planungen zur Unterrichtsorganisation informiert werden.

Welche Vorgaben werden zum Präsenz-und Distanzunterricht und damit zur Freistellungsverpflichtung der Ausbildungsbetriebe gesetzt?

Entsprechend der diesbezüglichen Beschlüsse und Entwicklungen in der Kultusministerkonferenz und in der Allianz für Ausbildung auf Bundesebene werden entsprechende schulrechtliche Vorgaben zu Präsenz- und Distanzunterricht und damit zur Freistellungsverpflichtung der Ausbildungsbetriebe gemäß Berufsbildungsgesetz sowie Unterstützungsmaterialien zur Verknüpfung von Präsenzunterricht und Distanzunterricht schnellstmöglich entwickelt.

Prüfungen

Zu welchen Terminen finden die Berufsabschlussprüfungen in den Fachklassen des Dualen Systems statt?

Die Termine für die Berufsabschlussprüfungen werden von den jeweils für die Ausbildungsberufe zuständigen Stellen (z.B. Kammern) festgelegt und veröffentlicht.

Wie erfolgt der Einsatz von Lehrkräften in Prüfungsausschüssen im Rahmen des Ehrenamtes bei Ruhen des Schulbetriebs, eingeschränktem Schulbetrieb und in der unterrichtsfreien Zeit?

Durch avisierte oder auch bereits festgelegte Verschiebungen von Terminen schriftlicher Abschlussprüfungen durch die Kammern bzw. zuständigen Stellen, ist nicht auszuschließen, dass der Einsatz von Lehrkräften im Rahmen des Ehrenamtes bei zeitlich verschobenen Berufsabschlussprüfungen zum Teil auch in der unterrichtsfreien Zeit oder in Zeiten, in denen der Unterrichtsbetrieb noch ruht oder eingeschränkt ruht wahrgenommen werden sollen.

Lehrkräfte, die während des noch ruhenden oder eingeschränkt ruhenden Schulbetriebs im Rahmen ihrer dienstlichen Obliegenheiten ihr Ehrenamtes als Prüfungsausschussmitglied einer Kammer oder zuständigen Stelle wahrnehmen, tun dies unter der Voraussetzung, dass die Kammer oder zuständige Stelle, die zum jeweiligen Zeitpunkt aktuellen Vorgaben zum Infektions- und Gesundheitsschutz einhält.

Wegen der im Rahmen der Corona-Krise notwendigen zeitlichen Verschiebungen von Prüfungsterminen bei allen Kammern und zuständigen Stellen, wird es sich ggf. nicht vermeiden lassen, dass Prüfungsteile in der unterrichtsfreien Zeit absolviert werden. Das angenommene Ehrenamt ist auch in diesem Fall auszuüben. Das MSB hat sich dafür eingesetzt, dass die Inanspruchnahme der Lehrkräfte als ehrenamtliche Prüfungsausschussmitglieder in der unterrichtsfreien Zeit möglichst gering zu halten und auf die Belange von Lehrkräften im Einzelfall Rücksicht zu nehmen ist.

Nutzung von Räumen in Berufskollegs zur Durchführung von Berufsabschlussprüfungen der Kammern und weiteren zuständigen Stellen

Wie sieht es mit der vereinbarten Nutzung von Räumen der Berufskollegs zur Durchführung von Berufsabschlussprüfungen der Kammern und weiteren zuständigen Stellen aus?

Mit 7. Schulmail (18.3.2020) hat das MSB kommuniziert: „Die zuständigen externen Stellen (Kammern) wenden sich bei Bedarf an die jeweiligen Schulträger. Die Schulleitungen unterstützen die Kammern darin, Lösungen zur Sicherstellung der Prüfungen zu finden."

In Abstimmung mit den Kommunalen Spitzenverbänden wird seitens des Ministeriums für Schule und Bildung versichert, dass auch weiterhin die Schulträger bemüht sind, die geübte und ggf. auch für diesen Prüfungsdurchgang langfristig oder auch kurzfristig bereits mit Schulleitungen und Schulträgern vereinbarte Nutzung von Räumen der Berufskollegs zu ermöglichen.

Mit Blick auf die Verantwortung des einzelnen Schulträgers, gemäß Schulmail Nr. 14 und 21 zu planende Unterrichtsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler von Abschlussklassen zum Teil ggf. tageweise mit Blick auf räumliche und personelle Kapazitäten zu realisieren, sind dem jedoch individuell an den einzelnen Berufskollegs unterschiedliche Grenzen gesetzt.

Was ist wenn eine Durchführung von Abschlussprüfungen in Räumlichkeiten eines oder mehrerer Berufskollegs grundsätzlich nicht ermöglicht werden kann?

Die Schulträger können ggf. alternative Veranstaltungsräume in ihrer jeweiligen Zuständigkeit empfehlen.

Kann eine Bescheinigung über den Erwerb der Fachhochschulreife ausgestellt werden, wenn das einschlägige halbjährige Praktikum zum Erwerb der Fachhochschulreife wegen Corona ausgesetzt werden musste?

Schülerinnen und Schülern, die das einschlägige halbjährige Praktikum (Abschnitt III. Praktikum-Ausbildungsordnung) zum Erwerb der Fachhochschulreife (§ 4 Nr. 1 Gleichwertigkeitsverordnung) wegen Corona bedingter Betriebsschließungen in dem Zeitraum des Ruhens des Unterrichts aussetzen mussten, kann die Fachhochschulreife von den Berufskollegs trotzdem bescheinigt werden, wenn die Praktikumsinhalte nach Anlage 1 der Praktikum-Ausbildungsordnung ordnungsgemäß vermittelt werden konnten.

Nach Wiederaufnahme des Unterrichts (23.04.2020) ist eine Bescheinigung über die Fachhochschulreife auch dann möglich, wenn – aufgrund eines durch die Corona-Pandemie verspäteten Beginns oder einer Absage des Praktikums – zum vollständigen Nachweis des 24-wöchigen Praktikums bis zu drei Wochen fehlen. Außerdem bestehen in Absprache mit dem Berufskolleg folgende Möglichkeiten, wenn nicht absehbar ist, dass das einschlägige Praktikum aufgrund der Corona-Pandemie bis zum Beginn eines Fachhochschulstudiums vollständig abgeleistet werden kann:

- Abweichend von Abschnitt III Nr. 5 Praktikum-Ausbildungsordnung können einschlägige Betriebspraktika aus der Sekundarstufe I angerechnet werden.

- Das Praktikum kann in einem anderen Fachbereich abgeleistet werden.

- Die Schule entscheidet anhand der organisatorischen Möglichkeiten und Umstände im Einzelfall, ob sie bis zum Ende des Schuljahres Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit eröffnen kann, einschlägige Praxisleistungen an der Schule zu erbringen.

Können Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2020/2021 in die Klasse 11 der Fachoberschule aufgenommen werden, obwohl sie keinen Praktikumsplatz nachweisen können?

Ein Einstieg in die FOS 11 ist zum Schuljahresbeginn 2020/21 ausnahmsweise auch dann möglich, wenn zum 01.08.2020 noch kein Praktikumsplatz zur Verfügung steht. Der Praktikumsplatz ist dann bis zum 09.10.2020 nachzuweisen. Voraussetzung hierfür ist, dass die betroffenen Schülerinnen und Schüler parallel mit der Aufnahme in die FOS 11 eine Aufnahmezusage für einen alternativen Bildungsgang mit vergleichbarem Abschlussziel (z.B. berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie schulischer Teil der FHR) erhalten, in den sie wechseln, wenn bis zu den Herbstferien kein Praktikumsplatz nachgewiesen werden kann. Der Übergang wird von den Berufskollegs durch die Abstimmung der didaktischen Jahresplanung gewährleistet.

Kann eine ordnungsgemäße Durchführung des einjährigen gelenkten Praktikums zum Erwerb der Fachhochschulreife bescheinigt werden, wenn das Praktikum wegen Corona unterbrochen werden musste?

Praktikantinnen und Praktikanten im einjährigen gelenkten Praktikum (Abschnitt IV. Praktikum-Ausbildungsordnung) zum Erwerb der Fachhochschulreife (§ 4 Nr. 3, 4 Gleichwertigkeitsverordnung) kann die ordnungsgemäße Durchführung des Praktikums dann bescheinigt werden, wenn die Ausfallzeiten einer erfolgreichen Ableistung des Praktikums und der Vermittlung der vorgesehenen Kenntnisse nicht entgegenstehen. Als Anhaltspunkt für hinnehmbare Ausfallzeiten, die eine ordnungsgemäße Durchführung nicht prinzipiell behindern, ist der Zeitraum des tatsächlich ruhenden Unterrichtsbetriebs anzusehen. Wenn diese Voraussetzungen nicht vorliegen, wäre das Praktikum entsprechend zu verlängern.

Was passiert, wenn das Praktikum zum Erwerb des praktischen Teils der Fachhochschulreife nicht vor Ablauf der Einschreibungsfrist an den Hochschulen beendet werden kann?

Es wird auf § 24 der Verordnung über die Vergabe von Studienplätzen in Nordrhein-Westfalen verwiesen, der Regelungen zur vorbehaltlichen Einschreibung für Personen mit Fachhochschulreife trifft.

Entstehen für Schülerinnen und Schüler Nachteile, die Praktika in den Assistentenbildungsgängen der Anlage B und im Bildungsgang Staatlich geprüfte Kinderpflegerin / Staatlich geprüften Kinderpfleger sowie in den Assistentenbildungsgängen der Anlage C und D sowie in der Fachoberschule (FOS) Klasse 11 bedingt durch Corona nicht absolvieren konnten?

Auch für Schülerinnen und Schüler dieser Bildungsgänge, die ihre Praktika aufgrund des Ruhens des Unterrichts nicht absolvieren können, gilt gemäß Schulmail Nr. 7, dass durch die nicht vollständig absolvierten Praktika keine Nachteile entstehen. Bezogen auf den Übergang in die FOS Klasse 12, für den das erfolgreiche Absolvieren des Praktikantenjahres erforderlich ist, wird auf die Rollen und Aufgaben von Praktikumsbetrieben, Berufskollegs und Bezirksregierung auf die Verwaltungsvorschriften 10.1.2 und 10.1.3 zu § 10 der APO-BK, Anlage C, hingewiesen.

Informationen zu KAoA

Eine Woche „Berufliche Orientierung extra“ in den Sommerfreien

Die Ferienkurse sind ein zusätzliches, freiwilliges Angebot im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“. Während der fünftägigen Kurse können Schülerinnen und Schüler der kommenden Jahrgangsstufen 9 und 10 praktische Erfahrungen in verschiedenen Berufsfeldern erwerben. Die Kurse finden in außerschulischen, beruflichen Ausbildungs-/Lehrwerkstätten statt und werden von erfahrenen Trägern der Berufsbildung und Beruflichen Orientierung ausgeführt. Informationen zu den Anmeldemodalitäten sind bei den KAoA-Dezernentinnen und -dezernenten der Bezirksregierungen und den Kommunalen Koordinierungsstellen vor Ort erhältlich.

Umsetzung der Standardelemente im Rahmen von KAoA an allgemeinbildenden Schulen und Berufskollegs

Die Berufliche Orientierung nach den Vorgaben der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ist im Schuljahr 2020/21 wieder verpflichtend umzusetzen. Die Verpflichtung hat ihre Grenzen in der durch die Corona-Pandemie gesetzten Machbarkeit der Umsetzung. Bei Problemstellungen unterstützen die regionalen Partner, insbesondere Kommunale Koordinierungsstellen und Schulaufsicht.

Sollten Corona-bedingte Einschränkungen nur einzelne Gebietskörperschaften betreffen, so stimmen die regional zuständigen Schulaufsichten mit der Generale KAoA die zu treffenden Maßnahmen mit den Schulen und den jeweiligen Kommunalen Koordinierungsstellen ab.

Durch den Lockdown und die weiteren Folgen der Corona-Pandemie sind viele Unsicherheiten für den Übergang und den möglichen Anschluss der Schülerinnen und Schüler entstanden. Daher soll neben der Umsetzung der Beruflichen Orientierung von Beginn des Schuljahres an ein Fokus auf der Übergangsgestaltung der Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Jahrgangsstufen liegen, die die Schule am Ende des Schuljahres voraussichtlich verlassen werden.

Nähere Empfehlungen und Vorgaben sind im Folgenden in der Beschreibung zu den einzelnen Standardelementen zu finden. Hier sind nur Standardelemente aufgeführt, bei denen es Abweichungen von den festgelegten Standards gibt. Alle anderen Standardelemente sind regulär durchzuführen.

Die folgenden Regelungen zur Umsetzung in diesem Schuljahr wurden in Absprache mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW für die einzelnen Standardelemente getroffen.

Umsetzung einzelner Standardelemente

Beratungs- und Berufsorientierungsangebot der Bundesagentur für Arbeit (SBO 2.2)

Das Beratungsangebot wird zu Schuljahresbeginn intensiviert und ausgebaut werden.

Die Schule hat die Aufgabe die individuelle Einzelberatung, in ihren organisatorischen Tagesablauf zu integrieren und die notwendigen hygienischen Rahmenbedingen sicherzustellen.

Darüber hinaus ist die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit über den telefonischen Kontakt oder per E-Mail zu erreichen. Persönliche Beratungstermine in Einzelfällen in den Agenturen für Arbeit sind über die bewährte Hotline zu erfragen.

Die den Prozess der systematischen Beruflichen Orientierung unterstützenden Maßnahmen der vertieften Berufsorientierung nach § 48 Drittes Sozialgesetzbuch (SGB III) der Bundesagentur für Arbeit und der Ko-Finanzierenden können in den einzelnen Jahrgangsstufen fortgesetzt werden.

Elterninformationsveranstaltungen (SBO 2.3.1) und STAR – Elterninformationsveranstaltungen (SBO 2.3.2)

Die aktuellen Regelungen für Versammlungen und Veranstaltungen sind in der Corona-Schutzverordnung aufgeführt.

Wenn die örtlichen Gegebenheiten in den Schulen jeweils die Voraussetzung bieten, dass die Hygienevorschriften eingehalten werden können, sollten die Elterninformationsveranstaltungen zu Beginn der Jahrgangsstufe 8 stattfinden.

Als Ersatz für Elterninformationsveranstaltungen können und für Eltern aus Risikogruppen sollen die Informationen auch digital oder postalisch weitergegeben werden.

Potenzialanalyse – 1-tägig (SBO 5.1)

Auch im Schuljahr 2020/21 erhalten alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 eine Potenzialanalyse (PA). Es wird voraussichtlich zu inhaltlichen Anpassungen aufgrund von Hygiene- und Abstandsgeboten kommen.

Die Bildungsträger haben, neben der Durchführung in Präsenz nach regulärem Modell, die Möglichkeit, die Potenzialanalyse in anderer Form durchzuführen:

- im Zweischicht-Modell in Präsenz (Reduzierung der Dauer auf vier Zeitstunden)

- in Präsenz mit angepassten Aufgaben

- in hybriden Formen (Präsenz und digital)

- als digitales Format für Schülerinnen und Schüler, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in Präsenz teilnehmen können und für Schülerinnen und Schüler, die in Quarantäne sind.

Bei der Durchführung der Standardelemente hat die Potenzialanalyse Priorität. Die jeweiligen Kommunalen Koordinierungsstellen tragen in Absprache mit den regionalzuständigen Schulaufsichten mit der Generale KAoA dafür Sorge, dass die Termine zwischen den Schulen und den Trägern abgestimmt und bis Ende des 1. Schulhalbjahres durchgeführt werden.

Sofern geeignete Räumlichkeiten zur Umsetzung der Potenzialanalyse an der entsendenden Schule zur Verfügung stehen und Corona-Auflagen dem nicht entgegenstehen, kann die Potenzialanalyse durch den Bildungsträger in Abstimmung mit der Schule in diesen Räumlichkeiten durchgeführt werden. Es können auch Lösungen gefunden werden, in der ein Teil der Schülerinnen und Schüler in den Räumlichkeiten beim Bildungsträger ist und der andere Teil in der Schule, um möglichst vielen Schülerinnen und Schülern an einem Tag die Potenzialanalyse zu ermöglichen.

Potenzialanalyse für die Förderschwerpunkte Lernen und Emotionale und soziale Entwicklung – 2-tägig (SBO 5.2)

Für die Schülerinnen und Schüler mit den Förderschwerpunkten Lernen und Emotionale und soziale Entwicklung im Gemeinsamen Lernen besteht aufgrund der aktuellen Lage im Schuljahr 2020/21 keine Möglichkeit, im Huckepack an einer zweitägigen Potenzialanalyse teilzunehmen. Sie erhalten in diesem Schuljahr damit keine zweitägige Potenzialanalyse.

Die Schülerinnen und Schüler nehmen in der Regel mit ihrem Klassenverband an der eintägigen Potenzialanalyse teil.

STAR – Potenzialanalyse für die Förderschwerpunkte Geistige Entwicklung, Körperliche und motorische Entwicklung, Hören und Kommunikation, Sprache – 2-tägig (SBO 5.3)

Die noch nicht durchgeführten KAoA-STAR-Potenzialanalysen aus dem Schuljahr 2019/20 können abweichend vom bisherigen zeitlichen Rahmen im Schuljahr 2020/21 nachgeholt werden. Eine Durchführung muss jedoch bis zum 31.12.2020 erfolgen. Hierzu erfolgen Absprachen zwischen Träger, Schule und dem jeweiligen Integrationsfachdienst (IFD).

STAR – Potenzialanalyse für den Förderschwerpunkt Sehen – 2-tägig (SBO 5.4) und STAR – Feststellung des funktionalen Sehvermögens für den Förderschwerpunkt Sehen (SBO 5.5)

Die noch nicht durchgeführten Feststellungen des funktionalen Sehvermögens und KAoA-STAR-Potenzialanalysen für den Förderschwerpunkt Sehen aus dem Schuljahr 2019/20 können abweichend vom bisherigen zeitlichen Rahmen im Schuljahr 2020/21 nachgeholt werden. Eine Durchführung muss jedoch bis zum 31.12.2020 erfolgen. Hierzu erfolgen Absprachen zwischen Träger, Schule und dem jeweiligen Integrationsfachdienst (IFD).

Praxisphasen (SBO 6)

Die Durchführungsdauer bei Standardelementen der Praxisphasen (Berufsfelderkundungen, Praxiskurse, Schülerbetriebspraktika, Praxiselemente Sek. II, KAoA-kompakt) kann in dem Schuljahr 2020/2021 wie im vergangenen Schuljahr 2019/2020 verkürzt werden, wenn schulische Belange, ein fehlendes Angebot an betrieblichen Plätzen oder Engpässe im Rahmen der trägergestützten Angebote dies erforderlich machen. Zur Verkürzung trägergestützter Elemente sind die unten folgenden Regelungen zu beachten.

Insgesamt sollte die aktuelle Lage in den Betrieben berücksichtigt werden (z.B. Auswirkungen des Lockdown auf bestimmte Branchen, hohe Hygieneanforderungen, Home-Office vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter usw.). Die betrieblichen Standardelemente bieten für die Umsetzung einen flexiblen zeitlichen Rahmen, der ausgeschöpft werden kann und sollte. Es sollen pragmatische Lösungen gefunden werden, insbesondere auch im Hinblick auf die Möglichkeiten der externen Partner und des Gesundheitsschutzes.

Die ggf. nachzuholenden trägergestützten Standardelemente (Berufsfelderkundungen, Praxiskurse und KAoA-kompakt) können nur in regionaler Abstimmung mit der Kommunalen Koordinierungsstelle, der regional zuständigen Schulaufsicht mit der Generale KAoA und den Bildungsträgern durchgeführt werden. Es muss auf regionaler Ebene geklärt werden, welche Möglichkeiten der Umsetzung nach der jeweils gültigen Fassung der CoronaSchVO geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen bzgl. trägergestützter Standardelemente bestehen und welche Kapazitäten in den jeweiligen Regionen zur Verfügung stehen.

Praxisphasen im Ausland (SBO 6)

Berufsfelderkundungen, Schülerbetriebspraktika, Langzeitpraktika und Praxis-elemente in der Sek. II im Ausland können in Ländern wieder stattfinden, für die keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt und die vom RKI nicht als Krisenregion benannt werden. Die Corona-Schutzverordnung und die Corona-Einreiseverordnung sind einzuhalten. Die Bestimmungen der Einreiseländer sind zu beachten.

Trägergestützte Berufsfelderkundungen (SBO 6.1) und trägergestützte Praxiskurse (SBO 6.3)

Die trägergestützten Berufsfelderkundungen und Praxiskurse können wie folgt durchgeführt werden:

Den Bildungsträgern wird ermöglicht, BFE und Praxiskurse unter Einhaltung der nach der jeweils gültigen Fassung der CoronaSchVO bestehenden Hygiene- und Abstandsregelungen umzusetzen. Da die Bildungsträger ggf. die vorgesehenen Gruppengrößen reduzieren müssen und / oder um ausreichende Kapazitäten zu ermöglichen, können die Bildungsträger – im Schuljahr 2020/2021- in Abstimmung mit den Schulen neben der regulären Umsetzung der drei BFE-Tage bzw. des dreitägigen Praxiskurses auch zwei weitere Modelle als zeitlich verkürzte Formate zur Umsetzung anbieten:

a)         2 –Tages - Modell: Die Umsetzung der BFE-Tage/ des Kurses erfolgt in zwei statt drei Tagen bei einer täglichen Dauer von mindestens 7 Stunden (inklusive Pausen nach JArbSchG). Die Inhalte der BFE-Tage/ des Kurses sind auf die reduzierte Dauer zu komprimieren

b)         2 - Schicht - Modell

Eine Gruppe wird in 2 Teil-Gruppen geteilt. Jede Teil-Gruppe kommt an den drei Tagen für jeweils 4 Stunden reiner Werkstattzeit zum Bildungsträger. Die Inhalte der BFE-Tage/ des Kurses sind auf die reduzierte Dauer zu komprimieren. Die eine Gruppe kommt vormittags, die andere Gruppe nachmittags. Die Zeiten werden so gelegt, dass sich die Gruppen nicht begegnen.

Bei dem Wunsch einer alternativen Umsetzung verständigen sich Schule und Bildungsträger auf ein Modell und teilen dies der KoKo und der Schulaufsicht mit. Die KoKo informiert die LGH per Mail, der Träger kann anschließend den entsprechenden Kurs ins BAN Portal eintragen und die Schule dort ihre Buchung vornehmen.

Schülerbetriebspraktika (SBO 6.2.1), STAR- Betriebspraktikum im Block (SBO 6.2.2) und Praxiselemente in der Sek. II (SBO 6.2.3)

Der Kontakt zu den Betrieben sollte frühzeitig hergestellt werden, um zu klären, ob das Praktikum stattfinden kann. Insgesamt sollte die aktuelle Lage in den Betrieben berücksichtigt werden. Bei KAoA-STAR erfolgt der Kontakt zum Betrieb und die Betreuung der Schülerinnen und Schüler durch den Integrationsfachdienst (IFD).

In dieser Krisensituation kann für das Schülerbetriebspraktikum im  Schuljahr 2020/2021 eine alternative Umsetzung abweichend vom internen BO-Curriculum durch die Schulen geplant werden, z. B. konnten die im  Schuljahr 2019/2020 durchzuführenden Praktika in das nächste Schuljahr verschoben werden oder/und verkürzt werden oder nicht durchgeführt werden. . Die Umsetzung während der Unterrichtszeit kann mit einer Fortführung in den Ferien kombiniert werden. Hierbei müssen auch in den Ferien die Vorgaben des Erlasses zur Beruflichen Orientierung wie z. B. die Erreichbarkeit der Schule und die Betreuung der Jugendlichen im Betrieb durch die Schule eingehalten werden.

Bei der alternativen Umsetzungsplanung muss berücksichtigt werden, dass für jede Schülerin bzw. jeden Schüler mindestens ein einwöchiges Praktikum insgesamt in der Sekundarstufe I oder II durchgeführt wird. Diese Abweichung von den Mindeststandards  bis zum Ende Schuljahres 2020/2021.

Eine Schülerin bzw. ein Schüler der jetzigen und der zukünftigen EF (bzw. Klasse 11 des Beruflichen Gymnasiums) des kommenden Schuljahrs sollte in der Oberstufe mindestens eine Praxisphase von fünf Tagen durchlaufen.

Schülerinnen und Schüler, die wegen der Krisensituation keine Praktikumsplätze finden, müssen durch die Schule in das laufende Unterrichtsangebot der Schule integriert werden. Im Mittelpunkt soll die Berufliche Orientierung stehen.

Studienorientierung (SBO 6.5)

Die einzelnen Hochschulen bieten alternative Formen der Beratung an. Diese sind über die Internetseite der Studienberatung der jeweiligen Hochschule zu erreichen. Die einzelnen Zentralen Studienberatungsstellen mit ihren Kontaktdaten sind unter www.zsb-in-nrw.de zu finden.

Über die Angebote der Studienorientierung an den Hochschulen sind Informationen auf der Internetseite der jeweiligen Hochschule zu finden. Auch hier werden neben den Präsenzveranstaltungen alternative digitale Formate angeboten.

KAoA-kompakt (SBO 6.6)

Die Durchführung der einzelnen Bestandteile von KAoA-kompakt unterliegen den gleichen Rahmenvorgaben bei der Potenzialanalyse, den Berufsfelderkundungen und den Praxiskursen aufgeführt (s.o.).

Schulmails zum Coronavirus

Informationen für Schulleitungen - „Führen und Leiten in Krisensituationen“

Die dynamische Entwicklung im Zusammenhang mit dem Coronavirus erfordert ein gleichermaßen umsichtiges wie effektives Handeln der Schulleitungen. Der Notfallordner „Hinsehen und Handeln“ unterstützt Schulen dabei, kompetent mit verschiedensten Notlagen umzugehen, auch bei der Bewältigung der aktuellen Situation. 

Ein Auszug aus dem Notfallorder (Seiten 231 – 234) bietet wichtige Handlungsempfehlungen für Schulleitungen und gibt Schulleiterinnen und Schulleitern wichtige Orientierung. Der gesamte Notfallordner steht allen Schulen auch online zum Download zur Verfügung. (www.notfallordner.nrw.de, Anmeldung mit Schulkennung und Kennwort)

Sport- und Bewegungsideen für drinnen

Im Schulsportportal NRW sind zahlreiche Bewegungsideen veröffentlicht, die auch zu Hause in der Wohnung ausgeübt werden können. Die Angebote aus verschiedenen Sportbereichen sind einfach und kreativ. Und alle können mitmachen!

Bewegungsintensive Pausen sollen Teil eines Schultages sein, auch wenn die Infektionsschutzmaßnahmen die Möglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Pause stark einschränken. Auch dazu finden sich viele Ideen, Anregungen und Spielbeschreibungen im Schulsportportal NRW.

Zuständigkeit für Schutzmaßnahmen

Die Bekämpfung der Verbreitung des Coronavirus liegt – wie ausgeführt – in der Zuständigkeit der Gesundheitsbehörden unter der Aufsicht des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Das NRW-Gesundheitsministerium steht in ständigem Kontakt zur Bundesebene, zu anderen Bundesländern und orientiert sich an den Risikobewertungen und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI).

Das RKI in Berlin beobachtet und bewertet die Lage stetig und ist bundesweit die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Coronavirus. Von dort aus werden Maßnahmen bundesweit koordiniert.

Grundsätzlich haben auch Schulleitungen im Einzelfall die Befugnis, Schülerinnen und Schüler vom Unterricht auszuschließen, wenn von ihnen eine Gesundheitsgefahr ausgeht (§ 54 Absatz 4 SchulG). Dies gilt nach beamten- bzw. arbeitsrechtlichen Regelungen auch für Lehrkräfte. Darüber hinaus kann im Ausnahmefall eine Schule auf Grundlage des Hausrechtes der Schulleitung (§ 59 Absatz 1 Ziffer 6 in Verbindung mit Absatz 8 SchulG) zur Abwehr erheblicher konkreter Gefahren geschlossen werden.

Hygienemaßnahmen

Händewasch- und Händedesinfektionsmöglichkeiten

Es ist für ausreichende Hände-Waschmöglichkeiten zu sorgen. Die Sanitäranlagen müssen mindestens mit ausreichend Seifenspendern ausgestattet sein. Sie müssen unter dem Kriterium der Abstandswahrung gut erreichbar sein. Der Zugang zur Händedesinfektion sollte vor Eintritt in den Unterrichts- bzw. Prüfungsraum und gegebenenfalls zusätzlich an gut erreichbaren Plätzen im Gebäude wie z.B. auf Fluren ermöglicht werden. Auf das Händeschütteln soll verzichtet werden. Die Hände sollten regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife über 20-30 Sekunden gewaschen werden. Hautverträgliche Händedesinfektionsmittel auf Alkoholbasis können bei nicht sichtbarer Verschmutzung alternativ benutzt werden.

  • Mittel für die Händehygiene und für Reinigung und Flächendesinfektion: Bei Verwendung von Desinfektionsmitteln für bestimmte, häufig von unterschiedlichen Personen berührten Flächen sollten nur geeignete Desinfektionsmittel für alle Handkontaktflächen verwendet werden. Ihr Schulträger verfügt dazu über die notwendigen Informationen.
  • Standards für die Sauberkeit in den Schulen: Potentiell kontaminierte Flächen, die durch Händekontakte zu einer Übertragung beitragen könnten, sollen durch eine arbeitstägliche Reinigung und in zuvor definierten Bereichen (z.B. Handkontaktflächen, gemeinsam benutze Tastaturen, Sanitäranlagen, Türkliniken und Treppenläufe) ggfls. durch eine zusätzliche Flächendesinfektion mittels Wischdesinfektion (z.B. vorgetränkte Wischtücher) dekontaminiert werden. Es sollten nur geeignete Desinfektionsmittel für alle Handkontaktflächen verwendet werden. Ihr Schulträger verfügt dazu über die notwendigen Informationen.
  • Hygieneplan: Die ergriffenen Maßnahmen sollen Eingang finden in den Hygieneplan nach § 36 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz. Muster:Rahmen-Hygieneplan für Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche und Muster-Reinigungs- und Desinfektionsplan für Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche

Weitere Informationen

Schulträger, die sich über zuverlässige Beschaffungsmöglichkeiten für geeignete Desinfektions- und Reinigungsmittel sowie für geeignete Masken für den Infektionsschutz informieren wollen, können das hier tun:

Digitales Medienpaket

Elterninformationen

Hygiene-Tipps für Eltern

Hygiene-Tipps für Kinder

Literatur

Die medizinisch-hygienische Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH), des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) und der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP) finden Sie hier.

Grundsätzlich verweisen wir noch einmal auf die Informationsangebote des RKI und der Gesundheitsbehörden.

Informationen zum Coronavirus, Bürgertelefon

Robert-Koch-Intstitut (RKI)

Das RKI veröffentlicht auf seiner Internetseite eine Vielzahl von Informationen für Fachleute, aber auch die allgemeine Öffentlichkeit.

Bürgertelefon

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus ein Bürgertelefon zum Coronavirus unter der Nummer (0211) 9119 1001 geschaltet. Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 7.00 bis 20.00 Uhr geschaltet. Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner am Bürgertelefon beantworten allgemeine Fragen zum Coronavirus und zur Vorbeugung.

Portal der Landesregierung

Wichtige Fragen und Antworten zum Corona-Virus sind zu den folgenden Themenkomplexen in der FAQ-Liste auf dem Landesportal aufbereitet: Grundsätzliche Informationen, Situation in Nordrhein-Westfalen, Unternehmen, Arbeitnehmer, Kinderbetreuung, Schulen, Hochschulen, Krankenhäuser/Pflege- und Altenheime, Justiz, Kultureinrichtungen, Verbraucher

Ansprechpartner/Hotlines, Aktuelle Meldungen, gesammelte Informationen etc. sind auf der Corona-Seite des Landes zusammengestellt.

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS NRW)

Erlasse des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW zur Bekämpfung der Corona-Pandemie finden Sie hier in chronologischer Reihenfolge.

Aktuelle Fallzahlen für NRW sind hier zu finden.

Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW (MWIDE NRW)

Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen stehen den Unternehmen in Nordrhein-Westfalen verschiedene öffentliche Angebote zur Verfügung. Hier finden Sie Informationen zu den Themen Bürgschaftsbank NRW, Landesbürgschaftsprogramm, Förderberatung der NRW.BANK, Kapitalbeteiligungsgesellschaft NRW sowie zu steuerlichen Maßnahmen.

Bundesagentur für Arbeit (BA)

Aktuelle Informationen der Bundesagentur für Arbeit für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld finden Sie hier.

Weitere aktuelle Informationen der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit finden Sie hier.

unternehmer nrw

unternehmer nrw stellt hier die wichtigsten Informationen zur aktuellen Entwicklung aus arbeitsrechtlicher und wirtschaftspolitischer Perspektive zur Verfügung.

Barrierefreie Informationen zum Coronavirus

Wenn Sie Hilfe brauchen – Schulpsychologische Dienste und Schulsozialarbeit

Die aktuelle Situation rund um das Coronavirus verändert viele gewohnte Abläufe und stellt eine Herausforderung für uns alle dar. Ab dem 23. April 2020 wird eine schrittweise Öffnung der Schulen erfolgen; zunächst für prüfungsvorbereitende Maßnahmen und Unterricht, ausschließlich nur für die Schülerinnen und Schüler, die in diesem Schuljahr noch Prüfungen zu absolvieren haben, weil sie Schulabschlüsse anstreben. Die bisherige Notbetreuung wird fortgesetzt und in einem angemessenen Umfang auf weitere Bedarfs- und Berufsgruppen ausgeweitet. Vorgesehen ist darüber hinaus, den Schulbetrieb an den Grundschulen am 4. Mai 2020 vorerst ausschließlich für den Jahrgang 4 wiederaufzunehmen.

Sie haben als Eltern vielleicht Fragen zu Ihrem Kind oder zum häuslichen Lernen in der Übergangsphase, bei denen Sie ein Schulpsychologe oder eine Schulpsychologin beratend unterstützen kann. Die Kolleginnen und Kollegen vor Ort kennen das lokale Unterstützungsnetzwerk sehr genau und können Ihnen die passende Hilfestellung vermitteln.

Dasselbe gilt natürlich auch für alle Fragen, die Lehrkräfte; Schulleitungen und Schulen in dieser Zeit bewegen und das Zwischenmenschliche, die Kommunikation und die eigene Belastung betreffen. Auch hier ist die Schulpsychologie weiterhin Ihr gewohnter Ansprechpartner.

Weitere Informationen zum Thema "Schulpsychologie - Zurück in den Schulalltag" finden Sie hier.

Hier finden Sie die Kontaktdaten der Beratungsstellen in Ihrer Nähe. Sie erreichen die Beratungsstellen zu den jeweils bei der Stelle angegeben Zeiten:

Bezirksregierung Arnsberg

Bezirksregierung Detmold

Bezirksregierung Düsseldorf

Bezirksregierung Köln

Bezirksregierung Münster

Falls Sie Ihre Beratungsstelle telefonisch nicht erreichen

Rufnummern für spezielle Hilfen

Unterstützungsangebote für Schülerinnen und Schüler

Ein besonderes Thema ist der Umgang mit Ängsten vor Ansteckung mit dem Corona-Virus (COVID-19), die neben Lehrkräften auch Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern ggf. haben. Diese Ängste müssen in jedem Fall ernst genommen werden. Für die Betroffenen ist es hilfreich, möglichst umfassend und transparent über die vor Ort geltenden Sachverhalte und die durchgeführten Hygienemaßnahmen informiert zu werden. Verunsicherte Menschen benötigen klare Information: Was kann ich selbst tun, wie geht es weiter, auf welche Unterstützungsangebote kann ich zurückgreifen?

Sollte es sich hierbei um Ängste handeln, die sehr stark ausgeprägt sind, können sich alle zuvor genannten Betroffenen auch an die für sie zuständige Schulpsychologische Beratungsstelle wenden, die Kontaktdaten finden Sie hier.

Mehr Informationen zum Thema "Umgang mit Ängsten“ haben wir auch auf unserer Informationsseite „Schule und Corona“ zusammengestellt.

Auf dieser Informationsseite gibt es darüber hinaus auch weitere Informationen für Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler zu Themen wie Gestaltung des ersten Unterrichtstages, Umgang mit heterogenen Lernausgangslagen, Eltern- und Schülerfragen, sowie ein Spezial „Sicher durchs Abitur“.

Informationen zur Schulsozialarbeit

Das eingeschränkte Zusammenleben zu Hause und der fehlende Kontakt zu vertrauten Menschen außerhalb der Familie können sehr belastend sein. Wenn Rat und Unterstützung außerhalb der Familie benötigt werden, stehen die Fachkräfte für Schulsozialarbeit den Schülerinnen und Schülern weiterhin als vertraute Ansprechpartner für Beratungsgespräche zur Verfügung. Ebenso beraten und unterstützen sie Lehrkräfte und Erziehungsberechtigte in dieser herausfordernden Zeit auf Grundlage ihrer besonderen Expertise und unterstützen die Angebote der Notbetreuung in den Schulen.
Bitte informieren Sie sich auf der Homepage Ihrer Schule über Angebote und Beratungszeiten der Schulsozialarbeit.

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Themen im Bildungsportal

Bildungsthemen im Zuständigkeitsbereich anderer Landesministerien

Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen
Völklinger Straße 49, 40221 Düsseldorf