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Europaschulen in Nordrhein-Westfalen

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Europaschulen in Nordrhein-Westfalen

Europaschulen bereiten Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und aller Altersstufen auf das Leben, Lernen und Arbeiten in Europa vor. Damit erhöhen sie die inhaltliche Auseinandersetzung mit Europa (zusätzlich zu den von der KMK in 2008 verabschiedeten Empfehlungen »Europa in der Schule«) und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung Europas. Europaschulen bieten bilingualen Unterricht an, sowie zur Förderung der interkulturellen Kompetenz auch internationale Projekte und Partnerschaften. Die Schulen erstellen für alle Fächer ein schulinternes Europacurriculum. Das bedeutet, dass sie ihre schulinternen Lehrpläne auf europäische Inhalte ausrichtet. Das hat zur Folge, dass Schülerinnen und Schüler über hohe europaorientierte Kompetenzen und intensive Demokratiefähigkeit verfügen. Europaschulen befähigen ihre Schülerinnen und Schüler zum Handeln als mündige Bürgerinnen und Bürger.

Das Profil »Europaschule« wird von vielen Eltern gerne für ihre Kinder gewählt, da es den Kindern eine intensive Auseinandersetzung mit Fremdsprachen ermöglicht und die interkulturelle Kompetenz durch verschiedene Austauschprogramme oder Arbeitsprojekte mit ausländischen Schulen stärkt. Dadurch dass Europa stärker als in anderen Schulen im Unterricht thematisiert wird, erfolgt eine gute Vorbereitung auf die private und berufliche Zukunft in einem immer bedeutsamer werdenden demokratischen Europa.

Grundlage zur Erlangung des „Gütesiegels“ Europaschule ist die Zertifizierung, für die die Voraussetzungen im Erlass „Zertifizierung von Europaschulen“ (BASS 14-85 Nr. 2) geregelt sind. Obligatorische sowie zusätzlich profilierende Kriterien unterscheiden sich mit Blick auf die Altersgruppe geringfügig zwischen der Primarstufe und den Schulformen der Sekundarstufe I und II. Die »Arbeitsgemeinschaft Europaschulen« (ARGEUS), in der neben dem Ministerium für Schule und Bildung (Referat 513) und der Staatskanzlei (Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales) auch Europaschulen vertreten sind, berät interessierte Schulen und prüft vor der Vergabe des Zertifikats die Umsetzung des europäisch ausgeprägten pädagogischen Konzeptes. Europaschulen werden turnusgemäß rezertifiziert, das heißt, sie müssen nach fünf Jahren nachweisen, dass sie den Umsetzungsstand der Kriterien zumindest gehalten oder ausgebaut haben. Dieses Rezertifizierungsverfahren spornt die Schulen an und gibt ihnen Rückmeldung über den Erfolg ihrer Arbeit.

Kontakt

Eva-Maria Mikat
Ministerium für Schule und Bildung
Referat 513
Telefon: 0211 5867 3367
Mail: eva-maria.mikat@msb.nrw.de

Weitere Informationen: www.europaschulen.nrw.de

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