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Ministerin Löhrmann: Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft

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Düsseldorf, 16.02.2016: Schulministerin eröffnet die Bildungsmesse didacta 2016 in Köln Ministerin Löhrmann: Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat gemeinsam mit dem Präsidenten des didacta-Verbandes Professor Wassilios E. Fthenakis und der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker die Bildungsmesse didacta eröffnet. Die Messe steht in diesem Jahr unter dem Motto „Bildung ist Zukunft“. Ministerin Löhrmann: „Unsere Schulen sind immer auch ein Stück weit Spiegelbild der Gesellschaft: Die Entwicklungen, die uns als Land beschäftigen, und die Themen, die diskutiert werden, betreffen Schulen und andere Bildungseinrichtungen sehr unmittelbar. Bildung geht immer mit voran, gestaltet die Zukunft der Gesellschaft in entscheidendem Maße mit und hat deshalb für die Landesregierung oberste Priorität. Investitionen in Bildung sind Investitionen in den Fortschritt und damit in die Zukunft.“ Im Haushalt für das Jahr 2016 hat das Land rund 28 Milliarden Euro für den Bereich Bildung beschlossen, davon sind 17,27 Milliarden Euro für Schulen und Weiterbildung.

Bis zum 20. Februar bieten in Köln rund 850 Ausstellerinnen und Aussteller aus 35 Ländern auf der weltweit größten Bildungsmesse Einblicke in alle Bereiche des Lehrens und Lernens – von der frühkindlichen Bildung über die Schul- und Hochschulbildung bis hin zur betrieblichen Aus- und Weiterbildung. „Auch unsere Schulen sind mit den Herausforderungen unserer Zeit konfrontiert. Dabei sind die Inklusion und die Integration zu nennen, aber angesichts des wachsenden Extremismus ist es beispielsweise auch wichtig, dass wir die Demokratiepädagogik stärken“, erklärte Löhrmann. Ein weiteres Thema sei der digitale Wandel. Ministerin Löhrmann: „Kinder bewegen sich immer selbstverständlicher in digitalen Welten. Das ist richtig, wenn wir zukunftsfähig sein wollen und den Fortschritt gestalten möchten. Das Digitale ersetzt aber nicht das Leben in der Realität, sondern ergänzt es.“ In der sich weiter digitalisierenden Gesellschaft hätten sich digitale Medien längst zu vielseitigen Lehr- und Lernmitteln entwickelt. „Diesen Trend wollen wir in allen Bereichen unterstützen. Im Zentrum muss dabei die Medienbildung stehen, also Fragen wie: Welche Medien setze ich wie ein und welche Wirkung erzielen sie? Digitale Bildung bedeutet, die Chancen der neuen Medien für das Lehren und Lernen zu nutzen und Jugendliche fit zu machen für ihre kompetente Nutzung“, so Löhrmann.

Nordrhein-Westfalen ist in der facettenreichen digitalen Bildung in vielen Richtungen aktiv: So bietet beispielsweise die so genannte learn:line NRW Lehrerinnen und Lehrern den Zugriff auf rund 30.500 frei verfügbare Lernmittel. Nordrhein-Westfalen hat mit dem Medienpass NRW einen „Führerschein“ für Medienbildungskompetenzen von Schülerinnen und Schülern etabliert, der im vergangenen Jahr auf der didacta mit dem Bildungsmedienpreis „digita“ ausgezeichnet wurde. Daneben erprobt das Land zum Beispiel digitale Schulbücher, Informatik an Grundschulen und bietet an fast 20 Weiterbildungskollegs ein Online-Abitur.

„Der Zukunftsauftrag der Bildung besteht darin, unseren Kindern und Jugendlichen das notwendige Rüstzeug an die Hand zu geben und ihnen bestmögliche Startbedingungen zu bieten“, sagte Ministerin Löhrmann. Dies gelte auch für die Kinder und Jugendlichen, die mit ihren Familien und teilweise sogar alleine nach Nordrhein-Westfalen gekommen sind – geflohen vor Krieg, Terror, Armut und Vertreibung. „Der gemeinsame Unterricht von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Zuwanderungsgeschichte ist ein wesentlicher Baustein der demokratischen Schule. Er schafft gegenseitiges Verständnis und Vertrauen und leistet einen wichtigen Beitrag für die schulische und gesellschaftliche Integration“, so Ministerin Löhrmann abschließend.

Weitere Informationen:


Terminübersicht von Schulministerin Sylvia Löhrmann auf der didacta 2016:

Dienstag, 16. Februar 2016

10:00 Uhr
Grußwort im Rahmen der Eröffnung der didacta 2016,
Konrad-Adenauer-Saal (CC Nord)

Mittwoch, 17. Februar 2016

10:30 Uhr

Standbesuch beim Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW (MSW) zum Thema „Erinnern in der Migrationsgesellschaft – „Geflohen, Vertrieben – Angekommen?" (Veranstalter: MSW, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.)

MSW-Stand, Halle 7, E040/F041

12:00 Uhr

Teilnahme an einer Podiumsdiskussion des VBE zum Thema „Aktuelles aus der NRW-Schulpolitik“ (Veranstalter: Verband Bildung und Erziehung NRW)

Halle 7, D50/E51

13:15 Uhr

Standbesuch der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (Veranstalter: Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW)

Halle 7.1, C058

14:00 Uhr

Teilnahme am Forum Unterrichtspraxis: Medienpass NRW – Systematische Medienkompetenzförderung (Veranstalter: Verband Bildungsmedien)

Halle7, B050/C051

16:00 Uhr
Statement als Schirmherrin im Rahmen der Preisverleihung des Deutschen Bildungsmedien-Preis – digita 2016 (Veranstalter: IBI – Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft)

Forum didacta aktuell, Halle 6, C61

Donnerstag, 18. Februar 2016

11:30 Uhr

Standbesuch der Architektenkammer NRW – Gespräch mit dem Präsidenten Ernst Uhing (Veranstalter: Architektenkammer NRW)

MSW-Stand, Halle 7, E040/F041

12:15 Uhr

Teilnahme an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Teilhabe im Beruf: Inklusion in der beruflichen Bildung“ im Rahmen des Forums Berufliche Bildung (Veranstalter: Didacta Verband, Verband Bildungsmedien)

Halle 9, E A36/B39

13:30 Uhr

Auszeichnung der Gewinner des Wettbewerbs „Kooperation.Konkret“ – Ausgezeichnete Praxisbeispiele der Bildungspartner NRW (Veranstalter: MSW, Medienberatung NRW)

MSW-Stand, Halle 7, E040/F041

15:15 Uhr

Teilnahme an einem Podiumsgespräch zum Thema „Mehrsprachigkeit“ im Rahmen der Fachtagung „Mehrsprachigkeit stärken in Krippen, Kitas und Schulen“ (Veranstalter: FMKS – Frühe Mehrsprachigkeit an Kinder-Tageseinrichtungen und Schulen e.V.) 

Offenbachsaal (CC Ost)

16:15 Uhr

Kurzes Grußwort beim Standbesuch des Projektes „Kein Abschluss ohne Anschluss. Übergang Schule – Beruf in Nordrhein-Westfalen neu gestalten“ (Veranstalter: MSW)

MSW-Stand, Halle 7, E040/F041

17:00 Uhr

Standbesuch PROSOZ Institut für Sozialforschung (Veranstalter: PROSOZ Institut für Sozialforschung)

Halle 6.1, C067

17:45 Uhr

Standbesuch des Netzwerks für Demokratie und Courage (NDC)

Halle 7, B049

Freitag, 19. Februar 2016

10:30 Uhr

Teilnahme an einem Podiumsgesprächs zum Thema „Inklusion: Der Europäische Blick“ im Rahmen des Forums Bildung (Veranstalter: Verband Bildungsmedien)

Halle 6, E50/F51

12:00 Uhr
Teilnahme an einer Podiumsdiskussion der Kirchen zum Thema „Vom Rand in die Mitte: Perspektiven eröffnen – Teilhabe ermöglichen – Hoffnung leben“ im Rahmen des Forums didacta aktuell (Veranstalter: Landeskirchenamt)

Halle 6, C61

13:30 Uhr

Teilnahme an einem Podiumsgespräch im Rahmen des Startschusses für das Handlungsprogramm „BeweG NRW“ für den Zeitraum 2016 – 2020
(Veranstalter: MSW, Unfallkasse NRW, BKK Landesverband NORDWEST)

MSW-Stand, Halle 7, E-040/F-041

14:30 Uhr
Begleiteter Rundgang mit Gesprächs- und Mitmachmöglichkeiten zur Berufsorientierung in NRW (Veranstalter: Unternehmer NRW)

Rundgang

16:00 Uhr
Standbesuch des Schulbuchverlages Anadolu

Halle 8.1, E014

16:45 Uhr
Standbesuch der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft NRW

Halle 6, F 060

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

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