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Russisch

An Gymnasien und Gesamtschulen in NRW kann Russisch als dritte oder vierte Fremdsprache ab Klasse 8 bzw. in der Einführungsphase in die gymnasiale Oberstufe angeboten und auch als Abiturfach gewählt werden.

Russischkurse finden auch in Berufskollegs sowie in öffentlichen oder privaten Einrichtungen der Weiterbildung statt.

An allgemein bildenden Schulen nutzen ca. 10.000 Schülerinnen und Schüler dieses Angebot. Außerdem belegen rund 3.000 Kinder und Jugendliche Kurse im muttersprachlichen Russischunterricht.

Der Russischunterricht in der Sekundarstufe I und der gymnasialen Oberstufe gewinnt seine Attraktivität u. a. aus folgenden Merkmalen:

  • Er ist kommunikativ orientiert und entwickelt die Fertigkeiten Hören und Sprechen, Lesen, Schreiben und Sprachmittlung.
  • Er arbeitet mit authentischen Texten und ist interkulturell ausgerichtet.
  • Er bereitet auf die Abiturprüfung und zum Teil auch auf das staatliche russische Sprachzertifikat TRKI (allgemeinsprachliche und wirt-schaftssprachliche Variante) vor. Alle diese Abschlüsse sind am Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen orientiert.
  • Er ermöglicht vielfältige Begegnungen mit russischsprachigen Partnern.
  • Er erweitert die "Sprachenbiographie" der Schüler um eine slawische Komponente und erhöht die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Seit 1978 führt der Russischlehrerverband Nordrhein-Westfalen Russisch-Olympiaden durch. Daran können Lernende aller Altersstufen und Kursformen – einschließlich AG's – teilnehmen. Neben einem Sprachwettbewerb gibt es einen Kreativwettbewerb, bei dem Klassen oder Gruppen ihre musikalischen, darstellerischen oder anderen Beiträge vorstellen. Informationen gibt es auf der Internetseite des Russischlehrerverbandes. Seit Neuestem sind für Interessierte auch umfangreiche Handreichungen mit Beispieltexten und -aufgaben zu den Olympiaden verfügbar.

[Seitenanfang]Projekt zur Förderung des Russischunterrichts

Die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch hat in Kooperation mit dem Deutsch-Russischen Forum eine Initiative gestartet, die helfen soll, die Faszination Russlands, seine Sprache und Kultur auch heutigen Schülerinnen und Schülern zu eröffnen.

Unter dem Motto "Russisch macht Schule" können Schulen auf geballtes Expertenwissen zurückgreifen, um etwa Projekttage, Berufsorientierungstage oder Unterrichtsstunden durchzuführen, die sich der russischen Sprache oder auch der wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung unseres östlichen Partners widmen.

Dazu hat die Stiftung, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Freien und Hansestadt Hamburg, der Robert Bosch Stiftung GmbH und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft getragen wird, eine große Anzahl junger Führungskräfte aus der Wirtschaft gewinnen können, für die Russisch eine besondere Bedeutung hat, und die ihre Begeisterung für die russische Sprache und ihre Kenntnis des Landes und seiner Menschen gerne an Schulen vermitteln wollen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Infobroschüre "Russisch macht Schule" .

[Seitenanfang]Schulpartnerschaften

Verständnis füreinander wächst durch längerfristige Kommunikation und nicht zuletzt durch die persönliche Begegnung. Aus diesem Grunde existieren zahlreiche Partnerschaften zwischen Schulen in NRW und Russland. Neben sprachlichen Aspekten stehen vielfältige gemeinsame Aktivitäten im Mittelpunkt der Zusammenarbeit.

Die bestehenden Partnerschaften umfassen alle Schulformen und viele Regionen beider Länder. So kooperieren allgemein bildende Schulen und Berufskollegs in ca. 60 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden, oft im Rahmen von Städtepartnerschaften mit Schulen u. a. in Chimki, Elektrostal, Iwanowo, Jaroslawl, Jekaterinburg, Kaliningrad, Krasnojarsk, Kursk, Luga, Moskau, Nishnij Nowgorod, Nowgorod, Pskow, Rjasan, Rostow, Schachty, Smolensk, St. Petersburg, Syktywkar, Tomsk, Troizk, Tscheljabinsk, Twer, Wolgograd.

Der Pädagogische Austauschdienst (PAD) ist die zentrale deutsche Organisation für die Vermittlung von Schulpartnerschaften mit Mittel- Ost- und Südosteuropa sowie mit den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion.

Das "Jugendaustausch-Programm" des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amtes fördert Schüler- und Jugendgruppen aus Russland, der Ukraine, Kasachstan und Kirgistan sowie ihre Partnerschulen in Deutschland. Die teilnehmenden Gruppen aus Osteuropa und Mittelasien werden über einen Wettbewerb ermittelt und mit interessierten deutschen Schüler- und Jugendgruppen in Verbindung gebracht. Im Rahmen der sich daraus entwickelnden Partnerschaft werden zweiwöchige Auslandsaufenthalte (Besuch und Gegenbesuch) in den ersten vier Jahren finanziell durch das Programm gefördert.

[Seitenanfang]Kooperation zwischen Nordrhein-Westfalen und der Russischen Föderation

Die Kooperation zwischen dem Bundesland Nordrhein-Westfalen und Russland kann als langjährige Erfolgsstory gesehen werden. Die Zusammenarbeit ist auf verschiedenen Ebenen lebendig:

  • Vereinbarungen und Kontakte zwischen den Ministerien
  • Regionale Partnerschaften des Landes NRW mit Kostroma, Nishnij Nowgorod, Samara und Rostov am Don
  • 20 Städtepartnerschaften (z.B. Düsseldorf-Moskau, Köln-Wolgograd, Münster-Rjasan, Essen-Nishnij Nowgorod, Dortmund-Rostow)
  • Schul- und Hochschulpartnerschaften
  • Kontakte zwischen Einrichtungen und Organisationen im kulturellen, wissenschaftlichen, humanitären und sportlichen Bereich
  • Wirtschaftliche Kooperation von großen und mittelständischen Unternehmen
  • Zunehmende informelle und private Kontakte, auch vor dem Hintergrund einer wachsenden russischsprachigen Bevölkerungsgruppe in Deutschland.
Gemeinsame Projekte im Bildungsbereich

Einrichtung und Betrieb eines Berufsbildungszentrums in Kostroma

Kooperation in der Lehrerfortbildung mit der Region Belgorod und demnächst im Bereich Sonderpädagogik mit Irkutsk.

Gemeinsame Materialentwicklung für bilinguale Schulprojekte.

Mehrjähriger Einsatz nordrhein-westfälischer Fachberater und Lehrkräfte in Moskau, St. Petersburg, Saratow, Omsk und Nishnij Nowgorod.

Einsatz russischer Fremdsprachenassistenten an Schulen in NRW.

Gemeinsame Teilnahme von Partnerschulen in NRW und Russland an Wettbewerben.

Entwicklung von E-Mail-Partnerschaften.

Durchführung von Schulprojekten im Rahmen der "Deutsch-Russischen Kulturbegegnungen"

  • "Russland - Impressionen aus einem großen Land"
  • "Fabelhaft" - Deutsch-russischer Theaterworkshop
  • "Vom eisernen Vorhang zur offenen Tür"
  • "Vater Rhein und Mütterchen Wolga"
  • "Jugend in Ost und West begegnet Immanuel Kant"
  • "Literarischer Spaziergang durch St. Petersburg"

[Seitenanfang]Initiativen zum Russischunterricht

Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch

Die Stiftung, eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Freien und Hansestadt Hamburg, des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Robert-Bosch-Stiftung, hat den Auftrag, den deutsch-russischen Schüler- und Jugendaustausch zu fördern und ihm neue Impulse zu verleihen. Dadurch sollen die traditionell freundschaftlichen Verbindungen zwischen den Völkern beider Staaten weiterentwickelt und der Bedeutung der jungen Generation für die Gestaltung von Gegenwart und Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen Rechnung getragen werden.

Informationen: www.stiftung-drja.de

Jahr der russischen Sprache

2007 wurde von der Russischen Föderation zum Jahr der russischen Sprache erklärt.

Informationen: www.rusintercenter.ru

Russischolympiade NRW

Der Russischlehrerverband NRW ist Veranstalter der jährlichen Russischolympiade, die aus einem Sprach- und Kreativwettbewerb besteht und sich an alle Schülerinnen und Schüler an Gymnasien, Realschulen, Gesamt- und Kollegschulen sowie Freien Walldorfschulen mit mindestens einem Jahr Russischunterricht richtet.

Sprachwettbewerbe

Bundescup Spielend Russisch Lernen

Fremdsprachenzertifikate

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Themen im Bildungsportal

Bildungsthemen im Zuständigkeitsbereich anderer Landesministerien

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