Im Jahr 2002 ist die Zahl der verunglückten Kinder unter 15 Jahren trotz starker
Zunahme des Verkehrs landesweit auf den niedrigsten Stand gesunken. Trotzdem ist
die Zahl noch zu hoch: Durchschnittlich alle 54 Minuten kam ein Kind zu
Schaden. Die
Verkehrs- und Mobilitätserziehung hat daher weiterhin hohe Priorität in allen
Schulformen und Schulstufen.
Ziel der Verkehrs- und Mobilitätserziehung ist nicht nur die Anpassung der Schülerinnen und Schüler an den Straßenverkehr. Notwendig ist auch die kritische Auseinandersetzung mit den derzeitigen Mobilitätsformen, dem daraus resultierenden Verkehr und seiner Auswirkungen auf die Umwelt und Gesundheit der Menschen.
In der Schriftenreihe des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen ist eine Rahmenvorgabe herausgegeben worden. Sie ist als Orientierung für die Schulen entwickelt worden und gibt Hinweise zur Umsetzung der Inhalte der Verkehrs- und Mobilitätserziehung im Fachunterricht, in Lehrgängen und in fächerübergreifenden Projekten. Die Schulen erhalten für die Schulbibliothek ein Exemplar.
Die Rahmenvorgabe kann als Heft über den Buchhandel bezogen oder direkt beim Ritterbach-Verlag bestellt werden. Der Text steht auf der Homepage des Verlages - nach kostenloser Registrierung - auch online zur Verfügung.
Weitere Materialien:
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