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Bildung für eine nachhaltige Entwicklung

Die Agenda 21 ist eine internationale Vereinbarung, die von ca. 180 Staaten auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) 1992 in Rio de Janeiro unterzeichnet und 2002 in Johannesburg bestätigt wurde. In diesem Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert. werden in 40 Kapiteln vorrangige globale Probleme und Aufgaben (Armutsbekämpfung, Klimaschutz, Gesundheitsförderung, Weltbevölkerungsentwicklung, Wald-, Boden- und Trinkwasserschutz, Änderung der Konsumgewohnheiten usw.) beschrieben  und zum Teil auch Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. 2002 haben die Vereinten Nationen für die Jahre 2005 - 2014 eine Dekade "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" ausgerufen.

Die Grundlagen von Umweltbildung und globalem Lernen im Dienste einer nachhaltigen Entwicklung werden im Kapitel 36 der Agenda 21, des Abschlussdokuments der Rio-Konferenz, ausführlich dargelegt. Umweltbildung wird ebenso wie globales Lernen mit Fragen der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit, der Friedenserziehung, der Verkehrserziehung (nachhaltige Mobilität), der Gesundheitserziehung und der politischen Bildung verknüpft. Alle diese Begriffe werden heute oft unter dem Stichwort "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" subsummiert. Bildung für eine nachhaltige Entwicklung spielt in allen Schulfächern eine zentrale Rolle.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung unterstützt die Schulen gemeinsam mit anderen zuständigen Ministerien. Wesentliches Instrument ist die Kampagne "Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit". Die Kampagne greift auch die Ergebnisse des bundesweiten Programms "Transfer 21" auf, das 2008 beendet worden ist, aber in Nordrhein-Westfalen insbesondere über die Kampagne "Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit" umgesetzt wird. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Unterstützung von Ganztagsangeboten und Ganztagsschulen, auch in Zusammenarbeit mit der "Serviceagentur Ganztägig Lernen Nordrhein-Westfalen" in Münster.

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