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Schulpolitik 

Schulpolitik

 

Ganztag

Die Landesregierung baut Schritt für Schritt Ganztagsangebote und Ganztagsschulen aus. Ziel ist es, unseren Kindern mehr Bildungschancen zu eröffnen und Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Im Schuljahr 2010/2011 besuchen jede dritte Schülerin und jeder dritte Schüler die Angebote einer Ganztagsschule. Die Landesregierung wird den weiteren Ausbau des Ganztags in den folgenden Jahren bedarfsgerecht fortsetzen. Eine Ganztagsschule in Ihrer Nähe sowie weitere Informationen zum Thema Ganztag finden Sie hier im Bildungsportal.

 

Gemeinschaftsschule

Nordrhein-Westfalen steht vor zwei zentralen Herausforderungen: Der Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und sozialer Herkunft ist hierzulande immer noch zu groß. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler in NRW wird bis zum Jahr 2019 um fast 16 Prozent zurückgehen. Eine Antwort auf diese beiden Herausforderungen ist die Einführung von Gemeinschaftsschulen - und zwar im Rahmen eines Modellversuchs, der wissenschaftlich begleitet wird. Durch das längere gemeinsame Lernen in der Gemeinschaftsschule sollen mehr Schülerinnen und Schüler zu besseren Abschlüssen geführt werden. Gleichzeitig wird Schulträgern die Möglichkeit gegeben, durch die Zusammenführung bereits bestehender Schulformen zu einer Gemeinschaftsschule ein umfassendes wohnortnahes Schulangebot zu erhalten. Hier im Bildungsportal finden Sie einen Überblick über das Thema Gemeinschaftsschule sowie  den Leitfaden für Schulen und Gemeinden, die sich am Schulversuch „Längeres gemeinsames Lernen – Gemeinschaftsschule“ beteiligen wollen, .

 

Individuelle Förderung

Ziel ist es, ein Schulwesen zu schaffen, in dem jedes Kind und jeder Jugendliche unabhängig von seiner Herkunft seine Chancen und Begabungen optimal nutzen und entfalten kann. Individuelle Förderung orientiert sich an unterschiedlichen Handlungsfeldern: Sie schafft Grundlagen auf Ebene der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler. Sie verbessert den Umgang mit Vielfalt, indem sie an individuellen Stärken und Möglichkeiten ansetzt und differenzierte Angebote macht. Sie begleitet Schülerinnen und Schüler bei ihren Übergängen, um Lernbiografien bruchloser gestalten zu können. Und sie gewährleistet Wirksamkeit, indem sie Förderung über Strukturen sichert.Weitere Informationen zur Individuellen Förderung finden Sie hier.

 

Inklusion

Es ist das Ziel der nordrhein-westfälischen Landesregierung, das gemeinsame Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen in den Schulen des Landes auszubauen. Die Förderung auch von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Behinderungen soll in den allgemeinen Schulen der Regelfall werden, der Unterricht in Förderschulen auf Wunsch der Eltern aber weiterhin möglich bleiben. Zahlreiche Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass dieses gemeinsame Lernen sowohl Vorteile für die Lernentwicklung der Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen als auch der Schülerinnen und Schüler ohne Behinderungen hat. Das gilt nicht nur für den Bereich des sozialen Miteinanders, sondern auch für die fachliche Entwicklung. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

 

Schulzeitverkürzung (G 8)

Die Schulzeitverkürzung ist für die Gymnasien die vielleicht größte pädagogische und organisatorische Herausforderung der vergangenen Jahre. Die Landesregierung wird daher den Prozess der Umgestaltung der Gymnasien von einem neun- auf einen achtjährigen Bildungsgang besser begleiten und intensiver betreuen, als dies bisher der Fall war. Sieben Handlungsfelder umfassen die vom Schulministerium ausgearbeiteten Maßnahmen zur Optimierung des verkürzten Ausbildungsgangs zum Abitur. Lesen Sie hier eine Rede, in der Ministerin Löhrmann diese Maßnahmen zur Entlastung der Schülerinnen und Schüler im G 8 vorstellt.

 

Koalitionsvertrag

Auszug zur Bildungspolitik aus dem Koalitionsvertrag "Gemeinsam neue Wege gehen" zwischen der NRW SPD und Bündnis 90 / Die Grünen NRW vom Juli 2010.

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