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Arbeit für Afrika: Ein Tag im Schulministerium
Josephine Fried von der Gesamtschule Monheim arbeitete einen Tag lang im Schulministerium: Ihr Lohn kommt Bildungsprojekten in Afrika zugute
Rund 195.000 Schülerinnen und Schüler haben bundesweit am Dienstag (17.06.2008) einen Tag lang für
Hilfsprojekte in Afrika gearbeitet. Eine von ihnen ist Josephine Fried. Die 18-Jährige von der
Gesamtschule Monheim war im nordrhein-westfälischen Schulministerium im Einsatz. Die Kinder und
Jugendlichen, die an der Kampagne "Dein Tag für Afrika" teilnahmen, ließen sich
vom Unterricht beurlauben und arbeiteten bei Firmen, Behörden, in
Krankenhäusern, in Handwerksbetrieben oder im Familienkreis. Die Arbeitgeber
spendeten den Arbeitslohn der Kampagne. Die Veranstalter rechnen mit einem
Gesamterlös von 1,6 Millionen Euro. Mit dem Geld sollen Bildungsprojekte in
Angola, Burundi, Ruanda, Südafrika und Sudan gefördert werden. Für
www.schulministerium.nrw.de
beschreibt Josephine Fried ihren Tag im Schulministerium:
"Mein Tag begann mit einem unsanftem Erwachen durch meine
Katze. Schlaftrunken taumelte ich durch meine Wohnung bis ich bemerkte, dass ich
mich beeilen musste. Noch etwas außer Atem kam ich in der Völklinger Straße an
meinem Ziel an. So dachte ich jedenfalls. Denn nun musste ich erstmals aus den
zahlreichen Gebäuden der verschiedenen Ministerien das des Schulministeriums finden. Eine Passantin meinte, es sei das "große
hässliche Gebäude". Mit dem Hinweis stand ich dann aber vor dem Landesamt für
Besoldung, dessen Pförtner mich aber problemlos zum Schulministerium
weiterleitete. Endlich im Schulministerium angekommen begrüßten mich gleich die Mitarbeiter aus der
Pressestelle. Nachdem sie mir meinen Arbeitsplatz für den Tag gezeigt hatten,
wurde ich durch das Ministerium geführt und später sogar Frau Sommer
vorgestellt. Nach dem Rundgang begann ich mit meiner Arbeit. Diese bestand aus
dem Vorbereiten der Pressemappen für eine Pressekonferenz zum Thema
"Eigenverantwortliche Schulen in Nordrhein-Westfalen". Die Pressekonferenz konnte ich
später selbst besuchen. Das war echt spannend, weil man das sonst höchstens aus
dem Fernsehen kennt Danach bekam ich den Auftrag, diesen Kurzbericht von
meinem persönlichem "Aktion Tagwerk-Tag" für die Homepage zu schreiben.
Aber wie kam es dazu, dass ich im Namen
der "Aktion Tagwerk" im Düsseldorfer
Schulministerium arbeitete?
Zur "Aktion Tagwerk" selbst kam ich durch Frau Huschitt, eine engagierte
Lehrerin meiner Schule. Sie stellte mir das Projekt vor fünf Jahren vor, und ich
dachte mir damals nur: "Das macht sich gut in der Bewerbung". Meine Meinung
änderte sich jedoch, als ich mich durch die Arbeitsgemeinschaft, die die "Aktion
Tagwerk" an meiner Schule leitet und organisiert, näher mit den Projekten
beschäftigte, die durch "Aktion Tagwerk" unterstützt werden. Von da an setzte ich
mich aktiv für "Aktion Tagwerk" ein und wurde sogar vor zwei Jahren Leiterin der
Arbeitsgemeinschaft an meiner Schule. Dann freundete ich mich mit den
afrikanischen Scouts Lucky, Godmann und Excellent an, die die Info-Tour des "Aktion Tagwerk-Teams" begleiteten. Durch diese persönlichen Beziehungen war ich
noch motivierter, an der "Aktion Tagwerk" teilzunehmen und zu helfen. Durch meine Stellung als Leiterin der Arbeitsgemeinschaft meiner Schule
hatte ich ständigen Kontakt zum Bonner Büro, die schließlich den Kontakt zum
Schulministerium herstellten Rückblickend betrachtet war mein Tag hier sehr erfolgreich. Einerseits fand
ich es spannend, dass Schulministerium von Innen kennen zu lernen. Andererseits
konnte ich durch meine Einsatz hier, die "Aktion Tagwerk" unterstützen."
Weitere Informationen zu der Aktion bekommen Sie unter
www.aktion-tagwerk.de
Fünf Tagwerker arbeiten an diesem Tag in den Landesministerien. Mehr
Informationen bekommen Sie
hier
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