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Absolventen der Beruflichen Gymnasien schreiben Erfolgsgeschichten

"Schon an der Schule habe ich durch den BWL-Leistungskurs viel über die Bewertungsprinzipien von Wirtschaftsgütern sowohl nach Handels- als auch nach Steuerrecht gelernt, was mir in der Ausbildung zum Dipl.-Finanzwirt Vorteile gebracht hat."

Foto: Stefan Hintz Stefan Hintz

Stefan Hintz, geboren 1986, besuchte von 2004 bis 2007 das Berufliche Gymnasium am Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung in Leverkusen. Dort erwarb er die Allgemeine Hochschulreife und den Abschluss als staatlich geprüfter kaufmännischer Assistent. Während der Schulzeit nahm er an einem Mentoring-Projekt des Wirtschaftsbeirats der Stadt Leverkusen teil und absolvierte Praktika im Controlling sowie in der Kreditabteilung eines Kreditinstituts. Nach der Schule entschied sich Stefan Hintz bei mehreren Angeboten für ein duales Studium der Finanzverwaltung NRW. Er strebt den Abschluss als  Diplom-Finanzwirt (FH) und anschließend eine Laufbahn in der Steuerverwaltung an.

 

"Ich glaube, mein Weg war so nur an einem Beruflichen Gymnasium möglich."

Foto: Kajetan Jozefowski Kajetan Jozefowski

Kajetan Jozefowski ging zunächst in Polen zur Schule. Mit 16 Jahren kam er nach Deutschland und hat hier zunächst eine Hauptschule in Dorsten-Wülfen besucht, um den Schulabschluss zu erwerben und auch seine noch etwas unsicheren Deutschkenntnisse zu verbessern. Sein Interesse an Elektrotechnik führte ihn dann zum Max-Born- Berufskolleg in Recklinghausen, wo er sich für einen doppelt qualifizierenden Bildungsgang, bestehend aus Abitur plus Abschluss als elektrotechnischer Assistent, entschied. Bereits während der Schulzeit nahm er in Bochum an einem Schülerstudium der Elektronik und Informatik teil. Nach dem bestandenen Abitur nahm Kajetan Jozefowski sein Studium der Elektrotechnik und Informatik auf. Er ist zurzeit studentische Hilfskraft am Communication and Electronics Institute (CEI) und absolviert ein Praxissemester beim TÜV Rheinland of North America in den USA.

 

"Das Abitur an einem Beruflichen Gymnasium hat mir sehr bei meinem beruflichen Einstieg geholfen. Gegenüber den Mitbewerbern hatte ich eindeutig die besseren Voraussetzungen."

Foto: Janine Adams Janine Adams

Janine Adams (31) besuchte nach der Realschule das Berufliche Gymnasium für Wirtschaft. Nach dem Abitur schloss sich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Volksbank Rhein-Lippe eG an. Nebenberuflich bildete sie sich weiter und erwarb die Abschlüsse "Bankfachwirtin" am BankCOLLEG und parallel dazu den Abschluss "Bankfachwirtin IHK". Es folgte die Ausbildereignungsprüfung. Die weitere nebenberufliche Weiterbildung beendete sie mit dem Abschluss "Bankbetriebswirtin (Bankakademie)". Nach der Teamleitung der Assistenzen der Firmenkundenbetreuung wurde sie in der Personalabteilung der Bank eingesetzt. Jetzt ist sie Ausbildungsleiterin der Bank und außerdem zuständig für die Personalauswahl und -entwicklung.
 

 

"Die Doppelqualifikation (Erzieher/Allgemeine Hochschulreife) hat mich gereizt. Besonders während des Referendariats habe ich von meinen Erfahrungen profitiert."

Foto: Peter Speitmann Peter Speitmann

Peter Speitmann (42) hat zuerst die Realschule besucht und nach dem Besuch eines Beruflichen Gymnasiums mit dem Abschluss Erzieher/Allgemeine Hochschulreife an der Gesamthochschule (heute Universität)  Essen/Duisburg Pädagogik und Sport studiert. Nach seinem Referendariat kehrte er als Lehrer zurück an die Schulform Berufskolleg und baute dort den Bildungsgang Freizeitsportleiter/Allgemeine Hochschulreife auf. Nach einem Schulwechsel ist er auch an seiner aktuellen Schule mit der Einrichtung des Bildungsgangs Freizeitsportleiter/Allgemeine Hochschulreife beschäftigt.
 

 

"Die Grundlagen der Betriebswirtschaft und der Buchführung - unabdingbar, um erfolgreich eine Kanzlei zu führen - habe ich an der Schule erlernt. Das bekommt man während des Jura-Studiums nicht vermittelt."

Foto: Sebastian Godela Sebastian Godela

Sebastian Godela (32) besuchte die Realschule und studierte nach dem Abitur an einem Beruflichen Gymnasium für  Wirtschaft an der Ruhruniversität Bochum Rechtswissenschaft. Er ist heute selbstständiger Rechtsanwalt und führt eine Praxis in Dinslaken. Die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und der Buchführung erlernte er am Beruflichen Gymnasium.  Dies erweist sich für den Selbstständigen noch heute in seiner beruflichen Praxis als hilfreich.
 

 

"Wirtschaft und Soziales haben mich immer interessiert - deshalb bin ich auf damals auf ein berufliches Gymnasium gewechselt."

Foto: Eva Beissel Eva Beissel

Eva Beissel (30) war ursprünglich auf dem Gymnasium und wechselte dann nach der 10. Klasse in das Berufliche Gymnasium.  Nach ihrem Abitur studierte sie die Fächer Deutsch, Wirtschaftswissenschaften und Sozialwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen. Nach ihrem zweijährigen Referendariat legte sie ihr Zweites Staatsexamen in den Fächern Deutsch und Sozialwissenschaften ab. Sie ist jetzt Studienrätin an einem Gymnasium in ihrer Heimatstadt.

 

"Das berufliche Gymnasium war für mich eine praxisnahe und daher besonders gute Vorbereitung für das Studium der Elektrotechnik."

Foto: Hakim Izaamriouane Hakim Izaamriouane

Hakim Izaamriouane (32) wuchs in Marokko auf. Er kam 1990 nach Deutschland und erwarb zunächst in Oberhausen den Haupt- und Realschulabschluss. Anschließend legte er an einem Beruflichen Gymnasium in Düsseldorf die Abiturprüfung und die Abschlussprüfung als Elektrotechnischer Assistent ab. Das Studium führte ihn an die Universität Bochum, wo er Elektrotechnik und Informationstechnik studierte und sich auf Datenverarbeitung, Automatisierungstechnik, elektronische Bauelemente und Mess- und Schaltungstechnik konzentrierte. Im Anschluss absolvierte er ein Lehramts-Referendariat und unterrichtet zwischenzeitlich an dem Berufskolleg in Düsseldorf, an dem er einst selbst das Abitur abgelegt hatte.

 

 

Pressemitteilung vom 06.10.2008: Erstes Zentralabitur an Berufskollegs bringt gute Ergebnisse

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