Es ist vormittags der 26. Januar 2013. Bei minus 12 Grad weht ein eisiger Wind über die stille, tief verschneite Landschaft. Von weiter her, hinter einigen winterlich kahlen Birkenbäumen schallt laut wütendes Hundegebell herüber. Wir stehen dort, wo für mindestens 1,3 Millionen Menschen das Leben zu Ende ging. Brutal ermordet von den Nationalsozialisten. Wir stehen an der Gaskammer 3 im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Allein dort, wo das Hundegebell ertönt, sind schätzungsweise rund 100.000 Leichen vergraben. Weiter ...
„Rund 500.000 Schülerinnen und Schüler in Deutschland werden pro Jahr regelmäßig von Gleichaltrigen gemobbt“, sagt die Privatdozentin und Psychologin Dr. Mechthild Schäfer. Sie lehrt Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 15 Jahren forscht sie in ihrem Spezialgebiet Mobbing unter Kindern und Jugendlichen. Wie Lehrer Schikane am besten verhindern, erklärt sie im Interview. Weiter ...
Alois Brinkkötter ist seit sieben Jahren Schulleiter der Fritz-Winter-Gesamtschule in Münster. Die Schule gilt als vorbildlich in Sachen Individuelle Förderung. In der Schulbroschüre aber taucht das Stichwort im Inhaltsverzeichnis gar nicht auf. Und das hat seinen guten Grund, wie wir im Gespräch mit dem Schulleiter erfuhren. Weiter ...
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat es sich zum Ziel gemacht, das gemeinsame Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen auszubauen. Wie sieht inklusiver Unterricht aus, welche Bedingungen müssen dafür geschaffen werden und inwiefern profitieren alle Kinder vom Prinzip der Inklusion? Zu diesen und weiteren Fragen haben wir Professor Dr. Hans Wocken, emeritierter Professor für Lernbehindertenpädagogik und Integrationspädagogik der Universität Hamburg, um seine Meinung gebeten. Weiter ...
„Wenn man sich in die Perspektive der Lernenden hineindenken kann, um diese dann mit adäquaten Förderangeboten zu unterstützen, ist das die halbe Miete“, sagt Prof. Dr. Stephan Hußmann, Professor für Mathematik-Didaktik und Leiter des Kompetenzentrums für Lehrerbildung und Lehr-/Lernforschung an der TU Dortmund. Im Interview erklärt er, warum neben der Fähigkeit, sich in seine Schüler einzufühlen, gutes fachdidaktisches Wissen das Wichtigste ist, was ein Lehrer mitbringen muss, um individuell zu fördern. Weiter ...
Was ist schon ein Altersunterschied von 75 Jahren? Einmal die Woche bekommt die 91-jährige Meta Theißen Besuch von dem 16-jährigen Bünyamin, ihrem Lesepaten. Die beiden verstehen sich blendend. Gute Bücher lesen, miteinander reden, voneinander lernen – die Schülerinnen und Schüler des Mönchengladbacher Gymnasiums sind von den Lesepatenschaften ebenso begeistert wie die Senioren. Weiter ...
1985 führt Nordrhein-Westfalen den griechisch-orthodoxen Religionsunterricht ein – Lehrpläne gibt es jedoch nicht. Der Theologe Christof Papakonstantinou leistet ab 1987 Pionierarbeit auf diesem Feld. Heute arbeitet er selbst im Ruhestand an neuen Lehrplänen und sagt: „Die Kinder und die Schule fehlen mir...“ Weiter ...
Schulsozialarbeit an der Grundschule? Jutta Arndt und ihre Kollegin Angelika Tacke leisten Pionierarbeit auf diesem Gebiet. Und haben damit an der Uhland-Grundschule in Gladbeck schon einiges verändert. Weiter ...
Gespräche mit Schülern, Schulleitern und Lehrern, ein Rundgang durch das Schulgebäude – das ist Routine für Sylvia Löhrmann. Aber diesmal gibt die Schulministerin zu: „Ich bin nervös.“ Denn in dieser Schule hat sie selber die Schulbank gedrückt, und zwar sehr gerne. Sylvia Löhrmann besuchte das Beatae Mariae Virginis-Mädchen-Gymnasium in Essen. Weiter ...
Die Hakemickeschule aus Olpe, eine Ganztagshauptschule, ist am 11. Mai 2011 in Berlin von Bundespräsident Christian Wulff mit dem bundesweit ersten Platz im Wettbewerb „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ ausgezeichnet worden. NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann gratulierte herzlich: „Ich freue mich sehr für die Schule und alle Beteiligten, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. An der Hakemickeschule wird großartige Arbeit geleistet." Weiter ...
Fast wäre er Lehrer geworden. Doch dann kam der Fußball dazwischen. Helmut Schulte, Sportchef beim Bundesliga-Aufsteiger FC St. Pauli, trainierte jahrelang den Nachwuchs in der Fußballschule Auf Schalke. Schulte – Spitzname „Bananen-Schulte“ – schlägt vor, Sport und Schule häufiger zu verbinden. Weiter ...
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