Ohne Druck ins Wasser und schwimmen lernen - ein Schwimmkurs kann Leben retten (Foto: MSW)
Tatsächlich ist der Bedarf an Schwimmkursen für Zehn- bis Zwölfjährige groß. Rund ein Viertel der Kinder in Nordrhein-Westfalen kann am Ende der vierten Klasse nicht sicher schwimmen, zeigt eine Studie des Sportwissenschaftlers Professor Dietrich Kurz von der Universität Bielefeld. Dabei stehen für Schüler in ihrer Grundschulzeit mindestens 35 Stunden Schwimmunterricht auf dem Stundenplan, so legen es die Richtlinien für die Grundschule fest. Die Projektträger sehen „NRW kann schwimmen!“ deshalb als Ergänzung des schulischen Schwimmunterrichts.
Die Kurse laufen in den Oster-, Sommer- und Herbstferien. In jeweils gut 30 Städten können Kinder schwimmen lernen – überall dort, wo ein Verein einen Kurs anbietet. Die meisten Kurse veranstalten die Vereine des Schwimmverbandes Nordrhein-Westfalen, der DRK Wasserwacht und der DLRG Nordrhein-Westfalen.
Lehrkräfte können dort nach Rücksprache mit den Eltern einzelne Schülerinnen oder Schüler für einen Schwimmkurs anmelden. Für die kommenden Herbstferien ist die Anmelderunde abgeschlossen; für die Osterferien 2011 beginnt sie im Februar. Eltern kostet der Kurs höchstens zehn Euro – den Rest steuern die Projektträger bei.
Bei „NRW kann schwimmen!“ handelt es sich um ein Projekt des Schulministeriums unter dem Dach der Initiative „QuietschFidel! Ab jetzt für immer – Schwimmer!“. Die Finanzierung tragen das Schulministerium, das Sportministerium, der BKK Landesverband Nordwest und die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen. Das Schwimmprojekt läuft noch bis Ende 2011.
„ Initiative "QuietschFidel! Ab jetzt für immer – Schwimmer!“
Prüfungsanforderungen für die Deutschen Schwimmabzeichen
Studie zu den Schwimmfähigkeiten von Elfjährigen
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