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Graf-Engelbert-Schule Bochum
Prämierter Vorschlag: Das Fahrtenkonzept an der Graf-Engelbert-Schule Bochum
Die Schulfahrten sind fester Bestandteil des Schulprogramms. Mit dem Fahrtenkonzept werden Vorbereitung und Durchführung von
Klassenfahrten standardisiert. Hierdurch ist ein hohes Maß an
Nachhaltigkeit und eine effiziente Planung und Durchführung
der Fahrten gewährleistet.
Der Entwicklung des Fahrtenkonzeptes lag folgende Fragestellung zugrunde:
Wie kann eine Schule ein Angebot an Fahrten entwickeln, das eingebunden in das
Schulprogramm mit wenig Aufwand und großer Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit
durchgeführt werden kann und dem Bildungsauftrag gerecht wird, ohne überwiegend
touristischen Ambitionen zu verfallen?
Aus den Erfahrungen zurückliegender Jahre wurde ein Konzept nach
folgenden Kriterien entwickelt:
- Die Anzahl der Fahrten soll auf drei Fahrten beschränkt sein.
- Die Fahrten werden so geplant, dass sie von jeder Lehrkraft durchgeführt
werden können.
- Die Fahrten werden von einem Fahrtenkoordinator so organisiert, dass die
begleitenden Lehrkräfte möglichst wenig Vorbereitungsarbeit leisten müssen.
- Die Fahrten sollen möglichst zu Beginn des Schuljahres stattfinden, um
den Ablauf von Unterricht und Prüfungen möglichst wenig zu stören.
- Die finanzielle Abwicklung der Fahrtkosten soll transparent und wenig
aufwändig sein und erfolgt über höchstens zwei Konten.
Die Fahrten
- Fahrt 1 Stufenfahrt der Jahrgangsstufe 5:
3-tägig; Unterkunft: Jugendherberge mit Programmen,
die den Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule thematisieren.
Vorrangiges Ziel: Das Sozialverhalten der Kinder und die Klassengemeinschaft
fördern.
- Fahrt 2: Stufenfahrt der Jahrgangsstufe 7 (Tönning-Fahrt):
10-tägig;
Unterkunft: Umweltstudienplatz Jugendherberge Tönning;
Vorrangiges Ziel: Unterricht erlebbar und erfahrbar machen, Lernen "vor Ort",
Umwelt als schützenswert erleben und daraus Konsequenzen ziehen für das eigene
Verhalten.
- Fahrt 3: Themenbezogene Fahrten in der Stufe 11:
5- bis 6-tägig; zur
Wahl stehen drei Fahrten mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten: Fahrt mit
naturwissenschaftlichem Schwerpunkt nach Dresden, Fahrt mit sportlichem
Schwerpunkt nach Lenggries (Alpen), Fahrt mit gesellschaftswissenschaftlichem
Schwerpunkt nach Berlin.
Vorrangiges Ziel: Die Fahrten sollten sich an den
Zielen des Schulprogramms orientieren, deshalb kein Schülertourismus,
sondern eine bewusste Entscheidung für Ziele innerhalb des Landes.
Organisation und Planung
liegen in den Händen von drei Personen:
- dem Fahrtenkoordinator / der Fahrtenkoordinatorin,
- dem Erprobungsstufenkoordinator / der Erprobungsstufenkoordinatorin,
- dem Koordinator / der Koordinatorin für Gesellschaftswissenschaften.
Dazu gehören in Jahrgangsstufe 5 und 7: Terminwahl, Elternbriefe,
Kontaktaufnahme mit der Jugendherberge, Vertragsabschluss, Organisation von Hin-
und Rückfahrt, Auswahl des Programms in Absprache mit den Klassenlehrerinnen und
-lehrern, finanzielle Abwicklung.
In der Jahrgangsstufe 11 kommen hinzu: Terminwahl, Auswertung der Schülerwahlen,
Zusammenstellung der Fahrten, Auswahl der Begleitung in Absprache mit den
Fachbereichen.
Da auf alle Organisations- und Planungsunterlagen immer wieder zurückgegriffen
werden kann und von Jahr zu Jahr nur geringe Veränderungen notwendig sind,
können die Fahrten mit deutlich minimiertem Aufwand organisiert und durchgeführt
werden.
Ansprechpartner:
Birgit Fligge und Reinhard Weiß
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