Das Förderprogramm "Völkerverständigung macht Schule" unterstützt Hospitationen an Schulen in Mittel- und Osteuropa. Für drei oder sechs Monate an einem Gymnasium oder einer Grundschule in Mittel- und Osteuropa praktische Unterrichtserfahrung sammeln, Einblicke in ein anderes Bildungssystem gewinnen und die eigenen Fremdsprachenkenntnisse erweitern - diese Möglichkeit bietet das Förderprogramm, das der Pädagogische Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz der Länder gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung Stuttgart, und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen in Köln, durchführt.
Das Programm richtet sich an Studierende oder Absolventen der Lehramtsfächer Deutsch, Fremdsprachen, Sozialkunde, Politik sowie anderer geistes- und sozialwissenschaftlicher Studienfächer wie Deutsch als Fremdsprache, Slawistik und Geschichte. Hospitationen sind in Bulgarien, Estland, Georgien, Litauen, Lettland, Polen, Rumänien, der Tschechischen Republik, der Slowakischen Republik, der Ukraine, Weißrussland und der Russischen Föderation möglich. Von den Teilnehmern wird erwartet, dass sie aktiv im (Deutsch-) Unterricht mitwirken, ein Unterrichtsprojekt durchführen und Schulen beim Aufbau von Kontakten und der Anbahnung späterer Schulpartnerschaften unterstützen.
Während ihres Aufenthalts erhalten die Teilnehmer ein monatliches Stipendium in Höhe von 700 Euro aus Mitteln der Robert Bosch Stiftung. Darüber hinaus gibt es Zuschüsse für die An- und Abreise vom Heimatort zur Gastschule, die Versicherung sowie für das Erlernen der Landessprache. In den Gastschulen vor Ort stehen den Teilnehmern jeweils ein deutscher Mentor und eine einheimische Lehrkraft beratend zur Seite.
Ein Faltblatt mit Informationen über das Programm kann beim PAD, Referat VB, Frau Wolff, Postfach 22 40, 53012 Bonn, Fax: 0228/501-301 oder via E-Mail kostenlos angefordert werden. Die Bewerbungsunterlagen sind auf der Internetseite des PAD erhältlich. Bewerbungsschluss ist in der Regel der 01. Februar eines Jahres.
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